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Buchtipp

01.08.2005

Ubuntu Linux

"Der Kofler", das dicke Linux-Buch von Michael Kofler, gilt deutschen Anwendern als Standardwerk und hat es bereits auf stolze sieben Auflagen gebracht. Für gewöhnlich legt der Verlag Addison-Wesley den Büchern des Starautors einen Suse-Datenträger bei, der neue Kofler-Titel aber widmet sich ausschließlich dem Trend-Linux Ubuntu, und zwar in Version 5.04 ("Hoary").

Ebenso wie die Distribution Ubuntu richtet sich das Buch an Einsteiger und erklärt daher zunächst Grundlagen wie das Partitionieren von Festplatten. Der Autor stellt immer wieder Vergleiche zu Windows an, und Umsteiger erfahren, wie sie ihre tägliche Arbeit mit dem Gnome-Desktop und Open Office verrichten oder Fotos mit Xsane scannen und in Gimp bearbeiten.

Unter die Oberfläche geht das Kapitel "Ubuntu-Interna", das sich vor allem der Paketverwaltung widmet und die Eigenheiten der unterschiedlichen Ubuntu-Repositories erklärt. Für routinierte Linux-Anwender wird aber es erst kurz vor Schluss interessant: 40 Seiten "Tipps und Tricks" zeigen dem Leser, wie er all das installiert und einrichtet, was ihm nach einer Ubuntu-Grundinstallation noch zum Desktop-Glück fehlt. Dazu gehören neben MP3-Bibliotheken auch kommerzielle Programme wie Realplayer, der Adobe Reader und die Java-Runtime von Sun. Verweise auf die einschlägigen Wikis und Foren zeigen, dass sich der Autor hier auf das Wissen der Ubuntu-Community stützt.

Das Buch eignet sich vor allem als Geschenk für Freunde und Bekannte, denen Sie Linux ans Herz legen möchten. Eine DVD mit Live- und Installationssystem ist schon dabei.

Infos

Michael Kofler Ubuntu Linux 336 Seiten Addison-Wesley München, 2005 ISBN 3-8273-2293-6 24,95 Euro http://www.addison-wesley.de

CSS-Praxis

In der aktuellen Entwicklung rund um HTML und XHTML gewinnen Stylesheets immer mehr an Bedeutung. Mit ihnen lässt sich die Trennung von Form und Inhalt konsequent vollziehen. Das Buch "CSS-Praxis" von Kai Laborenz greift diesen Trend auf und vermittelt dem Leser die notwendigen Kenntnisse und Kniffe, um die Technik richtig einsetzen zu können.

Laborenz geht nicht nur auf das unmittlebare Einsatzgebiet ein, sondern diskutiert auch, welche Ansätze in Zukunft Bestand haben oder aufgrund der geringen Attraktivität nicht mehr unterstützt werden. Wichtig auch: Welche Browser unterstützen welche Techniken. Hier liefert der Autor zu jedem CSS-Selektor eine umfangreiche Tabelle, die neben proprietären Browsern auch freie Software umfasst.

Ähnelt der erste Teil des Buches einer Referenz, geht es im zweiten Teil mehr in die Praxis: Hier zeigt Laborenz, welche Besonderheiten die einzelnen Browser im Umgang mit Stylesheets aufweisen und wie der Programmierer damit umgehen sollte.

Alles in allem bietet das Buch bei moderatem Umfang eine Fülle an nützlichen Informationen. Die Ausblicke auf kommende Standards und Entwicklungen zeigen Ihnen, wie Sie Web-Seiten gestalten, die auch morgen noch ansprechend aussehen.

Infos

Kai Laborenz CSS-Praxis 480 Seiten Galileo Press Bonn, 2005 ISBN 3-89842-441-3 34,90 Euro http://www.galileocomputing.de

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LinuxUser 05/2014

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