Home / LinuxUser / 2005 / 07 / Schnellstarter für den Desktop

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Auf Knopfdruck

Schnellstarter für den Desktop

01.07.2005 Es müssen nicht immer Desktop-Icons sein: Zum schnellen Programmstart erweist sich eine nicht von Fenstern verdeckte Startleiste oft als die bessere Alternative. Mit Tablaunch erhalten Sie nicht nur einen flexiblen, sondern auch optisch ansprechenden Vertreter dieser Gattung.

Die Startleisten der großen Desktop-Umgebungen KDE und Gnome präsentieren sich als Rundum-Sorglos-Pakete, die vom Arbeitsplatzumschalter über ein Menü bis hin zur Uhr nahezu alles mitbringen. Dem Programmierer D. Lam war das zu viel des Guten, und als Nutzer einfacher Fenstermanager wollte er seinen Arbeitsspeicher nicht komplett mit KDE- oder Gnome-Bibliotheken füllen. Als Alternative stach ihm YeahLaunch, der Programmstarter des Window-Managers YeahWM [1] ins Auge. Diese Startleiste zeichnet sich durch geringen Ressourcen-Verbrauch aus und verschwindet automatisch im Hintergrund, wenn man sie nicht benötigt.

Aus Unzufriedenheit über deren schlichtes Erscheinungsbild griff D. Lam zum Text-Editor und entwickelte auf der Basis von YeahLaunch seine eigene Startleiste namens Tablaunch [2]. Ebenfalls nicht sehr ressourcenhungrig, macht der Programmstarter auch optisch einiges her: Er vergrößert das Programmsymbol, über dem sich die Maus befindet mit einem Lupen-Effekt ähnlich dem der KDE-Startleiste. Mögen Sie es lieber schlicht, sind Sie mit Tablaunch ebenfalls bestens bedient. Auf Wunsch präsentiert sich das Programm mit einfachen Schaltflächen statt Icons und stellt damit auch Puristen zufrieden.

Installationshilfe

Um mit Tablaunch zu arbeiten, müssen Sie das Programm aus dem Quellcode übersetzen. Anders als die meisten Open-Source-Anwendungen liegt dem Quelltext-Archiv jedoch ein Installationsskript bei, das Ihnen die meiste Arbeit abnimmt. Entpacken Sie das Archiv und wechseln Sie in das dabei entstandene Verzeichnis tablaunch-0.6. Dem Installer fehlt die Funktion, bei Bedarf das root-Passwort zu erfragen, so dass Sie vor dem Aufruf mit dem Kommando su zum Administrator werden sollten. Die Alternative besteht darin, Tablaunch lokal ins Home-Verzeichnis Ihres Benutzers zu installieren.

Rufen Sie die Installationshilfe mit dem Befehl ./install.sh auf. Daraufhin erfragt das Sktipt zuerst, ob Sie Tablaunch installieren oder eine bereits eingespielte Version entfernen wollen. Mit der Eingabe von 1 gelangen Sie zur Frage, welche Grafikbibliothek die Startleiste verwenden soll. Zur Auswahl stehen imlib und imlib2 (Abbildung 1). Letztere führt zu einem schöneren Ergebnis, wenn Sie für die Programmstarter keine Icons in unterschiedlicher Größe besitzen. Der Vergrößerungseffekt der imlib wirkt in diesem Fall zu grobpixelig.

Bei der letzten Frage des Skripts entscheiden Sie sich für das Installationsverzeichnis. Die Eingabe von 1 kopiert das Programm nach /home/benutzername/bin, 2 bewirkt dagegen eine systemweite Installation in den Ordner /usr/local/bin. Sobald Sie sich für eine Variante entschieden haben, startet der Installer den Compiler und kopiert die Software ins Zielverzeichnis.

Abbildung 1: Das Installationsskript erfragt unter anderem, welche Grafikbibliothek Tablauncher nutzen soll.

Erster Eindruck

Um einen ersten Eindruck von Ihrer Neuerwerbung zu erhalten, müssen Sie nicht erst die Dokumentation studieren oder eine Konfigurationsdatei bearbeiten. Im Ordner examples im Quellcode-Verzeichnis finden Sie vier Beispielskripte. Diese starten Tablaunch mit unterschiedlichen Optionen, so dass Sie sich schnell ein Bild von seinen Funktionen machen können. Die in der jeweiligen Konfigurationsdatei definierten Icons bringt das Programm im Unterverzeichnis icons ebenfalls von Haus aus mit.

Wechseln Sie in den Ordner mit den Beispielen und rufen Sie dort ./tablauncher-buttons.sh auf, um Tablauncher in einer gemischten Ansicht am oberen Bildschirmrand zu starten. Er präsentiert sich mit vier Icons zum Start von Konqueror, OpenOffice, einem xterm und dem Taschenrechner xcalc und ebenso vielen einfachen Schaltflächen (Abbildung 2). Über die erste mit der Aufschrift Juggle sperren Sie den Bildschirm via xlock mit einem Bildschirmschoner aus dem XScreensaver-Paket.

Sobald Sie den Mauszeiger in die Bildschimmitte bewegen, verkrümelt sich die Startleiste in den Hintergrund. Sie lässt sich nur durch den Mauszeiger am oberen Bildschirmrand wieder hervorlocken. Neben dieser Standardvariante gibt es auch noch das Skript tablauncher-iconhome, das die Leiste ebenfalls am oberen Bildschirmrand positioniert, jedoch mit poppig pinkem Farbschema daherkommt. Auch dabei ist der Hintergrund der Symbole transparent, so dass der Lupeneffekt über dem gerade aktiven Icons besonders realistisch wirkt. Mit weniger auffälligen Farben zeigt sich Tablauncher, wenn Sie ihn über das Skript tablauncher-bottom starten. Wie der Name schon andeutet, schlägt die Leiste dabei ihr Lager am unteren Bildschirmrand auf (Abbildung 3). Puristen sollten einen Blick auf tablaunch-noicons werfen, das den Programmstarter mit simplen blauen Schaltflächen startet.

Abbildung 2: Tablauncher kann sowohl einfache Schaltflächen als auch grafisch animierte Icons als Programmstarter anzeigen.

Abbildung 3: Das Skript "tablauncher-bottom" startet die Programmleiste am unteren Bildschirmrand mit transparentem Hintergrund.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

414 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 2 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...