Ordnung ins Chaos
Mindmapping-Programme unter Linux
Dokumente erstellen
Haben Sie Ihre Mindmap in die gewünschte Form gebracht, alle Texte erfasst und Bilder importiert, wählen Sie den Befehl Extras | Generate Documents. Stellen Sie im darauffolgenden Fenster den gewünschten Dokumenttyp sowie den Pfad ein, in dem Kdissert das Dokument speichern soll.
Haben Sie sich für die Ausgabe eines LaTeX-Dokuments entschieden, wechseln Sie in einem Konsolenfenster in das Verzeichnis, indem Sie das Projekt gespeichert haben, und geben dort makeein. Nachdem das LaTeX-Dokument erstellt wurde, konvertieren Sie es mit dem Befehl make view. Es wird dann automatisch in Ihrem PDF-Viewer geöffnet.
Freemind
Die Java-Applikation Freemind läuft auf jeder Plattform, auf der ein passendes Java Runtime Environment (Java 1.4 oder besser) installiert wurde. Pakete für Linux (Debian, SuSE, Fedora), Windows und MacOS X finden Sie auf der Projekthomepage [5]. Starten Sie Freemind aus einem Konsolenfenster durch die Eingabe von freemind.
Eine neue Mindmap erstellen Sie über File | New. Den Titel der automatisch erzeugten Map editieren Sie mittels Doppelklick, Unteräste erzeugen Sie per rechter Maustaste über das Kontextmenü oder mit Hilfe der Taste [Einfg]. Freemind stellt eine Reihe von Symbolen zur optischen Aufwertung der Äste zur Verfügung. Weiterhin lassen sich die Linientypen sowie die Fonts fast beliebig anpassen.
Freemind speichert Mindmaps im eigenen .mm-Format, das beispielsweise auch Kdissert einlesen kann. Für die Präsentation von Mindmaps verwendet Freemind standardmäßig das HTML-Format. Um alternativ ein PDF zu erstellen, "drucken" Sie die Mindmap in eine Postscript-Datei (.ps) und wandeln diese anschließend mit ps2pdf in ein PDF-Dokument um.



