Spezialisiertes Linux

Die Installation von Ubuntu Linux von der mitgelieferten CD haben HP und das Ubuntu-Team stark vereinfacht: Mehr als den Benutzernamen nebst Passwort muss man nicht eingeben. Bei der Auswahl des primären Netzwerkgeräts ist zu beachten, dass das WLAN-Modul als eth0 und die Ethernet-Buchse als eth1 angesprochen werden – bei den meisten anderen Notebooks ist dies umgekehrt.

Was die Hardware-Unterstützung des Notebooks betrifft, leisteten die Ubuntu-Entwickler gute Arbeit: Mit Ausnahme des SD/MMC-Slots, Suspend-to-RAM und des in Europa ohnehin nicht erhältlichen Touchscreens funktionierte jede Komponente out of the box. Für das Intel-WLAN-Modul Pro Wireless 2200BG ist das Kernel-Modul ipw2200 zuständig und emuliert ein herkömmliches Ethernet Device mit Wireless-Extensions unter dem Gerätenamen eth0 an Stelle von wlan0. Bei der Konfiguration der Firewall und beim Routing muss man daher peinlich genau darauf achten, dass man nicht aus Gewohnheit Dienste via WLAN anbietet oder Ports öffnet. Der Daemon slmodemd emuliert für das das Softlink-Modem ein Pseudo-TTY, das wie ein herkömmliches serielles Modem arbeitet. Zudem zeigt der symbolische Link /dev/modem auf dieses Pseudo-TTY, weshalb man den Link in allen Konfigurationsdateien verwenden sollte.

Variable Spezialtasten

Für die Anbindung von Handys und anderen Geräte hat HP einen Bluetooth-Adapter sowie ein Infrarot-Anschluss eingebaut, beide sind nach der Standard-Ubuntu-Installation sofort betriebsbereit. Selbst die Zusatztasten wie Lautstärkereglung und die Info-Taste neben dem Einschalter auf der linken Geräteseite sind implementiert – letztere startet die Gnome-Hilfe. Das einzige Problem der Info-Taste ist, dass sie sich manchmal verkantet: Dann startet Gnome immer neue Hilfe-Browser, bis irgend wann der Speicher voll ist.

Die Zusatztasten lassen sich jedoch auch individuell belegen, da sie allesamt Scan-Codes liefern. Am einfachsten geht das über System / Einstellungen / Tastenkombinationen, wo auch der Sensor für den Display-Deckel des Notebooks voreingestellt ist.

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