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Die 3D-Galaxie mit Celestia

Urlaubsgrüße vom Todesstern

Zusätzlich zu den Standardfunktionen existieren im Internet zahlreiche nützliche und unterhaltsame Addons. Da wären zunächst die Touren, die Sie unter dem Link Skripte hier [3] finden. Sie funktionieren analog zur Demo. Eine kleine Animation läuft ab – meist zu einem einzelnen Planeten – während Texte mit Hintergrundinformationen eingeblendet werden. Um die Demo abzuspielen, entpacken Sie die Dateien und verschieben sie in die passenden Verzeichnisse. Dateien aus einem Texture-Ordner kommen in den entsprechenden Texture-Ordner von Celestia, Dateien mit der Endung *.cel landen – wie die demo.cel – im Celestia-Hauptverzeichnis. Öffnen Sie die neuen Touren über den Menüpunkt Open.

Die zentrale Sammelstelle für Addons ist die Motherload-Seite [4]. Hier finden Sie – leider in englischer Sprache – real existierende und fiktive Planeten, bessere Oberflächentexturen, futuristische Raumfähren, Sonden und allgemeine Hilfestellungen. Haben Sie Probleme mit den Addons oder einfach Fragen zu einem Celestia-Thema, suchen Sie das Shatters-Forum[5] auf, in dem sich Celestia-Begeisterte treffen und Informationen austauschen.

Die Installation der Motherload-Addons funktioniert meist problemlos. Ein Beispiel: Laden Sie unter der Rubrik Fictional/Star Wars das Addon Tatooine, Endor and first Death Star von Thomas Guilpain herunter, und entpacken Sie es in ein gleichnamiges Verzeichnis. Rufen Sie mit kdesu konqueror ein zweites Browserfenster im Root-Modus auf. Navigieren Sie in das Celestia-Verzeichnis, und kopieren Sie die entpackten Dateien dort hinein. Die ssc-Datei aus dem Ordner Extras kommt in den Ordner Extras von Celestia und so weiter.

Drücken Sie nach einem Neustart von Celestia [Eingabe], tippen Sie Rho CrB/Endor/Death Star und machen Sie sich mit G einen Abstecher zum Todesstern. Doch Vorsicht: Hüten Sie sich vor seinem tödlichen Todesstrahl! Wenn Sie nicht wissen, wo sich ein nachinstalliertes Objekt versteckt, müssen Sie mit [ALT] und [C] den Celestial-Browser aufrufen und die Option With Planets ankreuzen. Durchsuchen Sie die Sonnensysteme in diesem Fall manuell nach Planeten oder Raumschiffen (Abbildung 5). In der Celestia-Version für Fedora Core 3 müssen Sie das Internet zu Rate ziehen. Es gibt keine Möglichkeit, ohne Vorwissen den Aufenthaltsort von Endor und Co. herauszufinden. Möglicherweise helfen auch Hinweise in der ssc-Datei des Addons oder Sie studieren die beiliegenden README-Dateien. Auf Motherload finden Sie viele weitere Addons, wie die Discovery aus Kubricks Film 2001, das Raumschiff Enterprise oder den Heimatplaneten der Borg.

Abbildung 5: Über den Celestial-Browser finden Sie die Raumschiffe und Planeten, die Sie über die Addons installiert haben. Einige fiktionale Raumschiffe und Planeten wurden von den Machern in sehr abgelegenen Sonnensystemen deponiert.

Zurück aus der Zukunft

Die Basis-Version von Celestia kommt mit "nur" 100.000 Sternen. Weitere zwei Millionen Sterne laden Sie über das Internet herunter [6]. Die Sterne in Celestia sind keine gemalten Punkte: Sie können jeden einzelnen besuchen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen beliebigen Stern und dann auf [G], um los zu fliegen. Besonders beeindruckende Ereignisse lassen sich auch "fotografieren". Mit [F10] erstellen Sie einen Screenshot und speichern ihn als png-Datei. Und noch ein Tipp zum Schluss: Egal in welchem Teil der Galaxie Sie landen, mit [H] und [G] kehren Sie von überall in unser nettes, kleines Sonnensystem zurück.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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