Home / LinuxUser / 2005 / 07 / Apple iBook unter Debian

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Kraftvoll zubeißen

Apple iBook unter Debian

Grafik

Das iBook setzt zur Grafikausgabe auf den bereits erwähnten Chipsatz Radeon 9200 Mobility. Dass der nicht ganz taufrisch ist, erweist sich als Vorteil: Selbst das etwas angestaubte Xfree 4.3 von Sarge bringt für diesen Chip Unterstützung für die Hardware-Beschleunigung mit.

Um die 3D-Beschleunigung zu aktivieren, müssen Sie lediglich den Kernel-DRM-Treiber für Radeon-Karten laden und XFree86 anweisen, ebenfalls das DRM-Modul zu laden. Dann erkennt XFree86 DRM ohne Probleme, und Sie können beispielsweise Spiele mit OpenGL auf dem iBook verwenden.

Peripherie

Die beiden USB-2.0-Ports des iBook erkennt das System, sobald Sie ehci-hcd laden, also den Linux-USB2-Treiber. Auch die Nutzung von FireWire klappt mit dem entsprechenden Treiber ohne Probleme. USB-Tastatur und -Maus funktionierten auch auf der grafischen Oberfläche sofort: Direkt bei der Installation legt Debian in der X11-Konfigurationsdatei entsprechende Blanko-Einträge für Zusatzperipherie an.

Abbildung 3: Von Hardware-Problemen bleibt der iBook-Benutzer beim Linux-Einsatz weitgehend verschont, wie die Ausgabe von "lspci" verdeutlicht.

Sehr viel kantiger gibt sich das Einrichten von Bluetooth. Der bei Redaktionsschluss aktuelle, offizielle Kernel bringt zwar bereits alle Bluetooth-relevanten Patches mit, dennoch gestaltet sich die Einrichtung alles andere als trivial: Nach dem Laden des Treibers findet das System zwar den Bluetooth-Bus, das Pairing zum Anschluss von Bluetooth-Devices müssen Sie jedoch manuell erledigen. Hier wäre – wie an einigen Stellen in Debian – seitens der Distribution noch Feinschliff nötig, um dem Benutzer das Leben zu erleichtern. Nach dem manuellen Verbinden der Bluetooth-Geräte – im Test verwendeten wir dazu Maus und Tastatur – mit dem iBook funktionieren diese allerdings reibungslos.

Auch die andere Hardware funktioniert auf Anhieb. Dies gilt ebenso für das CD-ROM-Laufwerk wie auch den Ausgang zum Anschluss eines externen Monitors. Den hat Aplle allerdings nicht als normalen D-Sub-19-Ausgang ausgelegt, sondern als Mini-DVI-Port; ein D-Sub-19-Adapter liegt aber bei. Das Brennen von CDs stellt, die Installation eines passenden Programms wie K3b vorausgesetzt, keinerlei Problem dar. Der integrierte Netzwerkanschluss funktioniert ebenfalls auf Anhieb, sobald der passenden Treiber geladen ist.

Abbildung 4: Auch im Betrieb unter Linux gibt sich das iBook kontaktfreudig. Aller Peripherie-Anschlüsse versehen klaglos ihren Dienst. Lediglich bei Wireless LAN müssen Sie auf externe Alternativen zurückgreifen.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...