Hardware

01.06.2005

Speicher in den Farben der Saison

Einen USB-Speicherstick tragen heute viele Computerbenutzer bei sich wie andere ein Mobiltelefon. In Anlehnung an die bunten Handyschalen hat der Hersteller PNY (http://www.pny-europe.com) nun unter dem Namen Color Attaché eine Kollektion von USB-Sticks mit farbigen Hüllen zum Wechseln vorgestellt.

Jedes Modell wird mit zwei austauschbaren Covern geliefert, von 128 MByte zu rund 18 Euro in den Farben grün-metallic und mattgrün bis zu 1 GByte (rund 85 Euro) in weiß-metallic und mattschwarz. Einzeln sind die Hüllen allerdings nicht erhältlich. Die Speichersticks unterstützen USB 2.0 und sind mit FAT 16 vorformatiert.

Abbildung 1: Den grünen für die Urlaubsfotos, den kleinen schwarzen fürs Büro: PNY entdeckt den USB-Speicherstick als modisches Accessoire.

OpenRAW fordert offene Bilddaten

Professionelle Digitalfotografen haben sich zu einer Gruppe namens OpenRAW (http://www.openraw.org) zusammengeschlossen. Sie fordern die Hersteller von Digitalkameras auf, die Rohdaten der digitalen Aufnahmen in einem offenen und dokumentierten Format zu speichern.

Diese Rohdaten, auch RAW-Format genannt, gelten als das "Negativ der Digitalfotografie". Sie enthalten ein Maximum an Bildinformationen, wie sie vom Sensor der Kamera aufgenommen wurden. Solches Ausgangsmaterial lässt sich auf einem leistungsfähigen Grafikrechner zu Bildern hoher Qualität weiterverarbeiten. Dabei können beipielsweise Belichtung und Weißabgleich nachträglich angepasst werden.

Während für den Hobbybereich häufig die JPEG-komprimierten Bilder einer Digitalkamera ausreichen, legen Berufsfotografen daher Wert darauf, ihre Arbeit im RAW-Format zu archivieren. Die meisten Hersteller von Digitalkameras verwenden jedoch proprietäre Formate für diese Daten, die sich oft nur mit Capture-Software aus dem eigenen Haus lesen lassen. Da sich die Formate zudem rasch ändern, fürchten viele Fotografen um die Zukunftssicherheit ihrer digitalen Archive. Auch die Entwickler freier Software können mit dem Tempo der Formatänderungen kaum Schritt halten.

Canon beispielsweise beendete vor kurzem die Software-Unterstützung für die Rohdaten des Modells D30. Daneben sorgten verschlüsselte Informationen im NEF-Rohformat der Nikon-Kamera D2x für Unmut: Sie konnten ausschließlich mit Nikon-Technologie ausgelesen werden, bis Dave Coffin, Autor des Programms dcraw, ein erfolgreiches Reverse Engineering vornahm.

Abbildung 2: Verschlüsselte Kamera-Rohdaten wie bei der D2x von Nikon: Für anspruchsvolle Digitalfotografen ein Ärgernis.

Kernel 2.6 für den Zaurus

OpenZaurus (http://openzaurus.org), das freie Betriebssystem für die Linux-basierten Zaurus-Handelds der Firma Sharp, ist in Version 3.5.3 erschienen. Die Entwickler vergrößerten die Paketauswahl, sorgten für ausführlichere Bootmessages und verbesserten das Mounten von MMC- und SD-Karten. Erstmals kommt ein Kernel der Reihe 2.6 zum Einsatz, allerdings nur für die Geräte der 700er Serie.

In der kommenden Version 3.5.4 möchte das OpenZaurus-Team die Liste der unterstützten Modelle um Zaurus C3000 und C1000 erweitern.

Elegante Breitwand auf dem Schreibtisch

Mit neuen Flachbildschirmen der Reihe Prestige wendet sich Acer (http://www.acer.de) an Kunden, die sich gerne ein schickes Designergerät auf den Schreibtisch stellen.

Flaggschiff der Serie ist das 20-Zoll-Modell AL2032wm, das jüngst mit dem International Forum Design Award 2005 ausgezeichnet wurde. Das Widescreen-Display bietet eine native Auflösung von 1680 mal 1050 Pixeln, eine Bildhelligkeit von 300 cd/qm und ein Kontrastverhältnis von 600:1. Die durchschnittliche Reaktionszeit liegt bei 16 Milisekunden.

Neben einem VGA-Eingang und einer DVI-Schnittstelle verfügt das Gerät auch über einen AV-Anschluss (S-Video und Composite). In dem gefälligen Gehäuse stecken zwei 5-Watt-Lautsprecher, insgesamt nimmt der Bildschirm 65 Watt Leistung auf. Der AL2032wm kostet rund 700 Euro inklusive Mehrwertsteuer (Mathias Huber).

Abbildung 3: Mit strengen, minimalistischen Formen möchte das 20 Zoll-Display AL2032wm von Acer überzeugen. Einen Designpreis hat es bereits gewonnen.

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