Fotos überlappen

Sollte ihnen trotz vieler Bilder und passender Größe der Vorlage kein ansprechendes Mosaik gelingen, bietet Metapixel einige Auswege. Es unterlegt zum Beispiel das Fotomosaik mit dem Originalbild, sodass es in jedem Fall etwas deutlicher erscheint, auch wenn die Einzelbilder nicht genau passen. Konsequenterweise heißt diese Option --cheat (schummeln).

Alternativ wählen Sie eine andere Art der Mosaik-Montage, die Metapixel Collage nennt. Bei dieser Variante setzt das Programm nicht jedes Steinchen neben das andere, sondern lässt die Minibilder sich überschneiden. Dazu rufen Sie das Programm mit dem Schalter --collage auf:

metapixel --collage blume.jpg↩
 blume-collage.png --library mpix

Das Ergebnis dieser Operation sehen Sie in Abbildung 3.

Abbildung 3: Bei einer Collage überlappen sich die Einzelbilder des Mosaiks.

Haben Sie nach einigem Experimentieren Einstellungen gefunden, die schöne Mosaike zusammensetzen, können Sie diese in der Datei ~/.metapixelrc dauerhaft speichern. Zum Beispiel stellen Sie das Verzeichnis Ihrer Bildersammlung über das Schlüsselwort library-directory ein, gefolgt vom Verzeichnis in Anführungszeichen. Jede einzelne Einstellung schließen Sie in runde Klammern ein. Ein Beispiel für die Konfigurationsdatei finden Sie in der Source-Distribution.

Vorsicht: Patente

Ein großes Bildarchiv vorausgesetzt, gelingen mit Metapixel ohne großen Aufwand ansprechende Fotomosaike für Freunde und Verwandte. Kommerziell verwerten dürfen Sie die Ergebnisse nämlich nicht, denn das Verfahren ist patentiert [3]. Der Amerikaner Robert Silver hält das Patent für die "Digitale Komposition eines mosaikähnlichen Bildes", über dessen Sinnhaftigkeit man sicher streiten kann. Mehr über so genannte Software-Patente finden Sie unter [4].

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