Home / LinuxUser / 2005 / 06 / Amarok, Juk, Rhythmbox und Beep Media Player

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Allzweckinstrumente

Amarok, Juk, Rhythmbox und Beep Media Player

01.06.2005 Bei Audio-Abspielprogrammen fällt die Wahl schwer. Meist ähnliche Oberflächen verbergen sehr unterschiedliche Qualitäten. Wir stellen die wichtigsten Player vor: Rhythmbox für Gnome, die KDE-Vertreter Amarok und Juk sowie Beep, den Nachfolger des Klassikers XMMS.

Welcher Audio-Player sich am besten eignet, hängt von vielen Kriterien ab. Wer sich auf einen Lieblings-Desktop festgelegt hat, braucht ein Abspielprogramm, das sich darin perfekt einfügt. Andere wechseln gelegentlich die Desktop-Umgebung und suchen einen Player, der mit jeder zusammenarbeitet.

Gnomes Liebling

Ein Audio-Player gehört zum festen Repertoire moderner Desktop-Umgebungen. Bei einer Gnome-Installation erfüllt diesen Zweck Rhythmbox [1] (Abbildung 1), im Menü bei deutscher Spracheinstellung unter dem Namen Musik-Player zu finden.

Abbildung 1: Unter Gnome dient Rhythmbox als Standard-Player.

Obwohl bereits Bestandteil von Gnome, befindet sich das von Apples iTunes inspirierte Rhythmbox noch in der Entwicklung. Die aktuelle Version 0.8.8 bietet bereits die wichtigsten Features, lässt aber andere noch vermissen.

Besitzer großer Musiksammlungen verwalten ihre Lieder mit Hilfe von Wiedergabelisten. Dazu bietet Rhythmbox die vordefinierte Playlist Bibliothek, die alle bekannten Lieder auflistet. Die Sammlung lässt sich nach Interpreten und einzelnen Alben filtern. Der Benutzer definiert nach feineren Kriterien automatische oder statische Playlists. In eine statische Liste schiebt er einzelne Lieder, um sich eine bestimmte Auswahl immer wieder anzuhören.

Die automatischen Playlists durchsuchen die Musiksammlung nach frei wählbaren Gesichtspunkten. So landen beispielsweise alle Songs eines bestimmten Interpreten oder Genres in einer automatischen Wiedergabeliste. Kommt ein neues Lied in die Sammlung, erscheint es auch in der entsprechenden Playlist.

Aus dem Abspielverhalten des Benutzers erstellt Rhythmbox für jedes Lied eine Bewertung. Jedes Mal, wenn ein Song bis zum Ende läuft, steigt die Bewertung; wird es unterbrochen, sinkt sie. Das Resultat lässt sich beispielsweise in einer automatische Playlist verwenden, in die Lieder erst mit mindestens vier der fünf möglichen Sterne gelangen.

Informationen wie Liedname, Interpret oder Genre speichert das MP3-Format in den so genannten ID3-Tags. Die aktuelle Version von Rhythmbox wertet diese Daten aus, lässt sie den Benutzer aber nicht bearbeiten. Der dafür vorgesehene Dialog existiert bereits, fungiert bislang jedoch ausschließlich als Betrachter. Erst in einer zukünftigen Version soll Rhythmbox die Option zum Editieren von ID3-Tags enthalten.

Feste Bindung

Rhythmbox spielt Klangdateien ausschließlich via GStreamer [2] ab. Gnome verwendet diese Bibliothek zur Wiedergabe von Multimediadateien aller Art. Sie dekodiert die Formate und leitet sie ans Soundsystem ESD weiter. So spielt Rhythmbox alle Klangformate ab, zu denen das System ein GStreamer-Plugin anbietet. Einige Distributionen, darunter Fedora und Suse ab der Version 9.3, enthalten die MP3-Erweiterung aus patentrechtlichen Gründen nicht mehr. Dann scheitert auch Rhythmbox an diesen Dateien, bis das Paket gstreamer-mad heruntergeladen und nachinstalliert wurde.

Leider stört im Alltagsgebrauch bei der aktuellen Rhythmbox-Version die immer wieder auftretende Instabilität des Programms. Beim Abspielen von Live-Streams stürzt es ebenso regelmäßig ab wie beim Hinzufügen weiterer Verzeichnisse in die Bibliothek oder neuer Lieder mit Sonderzeichen im Dateinamen oder im ID3-Tag.

Der Vorteil von Rhythmbox liegt in der guten Integration in den Desktop. Verschiedene Anwendungen, beispielsweise die Chat-Programme Gaim und XChat sowie eine Firefox-Erweiterung, greifen mit Hilfe von Plugins direkt auf Rhythmbox zu. Auf Wunsch steuert ein Panel-Icon das Programm, so dass das Hauptfenster keinen Platz auf dem Desktop verbraucht.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1027 Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...