60 UND KEIN BISSCHEN MÜDE

01.06.2005

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Redaktion knallen dieser Tage die Sektkorken: Am 18. Mai 2000 – also fast auf den Tag genau vor fünf Jahren, erschien die erste regelmäßige Ausgabe des LinuxUser. Damit halten Sie heute die sechzigste Ausgabe in Händen.

Wie die ersten Inhalte des Magazins aussahen, davon können Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen: Alle Artikel des ersten Hefts finden Sie unter http://www.linux-user.de/ausgabe/2000/06 immer noch online zur Lektüre. Auch wenn manche Rubrik heute einen anderen Namen trägt und die äußere Erscheinung des Hefts sich mittlerweile deutlich gewandelt hat: Eine gewisse Konstanz über die letzten fünf Jahre springt ins Auge.

Bereits der erste LinuxUser lag mit einer Heft-CD an den Kiosken, und auch schon damals sorgte der Inhalt des Datenträgers für rege Diskussion beim geneigten Leser. Zu den von Anfang an existierenden Rubriken zählt die deskTOPia, die heute wie vor fünf Jahren vom Interesse der Anwender an einer farbenfrohen, gefälligen und möglichst etwas freakigen Arbeitsoberfläche zeugt.

Der hierzulande verbreiteste Deskop war auch im Jahr 2000 schon KDE, so dass sich nach wie vor die liebevoll als K-Splitter apostrophierten News dazu allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Ebenfalls ein Thema der ersten Stunde – und in seiner Zeitlosigkeit heute wie damals von der selben Autorin betreut – war natürlich die Kommandozeile: Liebe Heike Jurzik, vielen Dank für fünf Jahre "Zu Befehl"!

Manche der in der ersten Ausgabe des LinuxUser aufgeworfenen Fragen haben nichts an Aktualität eingebüßt. Der allererste Schwerpunkt beschäftigte sich mit der Suche nach dem besten Linux und wollte wissen: "Sind Linux-Distributionen jetzt endlich Einsteiger-freundlich?". Ein Thema, das auch im LinuxUser 06/2005 die Leser noch intensiv beschäftigt, wie die Leserbriefe auch dieser Ausgabe wieder beweisen.

Womit wir beim Dreh- und Angelpunkt des LinuxUser wären: Bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Viele von Ihnen kennen uns nun bereits seit fünf Jahren und freuen sich noch immer jeden Monat über "Ihren" LinuxUser. Andere lesen den LinuxUser erst seit kurzem, schätzen das Heft aber trotzdem bereits als praktische Hilfe für die tägliche Arbeit mit Linux.

Ob Stammleser oder Einsteiger, Abonnent oder Gelegenheitskäufer: Eines haben Sie auf jeden Fall alle gemeinsam. Nein, ich meine jetzt nicht einen Rechner mit installiertem Linux. Ich meine die Neugier, das Engagement und die Diskussionsfreude, die Ihre Zuschriften an die Redaktion auszeichnen.

Als kleines Dankeschön dafür haben wir Ihnen in diese Jubiläums-Ausgabe des LinuxUser ein praktisches – und wie wir finden, tierisch schickes – Mauspad beigelegt. Es haftet nach Abziehen der Rückenfolie per Adhäsion auf jeder halbwegs glatten Oberfläche, lässt sich aber jederzeit wieder ablösen und andernorts verwenden. Ich hoffe, Sie haben damit ebensoviel Spass, wie wir hier in der Redaktion.

Herzliche Grüße,

Jörg Luther

Chefredakteur

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