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Schwerpunkt
Um Linux optimale Töne zu entlocken, müssen eine ganze Reihe von Software-Komponenten zusammenspielen. Wir zeigen, welche.
Wer seine Musik an entfernten Orten verfügbar machen möchte, findet im Audio-Streaming eine Lösung. GnuMP3d ermöglicht dies auf einfache Weise und bietet ein benutzerfreundliches Web-Interface.
Die größte Vielfalt an Radiosendern empfängt man nicht über den UKW-Äther, sondern über das weltweite Netz. Wie aber speichert man DJ-Sets, Live-Konzerte oder Musiksendungen auf der heimischen Festplatte? Hier kommen drei recht einfache Lösungen.
Hört man wirklich geheime Botschaften, wenn man Songs der Stones rückwärts spielt? Finden Sie es mit Sweep heraus. Und nicht nur das: Mischen Sie Effekte in Ihre eigenen Aufnahmen oder kombinieren Sie Tracks.
Audio-CDs auslesen, die Sound-Dateien ins MP3- oder Ogg-Vorbis-Format umwandeln und die Dateien dabei direkt mit ID3-Tags versehen: Das alles erledigt "abcde" auf der Kommandozeile in einem Rutsch.
Professionelles digitales Audio war früher die Domäne proprietärer Systeme, Linux hat aber mittlerweile aufgeholt. Heute lassen sich sogar Windows-spezifische VST-Plugins im Linux-Studio verwenden – wenn auch nicht ganz ohne Umstände.
Anwendungen
Metapixel setzt aus Ihrer Bildersammlung schöne Fotomosaiken zusammen. Entspricht das Ergebnis nicht den Erwartungen, hilft das Programm auch beim Schummeln.
Konfiguration durch Editieren einer Textdatei und Konzentration auf das Wesentliche: genau das Richtige für Linux-Anwender, die die grafische Oberfläche effizient benutzen wollen und dafür auch zum Editor greifen. Der ressourcenschonende JWM bietet das und noch einiges mehr.
Natürlich läuft die Lieblingssendung immer dann, wenn man nicht zu Hause ist. Wer sie komfortabel aufnehmen möchte, sollte zum digitalen Videorecorder MythTV greifen. Er lässt sich einfach programmieren und entfernt störende Werbeblocks.
Im Test
Die Web-Suite von Opera bietet in der Version 8 einige interessante neue Features, die bei richtigem Einsatz den Internet-Komfort deutlich erhöhen.
Der Adobe Acrobat Reader bildet einen praktisch unverzichtbaren Teil der Software-Austattung jedes Rechners – gleich, unter welchem Betriebssystem. Vier Jahre mussten Linux-Anwender seit dem Release der Version 5 auf eine Aktualisierung warten. Nun ist es endlich so weit.



