Hardware

01.05.2005

Laser-Fax mit Scan-Funktion

Einen Laserdrucker mit autonomer Fax-, Kopier- und Scan-Funktion zeigte Kyocera Mita http://www.kyoceramita.de auf der diesjährigen CeBIT. Der Kyocera FS-1118 MFP druckt laut Hersteller bis zu 18 Seiten pro Minute bei 600 dpi und basiert auf einem Laserdrucker der FS-1000-Serie, so dass vorhandene Verbrauchsmaterialien etwa der Kyocera FS-1000-Familie weiter verwendet werden können. Im Sommer soll das Gerät für 600 bis 700 Euro in den Handel kommen.

Bereits in der Grundausstattung ist der Kombi-Drucker mit 96 MByte RAM ausgestattet und beherrscht die Drucker-Sprachen PCL 6 und Postscript 3. Ebenso reichhaltig fallen die Schnittstellen aus: Hier stehen USB 2.0, Ethernet und ein Centronics-Anschluss zur Wahl. Der Scanner-Aufsatz wird direkt vom Drucker-Controller angesprochen, so dass sich der FS-1118 über USB sowohl als Drucker als auch als TWAIN-kompatibler Scanner zu erkennen geben soll.

Der Scanner-Aufsatz mit optionalem automatischem Dokumenten-Einzug arbeitet ebenfalls mit 600 dpi und zielt auf den Einsatz im Büro-Alltag ab – besondere Leistungen beim Scannen von Fotos sind daher nicht zu erwarten. Über das Bedienfeld vor dem Scanner lässt sich der FS-1118 nicht nur als autonomer Kopierer betreiben, sondern versendet eingescannte Dokumente per E-Mail als PDF, JPEG oder TIF, legt die Dateien auf einem FTP-Server ab oder stellt sie über ein Samba-Share anderen Computern im Netzwerk zur Verfügung. Der große Druckerspeicher dient dabei zur Zwischenlagerung. Ein zweiter Netzwerkanschluss für den Scanner ist dafür nicht erforderlich: Anders als bei den Kombi-Geräten aus Kyoceras KS-Serie wickelt der Drucker-Controller die gesamte Kommunikation ab. Das erleichtert den Austausch eines herkömmlichen Netzwerkdruckers gegen den Kyocera FS-1118 MFP.

Abbildung 1: Der Kyocera FS-1118 MFP soll mehr als ein Laserdrucker sein: Er scannt auch Dokumente und stellt Sie im Netzwerk zur Verfügung.

Das kleine Schwarze

Der DT166 von DT Research ist ein Mini-PC auf Basis des AMD-Prozessors Geode GX-533. Das lüfterlose System nimmt weniger als 10 Watt Leistung auf und ist für Büroarbeitsplätze oder den Einsatz als Surfstation gedacht. Die Stromversorgung übernimmt ein kleines externes Netzteil.

Das 400 Gramm schwere schwarze Kästchen misst 13 x 14 x 3,5 Zentimeter – das ist etwa so groß wie drei übereinander gelegte CD-Hüllen. In dem kompakten Gehäuse sind eine 40-GByte-Festplatte und 256 MByte RAM untergebracht. Daneben verfügt das Gerät über vier USB-Ports, eine Ethernet-Schnittstelle und einen VGA-Ausgang, der eine maximale Auflösung von 600 x 1200 Pixeln bei 85 Hz ermöglicht.

Zurzeit wird das Gerät mit Windows XP ausgeliefert, doch eine Version mit vorinstalliertem Linux ist laut Hersteller bereits in Arbeit. Sie soll ab Mai über Concept Distribution (http://www.concept-distribution.com) vertrieben werden und inklusive Mehrwertsteuer rund 347 Euro kosten.

Abbildung 2: Für ein wenig Surfen und E-Mail-Schreiben muss es nicht immer ein Tower sein: Der Mini-PC von DT-Research spart Strom und Platz.

18 Gramm Computer

Nur 18 Gramm wiegt der Linux-Computer Picotux (http://www.picotux.com) der Münchner Firma Kleinhenz Elektronik. Der Rechner wurde vor allem für den Einsatz in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik entwickelt. Mit 35 x 19 x 19 Millimetern ist das Gerät kaum größer als eine Ethernetbuchse und lässt sich nach Angaben des Herstellers genauso einfach verbauen.

Picotux verwendet einen ARM-7-Prozessor mit 55 MHz Taktrate und besitzt 2 MByte Flashspeicher sowie 8 MByte SDRAM. Ethernet und serielle Schnittstelle sind mit an Bord. Der winzige Rechner läuft mit 3,3 Volt Spannung und nimmt etwa 250 Milliampere Strom auf. Als Betriebssystem dient uCLinux 2.4.27, Shell-Funktionen stellt das Multifunktions-Binary Busybox 1.0 zur Verfügung.

Picotux soll ab Mai zu einem Stückpreis von rund 115 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich sein. (Mirko Dölle/Mathias Huber/mhu)

Abbildung 3: Picotux: ein Linux-Computer, kaum größer als eine Ethernetbuchse.

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