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Gnomogramm

01.05.2005

Kurz notiert

Um die Entwickler zur Reduzierung des Ressourcenbedarfs von Gnome und GTK zu motivieren, setzt Novell jetzt eine Prämie aus. Insgesamt 3 000 US-Dollar sind bei der "Desktop Integration Bounty Hunt" mit Optimierungen zu gewinnen, die Gnome schneller und schlanker machen. 700 Dollar des Preisgeldes wurden bereits an die ersten vier erfolgreich reduzierten Projekte vergeben. Aktive Unterstützung erhält das GTK-Team auch von Novell-Entwickler Ben Maurer, der bereits die Mono-Laufzeitumgebung erfolgreich entschlackte. Bis alle Verbesserungen jedoch in eine Gnome Distribution eingeflossen sind, wird es noch etwas dauern: Gnome 2.10 profitiert von den Bemühungen noch nicht.

Neben der Guadec in Stuttgart findet dieses Jahr zum zweiten Mal die Guadec-es in A Coruña im Nordwesten Spaniens statt. Dieser Kongress richtet sich primär an spanischsprechende Gnome-Anwender und findet bewusst nur 10 Tage vor der eigentlichen Guadec statt. Auf diese Weise haben nichteuropäische Teilnehmer die Möglichkeit, mit nur einer Anreise an zwei Veranstaltungen teilzunehmen. Die Guadec-es im letzten Jahr war ein überragender Erfolg. Die Veranstalter hoffen auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Referenten zu gewinnen. Außer spanischen sind auch englischsprachige Beiträge zugelassen. Dabei ähnelt das Themenspektrum stark dem der Guadec.

Mit dem Aufruf Join the Gnome-Project wirbt Gnome jetzt um neue Mitstreiter. Dabei muss man nicht zwingend Programmierer oder Entwickler sein, um das Projekt zu unterstützen. Vom Beta-Tester über Dokumentationsautor und Übersetzer bis hin zum Web-Entwickler oder Web-Administrator ist jede Hilfe willkommen. Selbst Freiwillige mit Erfahrungen in den Bereichen Kunst, Marketing und Journalismus werden jederzeit benötigt. Wer neugierig geworden ist, kann sich unter http://live.gnome.org/JoinGnome ausführlich über die verschiedenen Bereiche informieren.

Zwei Monate nach der letzten Version hat Dropline Gnome (http://www.dropline.net/gnome/) jetzt die Version 2.8.3 veröffentlicht. Sie wurde primär für Slackware 10 entwickelt, kann aber auch mit Slackware 10.1 eingesetzt werden. Eine Dropline-Version des gerade erschienenen Gnome 2.10 existiert zur Zeit noch nicht.

Frühjahrsputz mit FSlint

Die Kapazität von Festplatten nimmt zwar ständig zu, doch kaum ein Benutzer hat Platz zu verschenken. FSlint (http://www.iol.ie/~padraiga/fslint/) schafft Ordnung auf der Platte. Es hilft unter anderem beim Auffinden von Dateiduplikaten. Außerdem ermittelt das Programm Dateien mit Leerzeichen und anderen problematischen Zeichen im Dateinamen. Daneben spürt es fehlerhafte symbolische Verknüpfungen und leere Verzeichnisse auf.

Der Anwender kann aus den gefundenen Dateien eine Auswahl treffen und beispielsweise Duplikate sofort löschen. Auch Mängel wie überflüssige Leerzeichen in Namen behebt FSlint auf Wunsch. Auf diese Weise kommt Ordnung ins Dateisystem.

Die aktuelle Version 2.11 von FSlint bringt eine verbesserte Dokumentation mit. Eine deutsche Lokalisierung existiert schon länger, mit Schwedisch und Vietnamesisch kommen nun weitere Sprachversionen dazu.

Abbildung 1

Abbildung 1: Dateiduplikate aufzuspüren ist für FSlint ein Leichtes.

Tetris dreidimensional mit Gno3dtet

Wer beim normalen Tetris keinen Nervenkitzel mehr verspürt, für den ist Gno3dtet (http://gno3dtet.eseb.net/) genau das Richtige. Der Spieler blickt dabei von oben in einen Schacht und schaut den fallenden Steinen hinterher.

Der Spieler kann die Blöcke um 3 Achsen drehen, um sie passend auszurichten. Was am Anfang noch relativ leicht erscheint, erfordert spätestens bei höherer Fallgeschwindigkeit ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Wer das immer noch zu leicht findet, kann die Größe des Spielfelds beliebig variieren.

Neue Funktionen oder Schwierigkeitsgrade gibt es in der aktuellen Version 1.96.1 nicht. Die Programmierer behoben lediglich einen Fehler, der beim Deaktivieren des Tons zum Programmabsturz führte.

Abbildung 2

Abbildung 2: Spielspaß für Menschen mit einem guten räumlichen Denkvermögen: Gno3dtet bringt Tetris in die dritte Dimension.

Angeregte Usenet-Diskussionen mit XPN

XPN (http://xpn.altervista.org/index-en.html) ist ein in Python geschriebener News-Reader, der über eine hervorragende Unterstützung der MIME-Typen verfügt. Auch die meisten Zeichensätze bis hin zu UTF-8 bereiten dem Programm keine Probleme. Wie alle guten News-Clients verfügt das XPN über einen Offline-Modus, der nur die Artikel herunterlädt, die Sie wirklich lesen möchten. Zur weiteren Ausstattung zählt eine komplexe Regel- und Filterfunktion sowie die Möglichkeit, zitierten Text auszublenden. Der News-Reader beherrscht außerdem das Anhängen zufälliger Zitate an ein Posting und die korrekte Interpretation der Einträge X-Face und Face im Nachrichtenkopf.

Die Auswertung der Face-Einträge zählt ebenso zu den Neuerungen der aktuellen Version 0.4.5 wie die Vergabe von Message-IDs für jedes Posting. Ebenfalls neu sind die französischen und italienischen Übersetzungen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Entwickler noch Helfer sucht, die XPN in ihre Muttersprache übersetzen. Eine deutsche Version beispielsweise existiert noch nicht.

Abbildung 3

Abbildung 3: Offline-Modus, Filter und mehr: XPN bietet alles was ein News-Reader braucht.

GTKPSproc steuert den Postscript-Ausdruck

Die Tool-Sammlung PSUtils gehört zu jeder vollständigen Linux-Distribution. Wer sich bei der Arbeit mit Postscript aber nicht immer durch die zahllosen Parameter kämpfen möchte, greift zu GTKPSproc (http://www.rastersoft.com/gtkpsproc.html) und erleichtert sich die Konfiguration mit einer grafischen Oberfläche. Das Programm dient eigentlich als Zwischenschicht zwischen der Anwendung, die einen Druckauftrag absendet und dem eigentlichen Druckbefehl lpr. So kann der Benutzer für jeden Auftrag die Anzahl der Seiten pro Blatt festlegen, einen Blick auf die Druckvorschau werfen oder das passende Papierfach für den Ausdruck wählen. Funktionen, wie man sie von Windows oder umfangreichen Programmen kennt, stehen somit jedem einzelnen Gnome-Programm zur Verfügung.

Die jetzt erschienene Version 2.3 behebt einen Fehler, der bei der Verwendung von gv statt ggv auftritt. Neue Funktionen enthält das Release nicht.

Abbildung 4

Abbildung 4: GTKPSproc bietet für jede Anwendung eine Fülle von Druckoptionen.

Parano hält Dateiveränderungen im Auge

Mit dem kleinen Programm Parano (http://parano.berlios.de/) erstellen, bearbeiten und vergleichen Sie auf einfache Weise Prüfsummen für Dateien. Das Programm prüft wahlweise einzelne Dateien oder auch ganze Verzeichnisbäume. Als Prüfsummenverfahren kommen zurzeit nur MD5 und SFV zum Einsatz.

Die Prüfsummen legt Parano samt dem zugehörigen Dateinamen in einer Textdatei ab. Lädt der Benutzer diese Textdatei später erneut, signalisiert ein rotes Kreuz vor dem Dateinamen, dass die Datei in der Zwischenzeit verändert wurde. Ein grüner Haken dagegen kennzeichnet unveränderte Dateien. Mit der Version 0.2 von Parano ist nun die erste öffentliche Version des Programms erschienen. (Uwe Vollbracht/mhu)

Abbildung 5

Abbildung 5: Parano zeigt grüne Häckchen: Diese Dateien wurden nicht verändert.

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LinuxUser 05/2014

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