In den Strahl geblickt
Zwei Laserdrucker unter 200 Euro im Test
Düstere Ausdrucke
Die Druckergebnisse des Lexmark E232 sind sowohl beim Foto als auch beim Grafik-Test deutlich schlechter als die des Canon LBP-1120. Insgesamt sind die Ausdrucke deutlich dunkler: Der blaue Balken aus dem Grafik-Test wird komplett mit 100 Prozent schwarz gedruckt, die roten und grünen Balken versinken unterhalb von 30 Prozent Farbanteil ebenfalls im Schwarz – Beim Canon LBP-1120 ließen sich die drei Farben bis 20 Prozent Farbanteil problemlos unterscheiden.
Ähnlich schlecht druckt der Lexmark E232 den Siemens-Stern, die blauen und violetten Segmente sind vom Hintergrund fast nicht zu unterscheiden, zudem bilden sich stark hervortretende Moiréés. Insgesamt müssten der Gamma-Faktor sowie die einzelnen Farbkurven auf den Lexmark-Drucker angepasst werden, in der Standardeinstellung als HP Laserjet 6 erreicht der E232 nur befriedigende bis ausreichende Ergebnisse im Grafikdruck.
Flotter Drucker
Ganz anders ist die Situation bei Text- und Office-Dokumenten, aufgrund des (viel zu hohen) Kontrasts war selbst hellrosa Schrift auf gelbem Grund noch lesbar – violetter Text auf Schwarz hingegen wurde zu einem undifferenzierbaren schwarzen Balken.
Bei der Druckgeschwindigkeit kann der Canon LBP-1120 dem Lexmark-Laser jedoch nicht das Wasser reichen: Mit über 16 Seiten pro Minute im Office-Druck und fast 17 Seiten pro Minute beim Grauert-Brief ist der E232 vier bis fünf mal so schnell wie der Canon-Drucker. Auch bei Fotos und Grafiken ist der Lexmark noch zwei bis drei mal schneller als der Laser von Canon.



