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IMMER GRIFFBEREIT

Icon-Auswahl erweitern

Wenn Sie mit Suse Linux arbeiten, ist das Icon-Angebot auf dem Reiter Icon Selection nicht besonders abwechslungsreich, da alle Programmsymbole des KDE-Desktops fehlen. Sie integrieren sie auf dem Reiter Icon Selection Pref (Abbildung 3) in die Auswahl. Ein Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen legt einen neuen Eintrag an. Den Pfad zu den KDE-Icons geben Sie nach einem Doppelklick in die Spalte Pixmap Path direkt in der Listenansicht ein: Unter Suse Linux liegen die Symbole in den Ordnern unterhalb von /opt/kde3/share/icons. Aktivieren Sie abschließend die Checkbox in der Spalte Rec, damit Apwal die hinzugefügten Icons in seine Auswahl integriert. Ebenso fügen Sie der Auswahl weitere Verzeichnisse mit Minibildchen hinzu, etwa /opt/gnome/share/icons. Dort speichert Suse Linux die Symbole der installierten Gnome-Anwendungen.

Abbildung 3: Apwal zeigt nur Symbole an, die in Unterordnern der hier eingestellten Verzeichnisse liegen.

Schnellstart

Haben Sie allen gewünschten Programmen ein Icon zugeordnet, können Sie sich das Ergebnis mit dem Befehl apwal ansehen (Abbildung 4). Für den schnellen Anwendungsstart bietet es sich an, den Apwal-Programmaufruf auf eine Tastenkombination zu legen. Unter KDE erzeugen Sie dazu einen Apwal-Menüeintrag an und weisen ihm danach im KDE-Kontrollzentrum unter Regionaleinstellungen & ZugangshilfenTastenkürzelBefehlskürzel eine Tastenkombination zu.

Arbeiten Sie mit dem Window Manager Fluxbox [2], nimmt die Datei ~/.fluxbox/keys den gewünschten Shortcut auf, etwa

Mod1 x  :ExecCommand apwal

um die Icon-Auswahl mit der Tastenkombination [Alt]+[X] zu starten. Beim Druck der eingestellten Tastenkombination blendet Apwal die Programmstarter für drei Sekunden direkt an der Mausposition ein. Mit einem Mausklick auf eines der Symbole starten Sie die dem Minibildchen zugeordnete Anwendung. Benötigen Sie länger als drei Sekunden, um das richtige zu finden, ist auch das kein Problem: Im Apwal-Editor legen Sie unter Apwal PreferenceLauncher Timeout (in second) fest, wie lange das Programm die Icons anzeigt.

Unter den Fenstermanagern Enlightenment und Sawfish lässt sich der Aufruf von Apwal sogar auf eine Maustaste legen. Wie das gelingt, erklärt die FAQ unter [3]. Diese Lösung hat allerdings den Nachteil, dass sie Apwal nur starten können, indem Sie auf den Desktop-Hintergrund klicken. Mausklicks in Anwendungsfenster wertet der Window Manager nicht aus, eine Tastenkombination funktioniert dagegen überall.

Abbildung 4: Apwal blendet die selbst definierten Icons direkt an der Position des Mauszeigers ein.

Infos

[1] Apwal: http://apwal.free.fr/

[2] Fluxbox-Artikel: Andrea Müller, "Schlank, schnell und praktisch", LinuxUser 05/2004, S. 60 ff.

[3] Apwal-FAQ: http://apwal.free.fr/faq.html

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