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Gnomogramm

Hide'n'Seek findet versteckte Konfigurationsoptionen

Bei der Komplexität von Gnome wundert es sicher niemanden, daß nicht alle Konfigurationseinstellungen für den Anwender über eine Oberfläche verfügbar sind. Preferences Hide and Seek (http://hideseek.sourceforge.net/) gräbt diese Optionen für den Anwender aus und gruppiert sie unter einer grafischen Oberfläche.

Hide'n'Seek kooperiert jedoch nur mit Programmen, die auch von gconf unterstützt werden. Daher kennt das Programm nur die gconf-üblichen Schlüsseltypen wie boolean, integer, float und string. In der Standardeinstellung verfügt Hide'n'Seek schon über eine Reihe von Konfigurationsmöglichkeiten. Da die Konfiguration von Hide'n'Seek selbst über einfache und intuitive Textdateien erfolgt, kann der Anwender jederzeit neue Gruppierungen anlegen oder bestehenden weitere Konfigurationspunkt anfügen.

Die aktuelle Version 0.4.0 berücksichtigt jetzt, dass von gconf gesperrte Einstellungen nicht verändert werden dürfen. Außerdem kamen eine Reihe neuer Konfigurationseinträge hinzu. Die Liste reicht von der Blinkrate des Text-Cursors über die Tastaturbelegung bis zum Mauszeiger-Look.

Endlich zeigt Gnome beim Start das Begrüßungsbild Ihrer Wahl.

Chemtool hilft bei der Abstraktion von Molekülen

Chemtool (http://ruby.chemie.uni-freiburg.de/~martin/chemtool/) ist ein kleiner grafischer Editor zur zweidimensionalen Darstellung von chemischen Strukturen.

Um dem Anwender die Arbeit zu erleichtern, bringt das Programm bereits eine Reihe chemischer Vorlagen von Aminosäuren bis zum Zucker-Molekül mit. Darüber hinaus bietet es zahlreiche Rastereinstellungen, die das Freihandzeichnen von chemischen Strukturen erheblich erleichtern. Dank umfangreicher Exportfunktionen können die erstellten Strukturen später problemlos in Publikationen unter OpenOffice, MS Office oder auch Latex integriert werden. Chemtool nutzt dazu die Programme transfig und Xfig, die zu jeder guten Distribution gehören, um die Abbildung ins Latex, SVG, EPS, PS oder Bitmap Format zu exportieren.

Nach zweijährigem Stillstand gab es im Februar dieses Jahres einen regelrechten Entwicklungsschub, der in einer Woche sechs Versionen hervorbrachte. Die letzte und aktuelle ist Version 1.6.6, die einen Fehler in der MolFile-Vorschau korrigiert, die erst in der vorgehenden Version eingeführt wurde.

Selbstsverständlich gehört die chemische Struktur von Koffein zu den Vorlagen.

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