Mit heißer Nadel
Hotplugging mit Udev, HAL und D-Bus
Alles wird gut – irgendwann
Trotz großer Fortschritte bei der Geräteerkennung ist noch nicht alles im Lot. Die Agenten des Hotplug-Systems benötigen detaillierte Hardware-Informationen, die bei einem mehrere Monate alten System notwendigerweise veraltet sind. Abhilfe könnte eine Datenbank für Hardware-Komponenten schaffen, die online zur Verfügung steht. Dazu könnten auch Endbenutzer könnten die mühselig erarbeiteten Daten im FDI-Format wieder beisteuern.
Das HAL-Projekt geht in diese Richtung, denn es versorgt das Hotplugging-System mit Informationen, die nicht in den Kernel gehören. Dass bereits mehrere Distributionen es verwenden, ist ein gutes Zeichen. Hoffentlich schließt sich auch Suse diesem Trend an, denn je einheitlicher die Hardwareverwaltung unter Linux, desto besser.
Infos
[1] Linux-Hotplug: http://linux-hotplug.sourceforge.net
[2] Eigene Udev-Regeln schreiben: http://www.reactivated.net/udevrules.php
[3] Fedora Udev-Dokumentation: http://fedora.redhat.com/docs/udev
[4] HAL: http://www.freedesktop.org/Software/hal
[5] iPod mit Udev: http://www.kgarner.com/blog/archives/2005/01/11/fc3-hal-ipod/
[6] D-Bus: http://www.freedesktop.org/Software/dbus



