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Gnomogramm

01.03.2005

Kurz notiert

Wie bereits im letzten Jahr bittet die Gnome Foundation auch in diesem Jahr die Community wieder um Spenden, um die Aktivitäten zu ermöglichen. In Ihrem Aufruf weist die Foundation darauf hin, dass nur durch die zahlreichen Spenden kostenlos Veranstaltungen wie das Forum Gnome, die Guadec oder der Gnome Summit am MIT im vergangenen Jahr zustande kommen konnten. Sollten Sie das Projekt und seine Verbreitung unterstützen wollen, finden Sie auf der Web-Seite Gnome Friends http://www.gnome.org/friends/ nähere Informationen.

Wenn Sie von den Erfahrungen andere Anwender beim Einsatz von Gnome profitieren möchten, sollten Sie regelmäßig im Blog Gnome: T.U.X. http://gnometux.blogspot.com vorbeischauen. Hier lassen mehrere Anwender die Besucher an ihren Erkenntnissen teilhaben. Von Epiphany über Samba-Freigaben in Gnome 2.10 bis zu Gnome-Blog berichten sie über neue Entwicklungen und interessante Applikationen. Für manches Problem haben sie sogar eine Lösung parat. Ein Blick lohnt sich.

Für alle Statistikinteressierten veröffentlicht Gnome Bugzilla jetzt eine Übersicht der im letzten Jahr gefundenen und gelösten Fehler. Die Korrekturquote von 89 Prozent kann sich durchaus sehen lassen. Außerdem führt die Statistik alle Entwickler namentlich auf, die mehr als 1000 Fehler korrigiert haben. Wenn Sie Näheres erfahren möchten, schauen Sie sich die Statistik unter http://developer.gnome.org/projects/bugsquad/statistics/2003and2004/ an.

Da Gnome 2.10 ante portas steht, gibt Davyd Madeley wieder einen kurzen Ausblick auf die kommende Version mit vielen Screenshots. Vom Hilfe-Browser Yelp, der dann HTML-Hilfedateien unterstützt, über die neue Plugin-Architektur in Evolution und das Modem-Light-Applet nimmtt der Autor den Leser auf einen umfassenden Rundgang mit. Neben zahlreichen Verbesserungen integrieren die Entwickler mit Totem, Keyring Manager, Sound Juicer und Goobox wieder eine Reihe bislang eigenständiger Programme in das Gnome-Paket auf. Die komplette Vorschau von Madeley gibt es unter http://www.gnome.org/~davyd/gnome-2-10/

Der Web-Browser Epiphany feierte zum Jahresende 2004 seinen zweiten Geburtstag. In dieser Zeit brachte es das Programm, das zum Teil auf Galeon basiert, sogar bis zum Standard-Browser für Gnome. Um zukünftige Ziele wie die bessere Integration in Gnome-Keyring, Gnome-VFS oder Nautilus besser realisieren zu können, sucht das Entwicklerteam nach wie vor Verstärkung durch Programmierer, Designer, Handbuchautoren und Übersetzer. Jeder ist willkommen. Als Anreiz enthält das kommende Gnome 2.10 die Version 1.6 von Epiphany, welche durch eine verbesserte Lesezeichenverwaltung glänzt.

Perfektes Schriftbild dank Font Sampler

Bei der Erstellung von Dokumentvorlagen oder Visitenkarten entscheidet die Wahl der richtigen Schriftart über den Gesamteindruck. Mit dem Gnome Font Sampler http://linuxadvocate.org/projects/gfontsampler/ steht Ihnen jetzt ein Programm zur Verfügung, das alle installierten Schriften erfasst und einen Beispieltext in einheitlicher Schriftgröße und Stil präsentiert. Darüber hinaus können Sie den Beispieltext varieren, sowie Schrift- und Hintergrundfarbe Ihren Wünschen entsprechend anpassen. Auf diese Weise lassen sich alle in Frage kommenden Schriften objektiv vergleichen.

Font Sampler liegt augenblicklich in der Version 0.4 vor. Im Gegensatz zu früheren Versionen zeichnet sich die aktuelle durch eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit insbesondere bei zahlreichen Schriftsätzen aus. Die Entwickler raten daher zu einem Update.

gfontsampler-01.png

Mit Gnome Font Sampler können Sie übersichtlich zwischen den Schriften wählen.

Etherape hangelt sich durch das Netzwerk

Etherape http://etherape.sourceforge.net stellt Traffic, Durchsatz und weitere statistische Werte von Netzwerkverbindungen grafisch dar. Auf diese Weise gibt die Software Ihnen einen Eindruck von der Kapazität Ihrer Connections.

Verschiedene Protokolle markiert das Programm unterschiedlich farbig, sodass Sie sofort ersehen, welcher Art die Verbindung zwischen zwei Rechnern ist. Je dicker dabei die Verbindungslinien dargestellt werden, desto mehr Daten fließen über diese Leitung. Aus welchem Protokoll Etherape dazu seine Daten bezieht, wählen Sie aus. Mögliche Netzwerk-Typen sind FDDI, Ethernet sowie die Protokolle TCP und IP.

Bedauerlicherweise hat sich an der Entwicklung des Programms im letzten Jahr wenig getan. So enthält die aktuelle Version 0.9.1 lediglich Anpassungen an aktuelle Distributionen, jedoch keine signifikanten neuen Funktionen. Die einfache Bedienung des Programms und seine plastische Darstellung eines Netzwerks sind dennoch bemerkenswert.

etherape-02.png

Etherape erlaubt eine nach Protokollen sortierte Anzeige.

Traindrive steuert Modell-Eisenbahnen

Die Modelleisenbahn, der Männer liebstes Spielzeug, lässt sich mit dem Programm Traindrive (http://traindrive.gpsdrive.cc) jetzt auch unter Gnome steuern. Das Programm setzt einen installierten SRCP-Server voraus, da es lediglich ein Frontend ist und die Hardware-Befehle nicht selber implementiert. Dafür verwaltet und steuert das Programm bis zu 100 unterschiedliche Lokomotiven.

Schliessen Sie mehrere Traindrive-Rechner in einem Netz zusammen, lässt sich die Anzahl der verwalteten Züge noch steigern. Wollen Sie in den Fahrplan eingreifen, tun Sie dies über Maus oder Tastatur. Alternativ bietet die Software auch eine Interaktion via Joystick oder Gamepad an, wobei die Anzahl der Joysticks und Pads auf vier beschränkt ist.

traindrive-01.png

Kommt der Zug trotz Traindrive zu spät, liegt es an menschlichem Versagen.

Bluefish 1.0, hinter der Schallmauer

Es ist gut zwei Jahre her, dass wir an dieser Stelle über den HTML-Editor Bluefish (http://bluefish.openoffice.nl) berichteten. Zwischenzeitlich zogen fünf Versionen ins Land und Bluefish hat die Version 1.0 erreicht. Seitdem wurde unter anderem die Benutzeroberfläche, die Dokumentennavigation sowie die Projektverwaltung entscheidend überarbeitet und jedes Mal die Arbeitsgeschwindigkeit von Bluefish gesteigert.

Die jetzt verfügbare Version glänzt unter anderem mit einem neuen und erweiterten Handbuch sowie einer verbesserten Integration in Gnome und KDE. Außerdem verbesserten die Entwickler das Syntax-Highlighting und fügten neue Syntax-Muster hinzu. Bei dieser Gelegenheit legten sie auch Hand an die Lesezeichenverwaltung an, um diese komfortabler zu machen. Last but not least arbeitet auch diese neue Version deutlich schneller als ihr Vorgänger. Ein Update lohnt sich also.

bluefish-01.png

Bluefish lässt als Website-Editor wenig Wünsche offen.

Programme einfach starten mit GExec

Starten Sie regelmäßig Programme aus der Kommandozeile, dann ist GExec (http://www.electricmonk.nl/index.php?page=gExec) für Sie die Lösung. Legen Sie das Programm als Icon auf Ihre Oberfläche oder in das Kontextmenü Ihres Fenster-Managers. Durch Anklicken öffnet GExec eine Eingabezeile für Ihre Befehle. Selbstverständlich funktioniert hier die von jeder Shell gewohnte Befehlsvervollständigung via Tabulator und eine History wird geführt. Bei Bedarf bietet das Programm Ihnen außerdem die Möglichkeit, Ihren Befehl in einem Terminal oder mit Administratorrechten auszuführen. Dank der einfachen und übersichtlichen Oberfläche erschließen sich alle Funktionen sofort.

gexec-01.png

GExec erinnert ein wenig an das Gegenstück aus der Microsoft-Welt, bietet aber mehr Funktionen.

Glossar

SRCP

Das Simple Railroad Command Protocol ist ein netzwerkbasiertes Protokoll zur Steuerung von digitalen Modelleisenbahnanlagen. Implementierungen existieren unter anderem für FreeBSD und Linux.

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LinuxUser 05/2014

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