Erste Schritte

Nach der Konfiguration startet vmware wie in Abbildung 2 zu sehen. Mit einem Klick auf New Virtual Machine rufen Sie einen Wizard auf, der unter anderem fragt welches Gast-Betriebssystem Sie installieren wollen, in welcher Datei das emulierte Filesystem landen soll und wie groß diese werden darf. Das Ergebnis ist in Abbildung 3 zu sehen.

Ein Klick auf Start this virtual machine bootet nun den virtuellen PC. In der emulierten Maschine ist aber noch kein Betriebssystem installiert – das müssen Sie selbst erledigen, wie bei einem echten Computer. Die Installations-CD des Gastbetriebssystems legen Sie rechtzeitig in das Laufwerk des Hosts.

Vor dem Booten erinnert Sie ein nicht registriertes VMware noch daran, dass Sie eine Seriennummer brauchen. Einer gekauften Version liegt die korrekte Seriennummer bei; bei der Testversion erhalten Sie eine Nummer per E-Mail. Die Angaben tippen Sie in das Fenster aus Abbildung 4, es versteckt sich hinter dem Menü-Eintrag Help | Enter Serial Number.

Abbildung 4: VMware läuft nur, wenn Sie eine gültige Seriennummer eintippen. Die erhalten Sie beim Kauf oder per Download als 30-Tage-Testversion.

Den Gast installieren

Für die Installation direkt von CD war es auf dem Testsystem nötig, die legacy-Unterstützung für das CD-Rom zu aktivieren. Das dafür zuständige Konfigurationsmenü erreichen Sie im Fenster des virtuellen PCs (Abbildung 3) unter Devices über den Eintrag DVD/CD-ROM.

Wenn das Installationsprogramm Eingaben verlangt, müssen Sie erst dafür sorgen, dass der emulierte PC Ihre Tastatur und Maus verwendet. Dazu klicken Sie in das Fenster der Emulation. VMware nimmt Tastatur und Maus aber komplett in Beschlag. Um sie aus den Fängen der Emulation wieder zu befreien, drücken sie die Tasten [Strg] und [Alt] gleichzeitig.

Abbildung 5: Windows XP im Fenster – VMware emuliert einen kompletten PC, auf dem der Benutzer dann Windows installiert hat. In der Statusleiste informiert der Emulator, dass die zusätzlichen VMware-Tools noch nicht installiert sind.

Abbildung 5 zeigt ein fast fertig installiertes Windows XP im VMware-Fenster. Wenn Sie Windows oder Linux als Gastbetriebssystem einsetzen, sollten Sie innerhalb der Emulation zusätzlich die VMware-Tools installieren [2]. Diese Tools beschleunigen die Grafik, erlauben eine höhere Auflösung und sorgen dafür, dass VMware die Maus freiwillig freigibt, sobald sie die Grenzen des Fensters erreicht. Damit sparen Sie sich das lästige Drücken von [Strg] und [Alt].

Der Menüpunkt VM | Install VMware Tools... veranlasst VMware dazu, eine simulierte CD in das emulierte CD-Laufwerk zu packen. Auf der CD liegen die notwendigen Treiber.

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