Home / LinuxUser / 2005 / 02 / Mit Python programmieren

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Flexibles Werkzeug

Mit Python programmieren

01.02.2005 Trotz grafischer Oberflächen führt manchmal kein Weg am Einsatz von Skripts vorbei, die regelmäßige Aufgaben individuell lösen. Einsteigern bietet sich dafür die klar strukturierte Sprache Python an.

Auf den ersten Blick mag es anachronistisch wirken, den Computer mit kryptischen Textbefehlen zu programmieren. Viele Anwendungen lassen sich jedoch durch Skriptsprachen für den eigenen Bedarf anpassen, ohne dazu gleich ein ganzes Programm zu schreiben.

Sind die ersten Scripting-Hürden überwunden, kann der Anwender seiner Kreativität freien Lauf lassen und dauerhafte Problemlösungen schaffen, die zusätzlich noch befriedigen. Mit Python [1] (siehe Kasten "Der Name") fällt der Einstieg leicht. Es bietet aber auch Profiprogrammierern durch objektorientierte Features eine Menge Potenzial. Zudem lassen sich auch einige Schwierigkeiten mit Linuxanwendungen lösen: Viele von ihnen sind in Python geschrieben, zum Beispiel der Gnome-Gerätemanager.

Der Name

Mit der gleichnamigen Schlangenfamilie (Python sebae, Python reticulatus, Python regius, …) hat die Programmiersprache nach der Vorstellung ihres Erfinders Guido van Rossum nichts zu tun. Vielmehr bezog er sich bei der Namensgebung auf die britischen Humorkünstler Monty Python ("Das Leben des Brian"). Der ursprünglichen Intention zum Trotz verwenden viele Python-Projekte Schlangen als Maskottchen.

Sprachwahl

Vor der Programmierung stellt sich die Frage nach der richtigen Sprache für den jeweiligen Einsatzzweck. Die Unterschiede zwischen einzelnen Skriptsprachen dabei sind oft kleiner, als ihre jeweiligen Fans behaupten.

Alle Sprachen kennen so genannte Variablen, die Werte aufnehmen, welche sich während der Berechnung ändern. Ob man ihnen einen Wert mit dem Gleichheitszeichen (=) zuweist (Perl, Python) oder über set (Tcl), spielt kaum eine Rolle, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat.

Die wichtigsten so genannten Kontrollstrukturen finden sich ebenfalls bei den meisten Programmiersprachen. So kommt man kaum ohne eine Fallunterscheidung der Art "wenn das eintrifft, mach dies, sonst jenes" aus. Das Prinzip bleibt dabei stets dasselbe, auch wenn die entsprechenden if-Konstrukte bei Perl und Python leicht unterschiedlich aussehen.

Python starten

Python-Skripts werden vom so genannten Interpreter abgearbeitet. Er liest die Textdatei, übersetzt sie in die Sprache der Maschinen (sozusagen Bits und Bytes) und führt sie auf dem Prozessor aus. Einen separaten Prozess der Übersetzung wie bei C oder C++ gibt es bei solchen Skriptsprachen nicht.

Übergibt man dem Interpreter keine Datei zur Bearbeitung, startet er in einem interaktiven Modus, der auf Eingaben des Benutzer wartet (Abbildung 1). Das bietet sich an, um schnell die Möglichkeiten und die Syntax einzelner Funktionen auszuprobieren.

Abbildung 1: Der Python-Interpreter kennt einen interaktiven Modus, der sich gut zum Ausprobieren eignet.

Geben Sie nach den Größerzeichen help() ein, gelangen Sie in den interaktiven Hilfemodus, in dem jede Eingabe eines Schlüsselworts den Hilfetext anzeigt. Diesen Modus beendet die Tastenkombination [Strg-D], mit der Sie auch den Python-Interpreter verlassen.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

817 Hits
Wertung: 55 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...