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Hardware

01.02.2005

Linux-Treiber für Matrox-Grafikkarten

Viele Merkmale leistungsstarker Grafikkarten lassen sich mit den herkömmlichen X-Treibern nicht oder nur teilweise nutzen. Für Parhelia- , Millenium-P- und QID-Karten des Herstellers Matrox bietet die US-Firma Xi Graphics nun kommerzielle Treiber an.

Diese Linux-Treiber unterstützen Features wie Dual- und Triple-Head, TV-Out und OpenGL-Beschleunigung. Unter http://www.xig.com sind Demoversionen erhältlich, mit denen allerdings nur X-Sitzungen von 25 Minuten möglich sind. Für den Dauerbetrieb muss der Anwender einen Lizenzschlüssel erwerben. Die Lizenzgebühren beginnen bei rund 60 US-Dollar pro Arbeitsplatz.

Linux-basierter Hauswächter

Das italienische Unternehmen CFD Elettronica will ab Mai ein linuxbasiertes Heim-Überwachungssystem auf den Markt bringen. Das System mit dem Namen Plenitude Premium besteht aus einer Basisstation und 32 Peripheriegeräten, die über Funk miteinander kommunizieren.

Die Basisstation basiert auf einem kompakten Single Board Computer von Compulab mit einem 400-Mhz-XScale Prozessor von Intel und 64 oder 128 MByte RAM. Die kürzlich vorgestellte Vorab-Version des Gerätes läuft noch mit Kernel 2.4 und dem schlanken X-Alternative Nano-X auf dem Framebuffer. Ein Upgrade auf 2.6 ist in Arbeit.

plenitude.jpg

Diese Alarmanlage läuft komplett unter Linux.

Als Peripheriegeräte kommen zum Beispiel Infrarot-Kameras, Erschütterungs-Bewegungsmelder, Infrarot-Sensoren oder eine Fernbedienung zum Einsatz. Zur Datenübertragung zwischen Peripherie und Basisstation dient die Wavenis-Technologie von Coronis System. Dabei handelt es sich um eine sogenannte ULP-Technik (Ultra Low Power) mit niedriger Übertragungsrate und hoher Reichweite, die Geräte arbeiten in Europa im 868-Mhz-Band. Die Basisstation kann Infrarot-Fotos speichern und bei Bedarf an WLAN- oder Bluethooth-fähige Geräte oder per GPRS an Handys weiterleiten.

Alternativ kann der Hausbesitzer Bilder von verdächtigen Ereignissen auch auf dem eingebauten 5,7-Zoll-Display des Gerätes betrachten. Das komplette System soll etwa 4500 Euro kosten.

OpenZaurus 3.5.2

OpenZaurus, eine alternative Linux-Distribution für die Zaurus-Handhelds von Sharp, ist in Version 3.5.2 erschienen. Dabei handelt es sich um das zweite Release, seitdem das Projekt von Debian auf die OpenEmbedded-Platform umgestiegen ist. Für das aktuelle Release haben die Entwickler die Hardware-Unterstützung weiter ausgebaut. Nun läuft OpenZaurus auf allen Modellen außer SL-A300.

Das ROM-Image ist in drei Varianten erhältlich: Mit den Oberflächen Opie oder GPE vorinstalliert oder als reines Bootstrap-Image ohne grafische Oberfläche. Weitere Informationen und Mirrors finden sich unter http://www.openzaurus.org.

Preisbrecher-Laptop mit Linux

Ein Laptop zum Preis von 498 US-Dollar mit vorinstalliertem Linux – mit diesem Angebot erregte die amerikanische Handelskette Wal-Mart wenige Tage vor Weihnachten 2004 Aufsehen. Bereits kurz nach den Feiertagen war das System namens Balance vergiffen.

Das Gerät hat ein 14.1-Zoll LCD-Display. Es verwendet einen VIA C3-Prozessor mit 1.0 Gigahertz und ist mit 128 Megabyte RAM ausgestattet. Der Arbeitsspeicher kann auf maximal 512 Megabyte nachgrüstet werden. Die Festplattenkapazität beträgt 30 Gigabyte.

Als Betriebssystem ist die Linux-Distribution Linspire in der aktuellen Version 4.5 installiert. Das Abonnement für Software-Updates, bei Linspire normalerweise ein Jahr gültig, ist bei diesem Angebot allerdings auf drei Monate beschränkt.

walmart.jpg

Auf dem Balance-Notbook von Wal-Mart ist Linux vorinstalliert.

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