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Gimp 2.2

01.02.2005 Gimp gilt als das Open-Source-Vorzeigeprojekt zur Bildbearbeitung. Nach dem großen Schritt zur Version 2.0 im Februar 2004 erschien nun Gimp 2.2. Wir zeigen, was zehn Monate Entwicklungszeit Neues gebracht haben.

Für den Sprung zu Version 2.0 schrieben die Gimp-Entwickler [1] das Programm fast komplett neu. Die neue Struktur sollte den Grundstein für eine effizientere Weiterentwicklung legen. Dieser Wandel trägt nun erste Früchte in Form einer verbesserten Oberfläche sowie neuer Plugins.

Installation

Selbst aktuelle Distributionen liefern Gimp 2.2 noch nicht mit. Ein Binärpaket der Anwendung für Suse Linux 9.1 finden Sie auf der Heft-CD. Verwenden Sie eine andere Distribution, gilt es, die Anwendung aus den Quellen selbst zu kompilieren. Um Gimp zu übersetzen, benötigen Sie die in Kasten 1 aufgeführten Bibliotheken.

Kasten 1: Benötigte Bibliotheken

Um Gimp zu kompilieren benötigen Sie die Entwicklungspakete einiger Bibliotheken. Diese befinden sich meist in Zusatzpaketen mit der Erweiterung -devel oder -dev. Den Präfix lib lassen manche Distributionen bei einzelnen Paketen weg. In einigen Fällen gibt es weiterhin ältere Versionen der Bibliotheken; installieren Sie dann die neueste Variante. * pkgconfig (kein zusätzliches Entwicklungspaket) * libgtk2 * libglib2 * libpango * libatk * libfreetype * libfontconfig * libart * gimp-print * libjpeg * libpng * libtiff

Haben Sie diese installiert, entpacken Sie den Gimp-Quelltext aus dem Archiv gimp-2.2.0.tar.bz2 von der Heft-CD. Wechseln Sie danach ins neue Verzeichnis gimp-2.2.0 und kompilieren Sie das Programm mit den Befehlen ./configure und anschließend make. Danach benötigen root-Rechte über den Befehl su zum Installieren des neuen Gimp mit make install.

Beim ersten Start mit dem Kommando gimp-2.2 bietet Ihnen der Einrichtungsassistent an, die Einstellungen aus Version 2.0 zu übernehmen, oder die Konfiguration erneut vorzunehmen.

Polierte Benutzeroberfläche

Der Aufbau der Hauptfenster hat sich in der neuen Version kaum geändert. Die Dialoge und Werkzeugfenster jedoch gestalteten die Entwickler gemäß der Gnome Human Interface Guidelines [2] um. Diese Richtlinie beschreibt die vom Gnome-Projekt angestrebten Eigenschaften für benutzerfreundliche Programme. So fassen Aufklappleisten in Dialogfenstern weniger häufig verwendete Gimp-Optionen zusammen und sorgen damit für ein aufgeräumtes Benutzer-Interface, ohne dass der Benutzer auf Features verzichten müsste (Abbildung 1).

Abbildung 1

Abbildung 1: Seltener benutzte Funktionen lassen sich einklappen (links), stehen bei Bedarf aber zur Verfügung (rechts).

Das Werkzeugfenster lässt sich jetzt so konfigurieren, dass es nur die individuell benötigten Hilfsmittel anzeigt. Unter DateiDialogeWerkzeuge entfernen Sie Tools. Außerdem fügen Sie hier bei häufigem Bedarf die Farbwerkzeuge aus dem Menü WerkzeugeFarben dem Werkzeugfenster hinzu.

Weitere neue Konfigurationsmöglichkeiten bietet der Dialog DateiEinstellungenWerkzeugfenster. Die Felder zur Farb- und Pinselauswahl im unteren Bereich des Fensters lassen sich hier ausblenden. Als Zusatz gibt es auf Wunsch eine Miniaturansicht des derzeit bearbeiteten Bildes – das sorgt für sofortigen Überblick bei vielen geöffneten Dateien.

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