Kurz notiert @N-KL:<@N-KA>A Nach dem Erfolg der letzten Gnome-Entwickler-Konferenz stehen nun Ort und Zeit für die <@N-KSP>Guadec 2005 fest: Sie findet vom 28. bis 31. Mai in Stuttgart (und damit erstmalig in Deutschland) statt. Um ein geeignetes Logo für die Veranstaltung zu finden, schreibt die Gnome-Foundation einen Logo-Wettbewerb aus, an dem jeder teilnehmen kann. Die Wettbewerbsregeln finden sich auf den Internet-Seiten der Foundation. Als erster Preis winkt dem Sieger neben der Veröffentlichung des Logos und des damit verbundenen Ruhms eine Flasche Wein aus der Stuttgarter Region. Das Logo kommt auf allen Plakaten, der Web-Präsenz und allen Konferenz T-Shirts zum Einsatz. @N-KL:<@N-KA>A Auf der diesjährigen Linux Expo gab die deutsche Gnome Community die Gründung eines gemeinnützigen Vereins, <@N-KSP>Gnome e.V., bekannt. Frank Rehberger und Christian Meyer sitzen dem Verein vor, dessen Ziel die internationale Repräsentation und die Sicherung der Interessen von deutschen Gnome-Entwicklern ist. Als erste große Aufgabe übernimmt er mit der Organisation der GUADEC 2005 in Stuttgart direkt ein Prestige-Projekt. Die Mitgliedschaft steht allen Interessierten offen und kostet 6 Euro pro Jahr für Privatpersonen. Bei Firmen mit weniger als 80 Mitarbeitern schlägt eine Mitgliedschaft mit 240 Euro zu Buche. @N-KL:<@N-KA>A Für Anfang Dezember plant das Gimp-Team die Freigabe von <@N-KSP>Gimp 2.2, so bei der letzten Vorabversion keine graviernden Mängel auftreten. Neben neuen Plug-Ins enthält die kommende Release einen neuen Skript-Interpreter, der auf lange Sicht den alten Script-Fu ersetzen soll. Außerdem spendierten die Entwickler dem Programm einen neuen Tastaturkürzel-Editor, der auch Funktionen, die über keinen Menüeintrag verfügen, mit einem Tastenkürzel versieht. Darüber hinaus wurden die Cut'n'Paste- und Drag'n'Drop-Funktionen so verändert, dass Gimp 2.2 besser mit anderen Applikationen zusammenarbeitet. Verbesserte Dialog-Boxen, die an den Human Interface Guide angepasst sind, ermöglichen eine noch intuitivere Bedienung.

Druckerfunktionen richtig nutzen

GtkLP (http://gtklp.sourceforge.net/) ist eine grafische Oberfläche für den Befehl lpr des Drucksystems Cups. Mit diesem Programm nutzen Sie bequem einen Großteil der Cups-Funktionen, ohne die entsprechenden Kommandozeilenbefehle zu kennen. Insbesondere druckerspezifische Einstellungen wie Duplex-Druck, Wahl des passenden Papiereinzugs oder die richtige Farbjustierung passen Sie so einfach und übersichtlich für jeden Drucker an. Alle Änderungen speichert das Programm in benutzerspezifischen Konfigurationsdateien, so dass Sie die Einstellungen anderer Nutzer nicht verändern.

GtkLP liegt aktuell in der Version 1.0 vor, die jetzt eine italienische und eine spanische Übersetzung mitbringt. Außerdem korrigiert die neue Version einige Fehler in den Konfigurationsdateien und glänzt durch ein neues Layout.

Mit GtkLP nehmen Sie druckerspezifische Einstellungen bequem am grafischen Frontend vor.

DNS-Abfragen leicht gemacht

Um manuell einen DNS-Eintrag abzufragen, mussten Sie sich bisher durch die unübersichtliche Ausgabe des Befehls dig quälen. Mit GResolver (http://jodrell.net/projects/gresolver/) existiert jetzt ein grafisches Programm, das eine einfache und übersichtliche DNS-Abfrage ermöglicht. Sie geben lediglich den DNS-Namen oder die IP-Adresse des Rechners oder Netzwerks ein und legen fest, welchen Eintragtyp die Software vom DNS-Server erfragt.

Sie dürfen dabei zwischen CNAME, MX, NS und neun weiteren Möglichkeiten wählen. Das Ergebnis zeigt GResolver in einer übersichtlichenn Liste oder auf Wunsch im Dig-Rohformat an. Zudem bietet das Programm die Möglichkeit, einen DNS-Server frei einzugeben.

Die aktuelle Version 0.3 verfügt über eine verbesserte IPv6-Unterstützung und erlaubt erstmals RFC-1886-konforme Reverse Lookups. Außerdem versahen die Programmierer alle Einträge im Ausgabefenster mit Kontextmenüs für die rechte Maustaste.

GRresolver vereinfacht mit seiner übersichtlichen Oberfläche die DNS-Abfrage.

Programme im Panel verankern

Viele Programme verfügen über keine oder lediglich eine spezifische Docking-Funktionen, die nur mit einer bestimmten Oberfläche zusammenarbeitet. Mit KDocker (http://kdocker.sourceforge.net) können Sie jetzt auch solche Programme im Oberflächen-Panel andocken, die diese Funktion gar nicht unterstützen. Dazu starten Sie einfach das Programm und klicken mit der Maus auf die Applikation, die Sie andocken möchten. Die Software unterstützt alle NET-WM-kompatiblen Window Manager, wie beispielweise KDE, Gnome und XFce.

Die angedockten Programme versieht KDocker mit einem Kontextmenü, über das Sie unter anderem das Docking-Icon ändern. Über ein umfassendes Kommandozeilen-Interface legen Sie fest, welche Applikationen beim nächsten Systemstart beziehungsweise der Anmeldung wieder im Dock landen. Insgesamt macht die Applikation so einen runden Eindruck.

Im XML-Dokument den Überblick behalten

Die Entwickler von Conglomerate (http://www.conglomerate.org) setzten sich das Ziel, einen einfach zu bedienenden XML-Editor zu entwickeln. Dieser unterstützt den kompletten Docbook-Standard und verwandte Formate. Außerdem verfügt er über die üblichen Editierfunktionen wie Kopieren, Ausschneiden, Suchen, Ersetzen und Einfügen. Eine Sidebar ermöglicht die einfache und schnelle Navigation im Dokument.

Die eigentliche Texteingabe erfolgt in einem WSIWYG-ähnlichen Editierformular. Damit Anwenderfehler nicht zur Verzweiflung führen, bietet das Programm über leistungsfähige Undo- und Redo-Funktionen. Die Anzahl protokollierter Änderungsschritte wird nur durch den verfügbaren Arbeitsspeicher begrenzt.

Das Programm nutzt die Vorteile strukturierter Texte: Nach getaner Arbeit lässt sich der Text entweder im nativen Docbook-Format speichern oder in eine HTML- oder PDF-Datei exportieren.

In der neuesten Version 0.7.16 verfügt Conglomerate neben einer verbesserten Sprachanpassung erstmals über eine rudimentäre Rechtschreibkontrolle. Außerdem implementierten die Entwickler detaillierte Fehlermeldungen in die Parser-Routine und beseitigten eine Reihe von Fehlern.

Conglomerate hilft dabei, eine Docbook-Datei zu bearbeiten.

Die Systemlast im Auge behalten

Systemauslastung und Geschwindigkeit beschäftigen nicht nur Spieler oder Entwickler: Wenn Sie wissen wollen, wie es um die Performance eines Desktop-Rechners steht, müssen Sie nicht zum Profi-Tool greifen. Der Gnome-Perfmeter (http://ftp.gnome.org/pub/GNOME/sources/gnome-perfmeter/2.0/) verschafft Ihnen einen schnelle Überblick. Das kleine Programm behält für Sie die Auslastungswerte des Prozessors, der Festplatten sowie der Swap-Partition, aber auch die Interrupts im Auge.

Alle Daten stellt das Programm in einem Balkendiagramm farbig dar oder schreibt sie in eine Log-Datei. Um die Werte zu ermitteln, bedient sich Gnome-Perfmeter des Rstatd-Dämons. Da dieser auch die Abfrage über das Netzwerk unterstützt, überwachen Sie so bequem die Systemdaten entfernter Systeme.

Aktuell liegt Gnome-Perfmeter in der Version 2.0.29 vor, die aber lediglich einige marginale Fehler ihrer Vorgänger korrigiert. Neue Funktionen kamen nicht hinzu. (Uwe Vollbracht/agr)

Gnome-Perfmeter zeigt sofort, ob noch Ressourcen frei sind.

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