Home / LinuxUser / 2005 / 01 / Suse Linux 9.2 auf dem Prüfstand

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

IM ZEICHEN DER MOBILITäT

Suse Linux 9.2 auf dem Prüfstand

01.01.2005 Seit Mitte Oktober ist Suse Linux 9.2 Professional im Handel erhältlich. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Neuerungen und verraten, ob es sich lohnt, zu Version 9.2 zu greifen.

Linux eignet sich nur für pickelige, langhaarige, bleichhäutige Computerfreaks und die Erde ist eine Scheibe. Dass die zweite Aussage nicht stimmt, weiß jedes Kind, die erste Behauptung widerlegt am eindrucksvollsten die Installation der Suse-Distribution. Praktisch ohne Eingriff des Benutzers spielt der Installer ein gut vorkonfiguriertes System auf, das alle Programme enthält, die ein Heimanwender benötigt. Die neu erschienene Version 9.2 [1] soll viele Aufgaben noch zuverlässiger erledigen als die Vorgänger. Besonders im Bereich der mobilen Geräte verspricht der Distributor massive Verbesserungen. Von der Personal-Version heißt es mit Suse Linux 9.2 Abschied nehmen: Der Distributor bietet nur noch die 80 Euro teure Professional-Variante an.

Bunte Vielfalt

Suse stand und steht für Auswahl. Das betrifft sowohl die Installationsmedien als auch den Software-Umfang und die unterstützten Hardware-Plattformen. Der 9.2er-Version liegen daher gleich fünf CDs und zwei DVDs mit über 1000 Anwendungen bei. Bei den erstmalig benutzten Double-Layer-DVDs befinden sich die Pakete für 32- und 64-Bit-Systeme auf derselben Seite der DVD; so besteht keine Gefahr mehr, die Medien durch Fingerabdrücke unlesbar zu machen.

Alternativ installieren Sie von den fünf CDs, die allerdings nur Pakete für 32-Bit-Systeme enthalten. Aus Platzmangel finden Sie dort nicht alle Anwendungen. So liegt etwa das DTP-Programm Scribus und das kdewebdev3-Paket mit dem HTML-Editor Quanta nur auf der DVD. Die umfangreiche, aus Benutzer- und Administrationshandbuch bestehende Dokumentation deckt alle Themen von der Installation bis zur Druckerkonfiguration ab.

Als Zielplattformen unterstützt die Distribution Intel-Systeme ab einem Pentium I sowie die AMD-64-Architektur. Als Systemvoraussetzung empfiehlt Suse 256 MByte Arbeitsspeicher und mindestens 500 MByte freien Festplattenplatz Das genügt gerade einmal für die Minimalinstallation. Für einen Desktop-Arbeitsplatz mit KDE und OpenOffice.org sollten Sie mindestens 2,5 GByte einplanen.

Suse spielt auf

Bei unserem Test kamen ein Desktop-PC (AMD Athlon XP Prozessor, 512 MByte Ram) und ein Notebook (Samsung P10, Pentium 4M, 384 MByte Ram) zum Einsatz. Außerdem wollten wir wissen, wie es um die explizit beworbene, verbesserte WLAN-Unterstützung steht. Wir stellten das System daher mit zwei 11-MBit-Geräten (Netgear MA401 PC-Karte und ein Netgear MA111 WLAN-Adapter für den USB-Anschluss) auf die Probe. Das neue YaST-Modul zur Konfiguration von Infrarot-Geräten musste sein Können im Zusammenspiel mit dem IRDA-Port des Notebooks beweisen.

Die Installationroutine unterscheidet sich optisch kaum von der früherer Versionen und arbeitet ebenso zuverlässig. Die Hardware-Erkennung, die automatische Partitionierung und die vorgeschlagene Programmauswahl richten ein sinnvoll vorkonfiguriertes Linux-System ein. Leider passt Suse Linux die Software-Auswahl nicht an die erkannte Hardware an. Die Distribution installiert auf jedem System, unabhängig von der vorhandenen Hardware, Anwendungen für ISDN, ZIP-Laufwerke und Soundblaster-Karten.

Die einzige Schwäche leistete sich die Hardware-Erkennung auf den Desktop-Rechner, wo sie zwar den nichtverkabelten Onboard-Ethernet-Anschluss unpassenderweise mit DHCP konfigurierte, den funkbereiten WLAN-Adapter jedoch geflissentlich ignorierte. Schon während der Installation besteht jedoch die Möglichkeit nicht erkannte Komponente manuell zu konfigurieren. Der entsprechende Dialog verwirrt bei einem USB-WLAN-Adapter jedoch unerfahrene Benutzer (Abbildung 1).

Abbildung 1: "Drahtlos" oder "USB", das ist hier die Frage.

Suse 9.2 bietet sowohl den Gerätetyp USB als auch Drahtlos an. Nur durch Ausprobieren findet man heraus, dass WLAN die richtige Wahl ist. Der Test der so konfigurierten Netzwerkgeräte während der Installation scheiterte allerdings, obwohl Suse den richtigen Treiber geladen und eine IP-Adresse gesetzt hat. Die Fehlermeldung sollten Sie ignorieren, nach dem ersten Start funktionierte das Netzwerk problemlos. Besonders einfach richten Besitzer eines Centrino-Notebooks das drahtlose Netzwerk ein. Sowohl für die Intel Pro/Wireless 2100 als auch für die Pro/Wireless 2200 bringt Suse Linux den passenden Treiber mit. Sogar die nötige Firmware für die Intel-WLAN-Komponenten befindet sich auf den Installationsmedien. Ähnlich gut schaut es für 54-MBit--Geräte aus, die Sie mit einem Treiber des wlan-ng-Projekts [2] an den Start bringen. Die nötigen Kernelmodule liefert Suse Linux mit, die Firmware laden Sie über das Online Update herunter.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

504 Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 1 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...