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K-SPLITTER

01.01.2005

Kurz notiert

Scott Wheeler spendierte der KDE-Jukebox JuKin der neuen Entwicklungsversion ein Backend für GStreamer 0.8 (http://gstreamer.freedesktop.org/). Bisher unterstützte die Software das Streaming-Programm nur in der Version 0.6.

Dank des jetzt veröffentlichten vierten Bugfix-Pakets von KOfficelässt sich die KDE-Textverarbeitungs-Suite unter KDE 3.1.5 und Qt 3.1.2 kompilieren. Die Entwickler behoben ebenfalls den Speicherüberlauf im PDF-Importfilter von KWord. Weitere Informationen und Links zu den Download-Möglichkeiten finden Sie in der Versionsinformation (http://www.koffice.org/releases/1.3.4-release.php) und im Changelog (http://www.koffice.org/announcements/changelog-1.3.4.php).

Schön bunt erstrahlt Ihr Desktop mit den über 600 Icons von David Vignoni. Die aktuelle Version 1.0 des Nuvola Icon Themestellt der Autor auf seiner Homepage (http://www.icon-king.com/files/nuvola-1.0.tar.gz) für Sie zum Download bereit.

Das komplette Buch C++-Programmierung mit QT 3 von Software-Ingenieur Jasmin Blanchette und Dokumentationsmanager Mark Summerfield (beide Mitarbeiter von Trolltech) finden Interessierte ab sofort als PDF-Datei (http://phptr.com/title/0131240722) auf der Seite des Verlags.

Auch kleine Anwendungen, wie Kateund KWallet, erfahren ständig Neuerungen. In den nächsten Versionen dürfen Sie sich bei dem KDE-Editor auf eine verbesserte Syntaxhervorhebung für Java und Perl freuen. KWallet bietet seinen Nutzern dann eine Suchfunktion, unterstützt leere Passwörter, den Import von XML und arbeitet asynchron.

Krusader in Aktion

Sie suchen neben dem Konqueror noch nach einem alternativen Datei-Manager und arbeiten unter Windows gerne mit dem Norton Commander? Werfen Sie auf jeden Fall einen Blick auf das Programm Krusader. Vor kurzem veröffentlichten die Entwickler den KDE-Dateimanager im Panel-Stil des Norton Commander in der Version 1.50 und packten dabei einige Verbesserungen dazu.

Die aktuelle Release ermöglicht es Ihnen, als Nutzer eigene Krusader-Aktionen zu definieren (Abbildung 1), Profile mit unterschiedlichen Einstellungen anzulegen und die Panels zu synchronisieren. Ein überarbeitetes Menü erleichtert den Vergleich zwischen zwei Verzeichnissen. Außerdem haben Sie nun die Möglichkeit, für einzelne Mime-Types gezielt Protokolle festzulegen.

Dank der neuen Unterstützung für Iso-Dateien greifen Sie künftig direkt auf Inhalte von Images zu. Zudem unterstützt Krusader die Suche in entfernten Dateisystemen – selbst, wenn dort die Daten in Archiven liegen. Und wer nicht ganz auf den Konqueror verzichten will: In der neuen Variante zeigt Ihnen der Krusader sogar Konquerors Kontext-Menüs an.

Die aktuelle Version steht für Sie als Quellpaket (http://krusader.sourceforge.net/down.php) bei Sourceforge zum Download bereit. Außerdem finden Sie dort RPM-Pakete für einige der aktuellen Distributionen sowie Pakete mit nützlichen Krusader-Ergänzungen und den wichtigsten Packprogrammen.

Abbildung 1

Abbildung 1: Definieren Sie auf Ihre Wünsche zugeschnittene Aktionen.

KDE erobert den Game-Cube

Der erste Schritt ist gemacht: Stolz verkündeten die Mitglieder des Game-Cube-Linux-Project unlängst, dass KDE von einem ihrer Mitstreiter auf die Nintendo-Hardware portiert wurde. Wer sich jetzt bereits die Hände reibt und über die Anschaffung der Konsole nachdenkt, sollte noch etwas Geduld mitbringen. Denn zeitgleich mit der Erfolgsmeldung ließen die Entwickler wissen, dass noch viel zu tun sei, bis KDE tatsächlich auf Nintendos Spielewürfel anwendbar ist.

Zwar war es dem Linux-Tüftler "Diffuse/Skaida" gelungen, seinen Game-Cube in einen Game-Kube umzuwandeln, doch ließ sich KDE weder bedienen noch zeigte es die richtigen Farben an. Kein Wunder, denn anders als bei der PC-basierten Xbox mit der mitgelieferten Festplatte birgt die Installation hier sehr viel mehr Probleme.

Letztlich ermöglichte eine Sicherheitslücke im Online-Spiel "Phantasy-Star" das Einspeisen des Linux-Codes über das Netzwerk ins System. Aber die Jungs geben nicht auf und basteln weiter – und wer weiß, vielleicht tummeln sich in nicht allzu langer Zeit Tux und Konqui unter Nintendo. Ausführliche Informationen zu dem engagierten Projekt finden Sie auf der Homepage (http://www.gc-linux.org) der Spiele-Freaks.

Abbildung 2

Abbildung 2: Farbecht ist anders.

Die Gewinner stehen fest

Ein tolles Programm verdient ein tolles Icon, dachten sich die Macher von KPDF, und baten daher zum großen Icon-Wettbewerb. Die Sichtung der zahlreichen Einsendungen dauert eine ganze Weile. Jetzt steht endlich der Gewinner des Contest fest: Er heißt Marco Martin.

Sein Vorschlag wird in der nächsten Veröffentlichung der Anwendung eingesetzt. Die Jury, bestehend aus den Entwicklern Albert Astals Cid, Enrico Ros, Frank Karlitschek und Kenneth Wimer, überzeugte er mit einem eher klassischen Entwurf, wie Abbildung 3 zeigt.

Besonders freuten sich die Initiatoren des Wettbewerbs über die rege Teilnahme: "Ich bin beeindruckt und stolz auf die Künstler von KDE-Look.org, die insgesamt 33 Beiträge lieferten", lobte KPDF-Programmierer Albert Astals Cid die Einsender.

Nicht zuletzt aus diesem Grund vergab die Jury neben dem ersten Platz für Marco Martin weitere Ehrenpreise. So ging an der Produktivitäts-Award an Donald Ade, der sich mit sechs Icons und einem Splashscreen als fleißigster Teilnehmer hervortat.

Einen Sonderpreis verliehen die Juroren "DrFaustus" aka Mario García H. für seinen Vorschlag E.G.O. Er gewann das Herz der Entwickler mit einem einem ungewöhnlichen Konzept (Abbildung 4). Wer von wem wie viele Punkte erhielt, erfahren Sie übrigens noch einmal ganz ausführlich in der Ergebnis-Tabelle (http://static.kdenews.org/fab/interviews/iconcontest/kpdf.html). Na, hätten Sie sich genauso entschieden?

Abbildung 3

Abbildung 3: Dieses coole Konzept war der Jury ein Sonder-Award wert.

Abbildung 4

Abbildung 4: Marco Martins Entwurf ziert ab sofort den Desktop der KPDF-Nutzer.

Noch mehr Kontakt

Ihre Integrationsbemühungen brachten den Kontact-Machern auf der diesjährigen Linux World Expo & Conference Europe in Frankfurt bereits den Linux New Media Award in der Kategorie "Bester Email Client" ein. Ein weiterer Ansporn für das Kontact-Team, die Groupware-Integration des Mailers voran zu treiben.

Vor kurzem trafen sich daher die Mitglieder des KDE-Pim-Projekts mit den Entwicklern von Opengroupware in Magdeburg. Ziel des Meetings: Den Support für den Server in Kontact zu implementieren.

Nach zwei Tagen intensiven Hackens und Programmierens stellten Till Adam und Cornelius Schumacher vom KDE-Team und Helge Hess und Marcus Müller von Opengroupware die erste funktionierende Implementation fertig. Ab sofort kann das Programm Kontact zu Opengroupware Konkakt aufnehmen. Eine Liste der anderen von Kontact unterstützen Groupware-Server (http://kontact.org/groupwareservers.php) finden Sie auf der Homepage des Projekts.

Falls Sie sich die Implementierung der Anbindung interessieren: Die Dokumentation des benutzten Protokolls steht ebenfalls als RFC-Vorschlag (http://www.opengroupware.org/people/hh/draft-hess-groupdav-01.txt) zur Verfügung.

Kexi-Entwickler brauchen Hilfe

In der integrierten Datenbank-Software Kexi steckt das Zeug zur Killer-Anwendung. Leider geriet der Entwicklungsprozess des Access-Pedants nach der Veröffentlichung der Version Kexi 0.1 beta 5 etwas ins Stocken. Den Grund dafür erläutern die Macher in einem Artikel auf dot.kde.org: "Zur Zeit arbeitet nur ein Vollzeitentwickler an Kexi. Dazu vier freiwillige Programmierer. Keine Frage, egal wie motiviert und talentiert wir sind, es ist uns unmöglich, solch eine große und anspruchsvolle Anwendung alleine zu entwickeln."

Das Kexi-Team bittet daher die KDE-Community um Hilfe. Datenbank-bezogenes Wissen sei nicht notwendig, sondern nur Erfahrung in Qt- und KDE-Programmierung. Die Entwickler suchen zudem Paketverwalter, Übersetzer, Tester, Endbenutzer und Autoren für die Dokumentation.

Wer sich an dem Projekt beteiligen möchte: Kontaktieren Sie entweder Jarosla Staniek über die Kexi-Homepage (http://www.kexi-project.org/contact.html) oder schauen Sie im IRC auf dem #kexi Channel auf irc.freenode.net für nähere Informationen vorbei. (Stefanie Teufel/agr)

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