Hardware-News

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Portabler Accesspoint

Der Mini-Accesspoint SMCWTK-G von SMC http://www.smc-europe.com verwandelt einen normalen PC mit Netzwerkanschluss in ein Wireless-LAN-taugliches Gerät. Er operiert gemäß IEEE 801.11b und g mit einer maximalen Übertragungsrate von 54 MBit/s. Die Sicherheistfeatures umfassen eine Verschlüsselung des Datenstroms mit 128 Bit, WiFi Protected Access und MAC-Adressenfilterung.

Die Hardware ist baugleich zur größeren Variante, die wir in der letzten Ausgabe auf ihre Linux-Tauglichkeit testeten (Ausgabe 12/2004, S. 30). Das Traveller-Kit sollte unter Linux problemlos zu betreiben sein – ein funktionierendes Netzwerk-Device vorausgesetzt.

Das Ethernet-Interface des SMCWTK-G verfügt über eine Auto-Crossover-Funktion, so dass Sie mit dem Gerät auf einfache Weise einen älteren Switch um die Wireless-LAN-Fähigkeit erweitern können. Der Lieferumfang umfasst neben dem eigentlichen Gerät auch ein Netzwerkkabel. Der Straßenpreis liegt bei rund 100 Euro.

Der SMCWTK-G eignet sich gleichermaßen für den Einsatz als Accesspoint wie auch als WLAN-Erweiterung für alle Geräte mit einer Ethernet-Schnittstelle.

Preisgünstiger Monochrom-Laser

Für den privaten Schreibtisch gedacht ist der Drucker ML-1520 von Samsung. Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 139 Euro (Straßenpreis ab 110 Euro) liegen die Anschaffungskosten genauso erfreulich niedrig wie der Platzverbrauch auf der Schreibtischplatte.

Gerade 35 mal 37 Zentimeter müssen Sie für den ML-1520 freiräumen. Das Papierfach fasst 250 Blatt, mit einer Tonerkassette druckt die Hardware laut Hersteller etwa 1000 Seiten in einer Auflösung von 600 DPI. Zur Verbindung mit dem Rechner dient eine USB-1.1-Schnittstelle.

Zwar gehört der ML-1520 zur Klasse der GDI-Drucker, an denen Linux-Anwender oft wenig Freude haben. Samsung stellt aber für seine ML-Serie schon seit einiger Zeit Linux-Treiber zur Verfügung. Besonders erfreulich: Der Hersteller liefert die Treiber inklusive eigenem GTK-basierten Installationsprogramm auf CD mit aus. Das Handbuch enthält eine Installationsanleitung für Linux. Als Systemanforderungen nennt der Hersteller Suse ab Version 6.4, Debian ab 2.2 oder Red Hat ab 7.0 und ein installiertes GTK-1.2

Alte Treiberversionen für die Druckerfamilie standen sogar unter der GPL, neuere werden aber nur noch binär vertrieben.

Neue Treiber für ATI-Karten

Die Probleme mit dem Egoshooter Doom III bewogen den Grafikkarten-Hersteller ATI http://www.ati.com zu einem neuen Release seiner Linux-Treiber. Neben der Fehlerbereinigung ist es nun möglich, bei Karten im Laptop-Modus zwischen interem und dem externem Bildschirm umzuschalten, zwei Bildschirme mit identischen Inhalt zu betreiben oder im Xinerama-Betrieb zu arbeiten.

ATI stellt Treiber für die XFree-Versionen 4.1.0, 4.2.0 und 4.3.0 zur Verfügung. Allerdings arbeiten diese nur mit neueren Modellen ab der Radeon 8500 sowie mit FireGL-Karten ab Version 8700 zusammen. Die Treiber sowie eine ausführliche Anleitung zur Installation der notwenodigen Kernel-Module finden sich auf den Support-Seiten von ATI http://www.ati.com/support/faq/linux.html

Linux-Cluster aus Xbox-Konsolen

Linux ermunterte Technikbegeisterte seit jeher zu ungewöhnlichen Projekten. Mitarbeiter der Hardware-orientierten Web-Seite Ananad.com starteten nun ein Projekt, um die Möglichkeiten einer Xbox mit Linux zu erforschen. Dabei bauten sie unter anderem einen Cluster zusammen, in dem acht Geräte zusammengeschaltet wurden http://www.anandtech.com/linux/showdoc.aspx?i=2271

Der sehr unterhaltsame Bericht enthält neben eine Fülle von Informationen darüber, wie man Linux auf die Xbox bekommen kann, auch umfangreiche Performance-Messungen. Bei letzteren schneidet die Xbox im Vergleich zu halbwegs aktueller Hardware natürlich nicht besonders gut ab: Sie verfügt lediglich über einen 733MHz-Pentium-III mit 64 MByte RAM.

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