Hardware

01.11.2004

Schneller Datentransfer

Eine neue Generation USB-Speicher von Plextor ist klein, leicht und schnell im Datendurchsatz. Mit maximal 1 GByte liegen sie zwar an der derzeit üblichen Obergrenzen von tragbaren Speichermedien dieser Art, eine Übertragungsrate von 13 MByte/s (Schreiben) beziehungsweise 23 MByte/s (Lesen) sind eine Neuheit.

Der Hersteller bietet zusätzlich zu dem Modellen PX-F1GB-2 mit einem GByte Speicherkapazität und PX-F512-2 (512 MByte Kapazität) auch noch zwei kleine Ausgaben mit 128 beziehungsweise 256 MByte Speicher an. Diese arbeiten allerdings mit langsameren Übertragungsraten.

Unter Linux sollten sich sowohl die großen Sticks als auch die kleineren Ausgaben funktionieren. Kernel 2.4 und Kernel 2.6 bieten USB-2.0-Support, so dass die hohen Durchsatzraten prinzipiell möglich sind. Allerdings ist der Transfer recht rechenintensiv, so dass es selbst bei einer 1-GHz-Maschine zu niedrigeren Lese- und Schreibraten kommen kann.

Der Preis für die Variante mit einem Gigabyte Speicher liegt bei 125 Euro; der nächst kleinere Riegel (512 MByte) kostet voraussichtlich 105 Euro.

Abbildung 1: Mit hohen Datenraten und großer Speicherkapazität ist der Plexflash PX-F1GB-2 ein guter Begleiter auf Reisen.

56k-Modem mit Ethernet

Wie ein DSL-Modem wird das analoge Telefon-Modem Microlink 56k Fun von Devolo angeschlossen, an Stelle einer seriellen Schnittstelle oder eines USB-Ports besitzt das Telefon-Modem einen Ethernet-Anschluss.

Auch die Einrichtung verläuft identisch zu der eines DSL-Anschlusses, so dass sich das Modem mit jeder halbwegs aktuellen Distribution verwenden lässt. Der einzige Unterschied zur herkömmlichen DSL-Konfiguration ist, dass die Rufnummer des Providers in der PPPoE-Konfiguration mit der Option Servicename 'atdt1234567' eingetragen werden muss – hieraus gewinnt das Modem die Rufnummer des Providers (im Beispiel 1234567).

Da es im Handel praktisch keinerlei serielle Telefonmodems und nur wenige funktionierende USB-Modems gibt, stellt das Ethernet-Telefonmodem von Devolo eine interessante Alternative für Linux-Benutzer dar. Zudem hilft der Ethernet-Anschluss, falls Rechner und Telefondose weit voneinander entfernt sind – das Devolo-Modem lässt sich ohne weiteres über die herkömmliche Ethernet-Verkabelung betreiben, was Kabellängen von 100 Metern und mehr erlaubt.

Der Straßenpreis für das Gerät liegt bei rund 58 Euro. (Andreas Grytz/agr)

Abbildung 2: das Ethernet-Modem von Devolo bietet sich als Alternative zum aussterbenden seriellen Modem an.

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