Home / LinuxUser / 2004 / 11 / Buchtipp

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.
01.11.2004

Linux im Büro

"Linux im Büro" - das klingt auf den ersten Blick nach einem erneuten Buch mit Tipps und Tricks zu OpenOffice und Konsorten. Und dann prangt auf dem Cover auch noch die Aufschrift "Start ohne Vorwissen". Ein Blick in den Inhalt lehrt einen aber besseres. Zwar stehen tatsächlich OpenOffice, Mozilla und Gimp im Vordergrund, allerdings sind sie eingebunden in ein Konzept, dass den Leser Schritt für Schritt von der Windows- in die Linux-Welt begleitet.

Autor Michael Kofler ist kein Unbekannter in der Linux-Szene. Er vermittelt seit vielen Jahren mit einem umfassenderen Werk, welche Möglichkeiten in einem Linux-System stecken. Obwohl er also auf eine Vielzahl von fertigen Texten zurückgreifen könnte, erweckt das vorliegende Buch nicht den Eindruck einer Auskopplung.

Mit dem einführenden Kapitel lernt der Leser, wie es um die Unterschiede zwischen einem Linux und einem Windows-System bestellt ist. Im Vordergrund steht dabei die Desktop-Oberfläche KDE, da diese mit ihren Funktionen den Anwender gut unterstützt und in Deutschland derzeit noch am weitesten verbreitet ist.

Kapitel 2 widmet sich den Grundlagen, denn zur ordentlichen Dateiablage ist es nicht unerheblich zu wissen, wie das Dateisystem von Linux funktioniert, wie Wechselmedien eingebunden oder CDs gebrannt werden. Ein kleiner Abschnitt gibt dem interessierten Leser einen tieferen Einblick in das System; für das Verständnis des ganzen Buches notwendig ist er aber nicht.

Die restlichen Kapitel widmen sich dann den einzelnen Anwendungsgebieten der Büroarbeit. Hier beschreibt Kofler detailreich und mit vielen wertvollen Tipps, wie sich die Arbeit unter Linux einfacher gestalten lässt.

Die Kapitel des Buches bauen nicht aufeinander auf. Das heißt, als Umsteiger ist es nicht notwendig, das ganze Buch durchzuarbeiten, um einen Linux-PC sinnvoll einzusetzen. Der Teil 6 genießt eine Ausnahmestellung, da er sich Windows- und Hardware-Emulationen widmet, deren Einsatz immer dann gefragt ist, wenn eine entsprechende Fachanwendung nicht unter Linux verfügbar ist.

Insgesamt liegt mit "Linux im Büro" ein Buch vor, dass Einsteigern hilft, Linux effizienter zu nutzen und erfahrenen Anwender noch den einen oder anderen Trick vermittelt, ohne sich dabei im Office-Dschungel zu verirren.

Info

Titel: Linux im Büro

Autor: Michael Kofler

Verlag: Markt & Technik

ISBN: 3-8272-6782-X

Preis: 24,95 Euro

URL: http://www.mut.de

Samba-Server

Gerade kleinere Betriebe oder Vereine liebäugeln schon seit längerem mit dem Einsatz von Samba als Server im Netzwerk. Ressourcenschonend, keine Lizenzkosten und hohe Stabilität gehören zu den Hauptargumenten für die freie Software, die als File- und Drucker-Server arbeitet. Aber entsprechend Betriebsgröße und Mitgliederzahl ist meist keine Vollzeit-IT-Kraft vorhanden, die sich um die Wartung oder Konfiguration kümmert. Mit dem Buch "Samba-Server für kleinere und mittlere Netze" bekommt der Hobby-Administrator nun eine Lektüre im handlichen Format.

Das Buch von Michael Niedermair und Thomas Stallinger hangelt sich von der einfachen Verzeichnisfreigabe bis hin zum Single-Sign-On-Szenario mittels LDAP. Dabei bauen die Autoren auf immer dem gleichen Netzwerk (kleines Firmennetz mit Außendienstmitarbeiter) auf und erweitern die Funktion des zentralen Servers Schritt für Schritt.

Der unkundige Anwender kann diese Schritt leicht nachvollziehen, wenngleich das Buch auf die etwas eigenwillige Mischung aus Suse und Knoppix als verwendete Distribution aufsetzt. Ein Live-CD für den Desktop-Bereich ist normalerweise nicht unbedingt Mittel der Wahl für einen Netzwerk-Server.

Im Detail behandelt das Buch die Freigabe von Laufwerken und Druckern inklusive Konfiguration der Windows-Rechner, die Verwendung von Samba als Primary Domain Controller sowie den Einsatz eines LDAP-Server zur Authentifizierung für Windows- und Linux-Clients. Damit deckt es bei weitem alle Anforderungen ab, die für die oben genannten Einsatzgebiete denkbar sind. Sollte doch noch Fragen offen bleiben, bietet eine Liste von weiterführender Literatur sowie von Quellen im Internet dem Leser erste Hinweise zur Lösung.

Der geringe Umfang und das eingängige Beispiel erleichtern auch dem unvorbelasteten Leser den Einstieg in die Thematik. Einige grundsätzliche Kenntnisse sind jedoch von Vorteil, zumal sich das Buch manchmal etwas ungenau ausdrückt. Da ist Transferdenken beim Leser gefragt.

Info

Titel: Samba-Server

Autor: Michael Niedermair/Thomas Stallinger

Verlag: Franzis Verlag

ISBN: 3-7723-7534-0

Preis: 19,95 Euro

URL: http://www.franzis.de

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

492 Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...