Auf den Trichter gekommen
Audio-Formate konvertieren
Fazit
Audio-Dateien zu konvertieren, ist auf der Kommandozeile ein Kinderspiel. Kommt ein Tool nicht mit Wildcards klar, helfen Bash-Features wie die for-Schleife weiter. Wem das alles zu aufwendig oder zu viel Tipp-Arbeit ist, der kann sich das Skript abcde [7] anschauen, das die hier vorgestellten Kommandos einsetzt und auch Kommentare oder ID3-Tags hinzufügt und die Titel per CDDB-Abfrage direkt richtig benennt.
Glossar
CDDB
Die "Compact Disk Database" enthält Informationen zu Audio-CDs und deren Titeln. Viele CD-Abspielprogramme fragen (eine Internet-Verbindung vorausgesetzt) automatisch einen freien CDDB-Server ab und laden die entsprechenden Informationen über Künstler, Albumname und Titelliste in die Playlist. CDDB selbst ist inzwischen ein kommerzieller Service, Linux-Player greifen daher meist auf die FreeDB-Datenbank (www.freedb.org) zu.
Bitrate
Beim Komprimieren von Sound-Dateien ins MP3-Format entscheidet die Bitrate (meistens in KBit pro Sekunde angegeben) über die Klangqualität. Je höher die Bitrate, desto besser der Klang der MP3-Datei, aber desto größer auch die Datei – in der Praxis sind sich Bitraten zwischen 128 und 192 Kbps sinnvoll.
Infos
[1] cdda2wav-Homepage: http://www.cdda2wav.de/
[2] cdparanoia-Web-Seite: http://www.xiph.org/paranoia/
[3] Das lame-Projekt: http://lame.sourceforge.net/
[4] Suchmaschine für RPMs und Debian-Pakete: http://rpmseek.com/
[5] lame für Debian Linux: ftp://ftp.nerim.net/debian-marillat/
[6] Kommandozeilen-MP3-Player mpg123: http://www.mpg123.de/
[7] Heike Jurzik, "Music was my first love… – abcde – A Better CD Encoder", LinuxUser 04/2003, S. 70 ff., http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/04/070-zubefehl-abcde/



