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Auf den Punkt gebracht

Vektorgrafiken mit Dia und Xfig

Gut vernetzt

Um beispielsweise ein Diagramm der eigenen Netzwerktopologie zu zeichnen, wählen Sie aus dem Pulldown-Menü im Werkzeugfenster den Eintrag Netzwerk. Sie können jetzt mit der linken Maustaste ein Symbol auswählen und in das Diagrammfenster klicken. Über die grünen Ankerpunkte skalieren Sie die einzelnen Objekte; wenn Sie ein Symbol hingegen verschieben wollen, klicken Sie mit der Maus in den Bereich zwischen den grünen Punkten und ziehen es an die gewünschte neue Stelle. Weitere Eigenschaften legen Sie fest, indem Sie entweder über das Kontextmenü / Objekte / Eigenschaften gehen oder ein Objekt einfach doppelklicken. Abhängig vom Objekttyp konfigurieren Sie im erscheinenden Dialog weitere Dinge wie Linienbreite und -farbe, die Füllfarbe oder Transparenz (Hintergrund zeichnen).

Gleiches gilt für die Beschriftung von Symbolen: Nach dem Aktivieren des Textwerkzeugs klicken Sie ins Diagrammfenster und schreiben einfach drauf los. Sie können Texte auch nachträglich jederzeit neu positionieren oder durch Doppelklick die Eigenschaften verändern (Abbildung 3). Tipp: Bei älteren Dia-Versionen kann es vorkommen, dass die Schrift viel zu klein erscheint – aktivieren Sie dann entweder über Ansicht die Kantenglättung oder installieren Sie eine neuere Dia-Version, um das Problem zu beheben.

Abbildung 3

Abbildung 3: Legen Sie die Eigenschaften von Objekten noch genauer fest.

Wenn Sie Verbindungslinien zwischen Objekten zeichnen, achten Sie darauf, dass diese jeweils richtig an den Kanten verankert sind (zu erkennen am hellblauen Fadenkreuz) – wenn Sie dann ein Objekt an eine andere Stelle ziehen, passen sich die Linien automatisch an.

Das fertige Diagramm speichern Sie im programmeigenen Format (Dateiendung .dia; Datei / Speichern unter) oder exportieren es in andere Formate (Datei / Exportieren, Abbildung 4).

Abbildung 4

Abbildung 4: Exportschlager – Dia exportiert auf Wunsch in viele andere Formate.

Puzzle-Spiel

Dia bietet das Arbeiten mit Ebenen an – so können Sie Objekte getrennt bearbeiten und auch schön übereinander einblenden. Um beispielsweise aus einem Bild ein Puzzle zu basteln, fügen Sie zunächst über das Symbol Bild oder die Tastenkombination [Alt-I] ein Bildobjekt ein. Doppelklicken Sie auf das Objekt und wählen Sie im Eigenschaftendialog über die Schaltfläche Auswählen eine Bilddatei aus. Hier können Sie weiterhin einstellen, ob Dia einen Rahmen zeichnen und die Seitenverhältnisse beibehalten soll. Ziehen Sie anschließend über die Ankerpunkte das Bild auf die gewünschte Größe.

Die Puzzle-Teilchen werden dann in einer neuen Ebene verwaltet. Den entsprechenden Dialog öffnen Sie über das Kontextmenü Diagramm / Ebenen. Klicken Sie auf das Icon ganz unten rechts im Ebenendialog, um eine neue Schicht einzufügen. Im Pulldown-Menü des Werkzeugfensters wählen Sie das Puzzle-Set aus und fügen dieses nun in der neuen Ebene ein. Um die Puzzle-Teilchen besser sichtbar zu machen, blenden Sie einfach den Hintergrund über das kleine Auge im Ebenendialog vor der unteren Schicht aus.

Standardmäßig erscheinen die Puzzle-Teilchen weiß mit schwarzem Rand – zum Einfügen ist das zunächst ok, da man so besser erkennt, wie etwas zusammenpasst. Um später für alle Teilchen in einem Rutsch die Eigenschaften zu ändern, ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um die Puzzle-Teile und gehen im Kontextmenü auf Objekte / Gruppieren (alternativ [Strg-G]). Anschließend können Sie wie gewohnt doppelklicken, um die Eigenschaften anzupassen. Transparente Puzzle-Teilchen erreichen Sie übrigens, indem Sie die Schaltfläche Hintergrundfarbe zeichnen auf Nein setzen.

Abbildung 5

Abbildung 5: Gut geschichtet – Dia unterstützt Ebenen.

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Infos zur Publikation

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LinuxUser 05/2014

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