Schneidebrett
Test MainActor v5
Schlüsselstelle
Als neues Feature bietet MainActor 5 Keyframes, mit denen Sie Effekte sehr detailliert beeinflussen können. Dazu nutzen Sie so genannte Polydiagramme, die den Verlauf eines Effektes als Kurve darstellen. Durch Anpassungen kann zum Beispiel eine Blende zunächst langsam und gegen Ende sehr schnell erfolgen (Abbildung 5).
Leider ist die Bedienung der Keyframes etwas umständlich geraten: Da man grundsätzlich alle Effekteinstellungen in einem separaten Fenster vornimmt, finden Sie dort auch die Keyframes samt Polydiagrammen. In der Timeline erscheint nur noch ein kleiner Balken als Hinweis auf den Effekt. Das macht das bildgenaue Arbeiten etwas hakelig – zumal man nie auf einen Blick sieht, welchem Bild welcher Keyframe (und damit welche Effekteinstellung) zugeordnet ist. Dennoch sind Keyframes ein mächtiges Instrument, mit dem MainActor einen günstigen Einstieg in das Compositing ermöglicht.
Raus damit
Für die Ausgabe des fertigen Films bietet MainActor das DV- und das MPEG-Format oder alternativ eine Bildersequenz an. Die beliebten Formate DivX und Quicktime kennt die Exportroutine nicht. Immerhin hat MainConcept den hauseigenen MPEG-Encoder integriert, dessen Ergebnisse sogar manche Profi-Software im Regen stehen lassen. Für Einsteiger, die nicht an den vielen Schrauben des Encoders drehen möchten (Abbildung 6), hält MainActor vordefinierte Profile bereit.



