Verhüllungstaktik
CD-Hüllen gestalten mit GTKcdlabel
Grafik
Die Farbgebung sowie zu verwendende Bilder definieren Sie im Reiter Images & Colors (Abbildung 3): Plaque Color bestimmt die Hintergrundfarbe des Kastens, der die Einträge Category und Subcategory enthält. Die Schriftfarbe dieser beiden Einträge legen Sie mit den entsprechenden Color-Einträgen fest und Text Color beschreibt alle anderen Schriftfarben: Datum, Volume Information und die einzelnen Titel.
All diese Einträge kommen durch eine Kombination aus den Farbwerten für rot, grün und blau in den Zahlenfeldern zusammen. Alternativ öffnen Sie mit einem Doppelklick auf den Farbbalken ein Dialogfenster, in dem Sie per Mausklick eine bestimmte Farbe eintragen. Dort haben Sie zudem die Möglichkeit, unter Farbname voreingestellte Werte über die englische Farbbezeichnung wie black, white oder yellow vorzunehmen.
Die Kästen Cover Image und Tray Image ermöglichen es, Bilder für die Außen- (Cover) und Innenseite (Tray) des Deckblatts einzubinden. Klicken Sie auf das entsprechende Häkchen und wählen Sie mit Browse das gewünschte Bild aus. Damit GTKcdlabel das Bild auf die richtige Größe bringt, aktivieren Sie die Option Use as Background. Auf Wunsch bestimmen Sie die Vergrößerungs- oder Verkleinerungsrate manuell im Feld Scale.
Zum präzisen Bestimmen der Position des Bildes auf dem Cover dienen die Felder X Offset für die Waagrechte und Y Offset für die Höhe. Dabei folgen die Werte einer wenig intuitiven Logik: Beim X-Wert bedeutet 0, dass das Bild am rechten Rand liegt, um es nach links zu schieben verringern Sie den Wert, geben Sie also eine negative Zahl ein. Beim Y-Wert liegt der Wert 0 am unteren Rand, mit einer höheren Zahl, also im positiven Bereich, wandert das Bild nach oben.
Druck
In den Reitern Text & Printing und Images & Colors befindet sich am unteren Bildrand ein Preview-Knopf. Damit veranlassen Sie GTKcdlabel, mit cdlabelgen aus den eingegebenen Daten eine druckfertige Postscript-Datei zu erstellen und öffnen sie direkt im eingestellten Betrachter (Abbildung 4).
Entspricht alles Ihren Wünschen, nutzen sie die Druckfuntion des Betrachters oder schließen Sie die Voransicht und drücken den PrintText & Printing.
Leider lassen sich die Daten nicht einzeln speichern, das funktioniert nur mit der fertigen Postscript-Datei. Dazu füllen Sie im Reiter Text & Printing das Feld Make Cover mit dem gewünschten Dateinamen aus und klicken auf Save To File.
Glossar
EPS
"Encapsulated Postscript" ist eine Erweiterung des Postscript-Formats, mit der eine Postscript-Datei Bilddateien enthalten kann.
Zusatzinformationen zur in MP3-Dateien enthaltenen Musik wie Titel, Interpret, Genre oder Erstellungsjahr lassen sich in der Datei im ID3-Tag speichern.
Infos
[1] cdlabelgen: http://www.aczone.com/tools/cdinsert/
[2] GTKcdlabel: http://gtkcdlabel.sourceforge.net/



