Pinguin im Klassenzimmer
Linux-Distributionen für die Schule
Was ist drauf?
Läuft das System einmal, startet ein sauber konfiguriertes, schon fast historisches KDE 2.2.2, das alle für die tägliche (Schul-)Arbeit nötigen Anwendungen mitbringt (Abbildung 4). Auch die sind zwar schon etwas betagt, reichen jedoch für den Einsatz im Unterricht aus: OpenOffice kommt in der Version 1.0.0 daher, dazu gibt es noch die Textverarbeitung KWord 1.1. Für das Anfertigen wissenschaftlicher Texte steht LyX bereit. Als Browser bringt Skolelinux Konqueror und Mozilla 1.0 mit. Ergänzt wird die Softwareauswahl durch die Grafikprogramme Gimp, QCad und Sodipodi, das allerdings in der kaum benutzbaren Version 0.25 beiliegt (Abbildung 5).
Den Fachunterricht unterstützt Software für Chemie, Physik und Astronomie, die sich allerdings in der unübersichtlichen Struktur des K-Menüs nicht immer leicht finden lässt: Hier sollten die Entwickler noch etwas Feinarbeit investieren (Abbildung 6). Wer es aktueller mag – schließlich hat sich gerade bei Programmen, die den Wissenserwerb unterstützen, zwischenzeitlich eine Menge getan –, besorge sich die neuesten Versionen aus dem Netz. Die benötigen dann aber allesamt schnellere Hardware und mehr Platten- und Arbeitsspeicher.
Hilfe!
Hilfe zur Installation und zur Wartung des Systems bietet die Skolelinux-Homepage [10]. Auf der deutschsprachigen Seite [5] gibt es einige Dokumente bereits in deutscher Sprache, zusätzlich befinden sich dort auch ein Wiki [11] und eine Mailingliste [12], auf der Benutzer Fragen stellen können und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden.



