Hardware News

Schneller 19-Zoll-Flachbildschirm

Eine verzögerte Anzeige bei Action-geladenen Spielen oder beim Betrachten von Filmen reduziert den Genuss ganz erheblich und lässt bisher viele Multimedia- und Spieleliebhaber bei einem klassischen Röhrenbildschirm verbleiben: Viele Flachbildschirme sind durch ihre langsame Reaktionszeit nicht in der Lage, solche Anwendungen flüssig wiederzugeben.

Inzwischen erreichen die Bildschirmhersteller aber bei Größen bis zu 17 Zoll Reaktionszeiten, die auch höheren Ansprüchen genügen. Auch im 19-Zoll-Bereich hat die Firma BenQ (http://www.benq.de) jetzt einen TFT-Bildschirm angekündigt, der mit 12 Millisekunden Reaktionszeit mit seinen kleineren Brüdern oder Röhrenbildschirmen mithält.

Das Modell FP937s verfügt über einen DVI-Anschluss und bietet einen Blickwinkel von 140 Grad vertikal und horizontal. Gemäß der Preisempfehlung des Herstellers soll er rund 700 Euro kosten.

Fritz-Treiber für Kernel 2.6

Der Berliner Kommunikations-Spezialist AVM bietet auf seiner Homepage http://www.avm.de nun auch CAPI-Treiber für Kernel 2.6 an. Die Version 3.11-02 des Treibers ist für SuSE Linux 9.1 gedacht, funktioniert aber auch mit jedem anderen 2.6er Kernel – man muss das Modul ohnehin selbst kompilieren.

Damit schließt AVM eine der größten Lücken beim Umstieg auf die neue Kernel-Version, bisher mussten Besitzer von Fritz-Karten zwangsweise Kernel 2.4 einsetzen, da es für diese Produkte keine freien Treiber gibt.

Überall-Fernsehen mit Linux

Das digitale Überall-Fernsehen (http://www.ueberallfernsehen.de) DVB-T ("Digital Video Broadcasting, Terrestrisch") lässt sich mit dem Videorekorder-Programm VDR (http://www.cadsoft.de/vdr) auch unter Linux empfangen und sogar aufzeichnen.

Der Vorteil von DVB-T ist, dass in den derzeit versorgten Gebieten in Berlin/Brandenburg und Köln/Bonn bis zu 24 digitale Kanäle über die handelsübliche Hausantenne empfangen werden können – bisher war dazu eine Satellitenschüssel erforderlich, da im Kabelnetz lediglich öffentlich-rechtliche Sender digital eingespeist werden.

Voraussetzung für den Empfang von DVB-T ist ein mit mindestens einer entsprechenden Empfangskarte ausgerüsteter PC. Optimal ist eine digitale TV-Karte mit integriertem MPEG-Decoder und eigenem TV-Ausgang wie zum Beispiel die TechnoTrend DVB-T Revision 1.1, die beim DVB-Shop (http://www.dvbshop.tv) ab 210 Euro zu haben ist. Der Nachteil der TechnoTrend-Karte ist, dass ihr Tuner lediglich den UHF-Frequenzbereich abdeckt – in der Zukunft sollen jedoch einige Kanäle im VHF-Band ausgestrahlt werden.

Um zwei oder mehr Programme gleichzeitig aufzuzeichnen oder anzusehen ist eine zweite DVB-T-Karte erforderlich, hier genügt jedoch eine so genannte Budget-Karte wie die Hauppauge WinTV Nova-t (Abbildung 1), die es für rund 100 Euro gibt. Sie enthält keinen MPEG-Decoder und auch keinen Anschluss für den Fernseher und ist daher über die Hälfte billiger als die TechnoTrend-Karte. Beim Tuner der Hauppauge-Karte handelt es sich um den Philips TD1316, der sowohl das UHF- als auch das VHF-Band empfängt und damit für die Zukunft gerüstet ist.

Abbildung 1: Mit dem Linux-PC überall digital fernsehen.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Digitales Fernsehen über Antenne und Kabel
    Analoges Fernsehen ist Vergangenheit, zumindest in Berlin und rund um Hannover. Hier hat das digitale terrestrische Fernsehen die analoge Technik abgelöst, aber auch im Kabelfernsehen gibt es bereits digitale Sender. Dieser Artikel zeigt Ihnen, worauf Sie beim Zukunfts-Fernsehen achten müssen.
  • TV-Feuerwerk
    Bei der Einführung von DVB-T wurde das digitale TV als Überall-Fernsehen angepriesen. Zwischenzeitlich kann man tatsächlich fast überall fernsehen, Linux-Nutzer müssen jedoch bei der Wahl des Empfangsgeräts gut hinschauen.
  • Fernsehen aus dem All: Übersicht der aktuellen DVB-S-Empfangskarten
    Die Auswahl an Empfangskarten für digitales Satellitenfernsehen wird immer umfangreicher, dieser Artikel gibt Ihnen einen Leitfaden, welche Haken und Ösen die einzelnen Modelle haben und wie gut ihre Linux-Unterstützung ist.
  • Glücksspiel
    Wer ohne Kabel oder Satellitenschüssel fernsehen möchte, ist auf einen DVB-T-Empfänger angewiesen. Mit ein bisschen Glück finden Sie auch einen Adapter, der mit Linux zusammenarbeitet.
  • DVB-T über USB
    Nicht jeder ist bereit, für das das neue digitale Fernsehen viel Geld auszugeben. Günstige DVB-Hardware existiert oft in Form kleiner USB-Boxen. Wir erklären, wie Sie solche Geräte in Betrieb nehmen und mit MythTV verwenden.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 09/2016: Ciao, Windows!

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Scannen nicht möglich
Werner Hahn, 19.08.2016 22:33, 3 Antworten
Laptop DELL Latitude E6510 mit Ubuntu 16,04, Canon Pixma MG5450. Das Drucken funktioniert, Scann...
Wie kann man das berichtigen
Udo Muelle, 17.07.2016 20:39, 1 Antworten
Fehlschlag beim Holen von http://extra.linuxmint.com/dists/rosa/main/binary-i386/Packages Hash-S...
Installation Genimotion
Horst Müller, 15.07.2016 17:00, 1 Antworten
Hallo, ich kann Genimotion nicht installieren. Folgende Fehlermeldung habe ich beim Aufruf erh...
Probleme beim Hochfahren der Terastaion 5400 mit Unix-Distrib
Sheldon Cooper, 10.07.2016 09:32, 0 Antworten
Hallo ihr lieben, habe seit zwei Tagen das Problem, das das NAS (Raid5) nicht mehr sauber hoch...
Mit Firewire Videos improtieren?
Werner Hahn, 09.06.2016 11:06, 5 Antworten
Ich besitze den Camcorder Panasonic NV-GS330, bei dem die Videos in guter Qualität nur über den 4...