Home / LinuxUser / 2004 / 07 / Hardware News

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Aufmacher Artikel

Hardware News

01.07.2004

Schneller 19-Zoll-Flachbildschirm

Eine verzögerte Anzeige bei Action-geladenen Spielen oder beim Betrachten von Filmen reduziert den Genuss ganz erheblich und lässt bisher viele Multimedia- und Spieleliebhaber bei einem klassischen Röhrenbildschirm verbleiben: Viele Flachbildschirme sind durch ihre langsame Reaktionszeit nicht in der Lage, solche Anwendungen flüssig wiederzugeben.

Inzwischen erreichen die Bildschirmhersteller aber bei Größen bis zu 17 Zoll Reaktionszeiten, die auch höheren Ansprüchen genügen. Auch im 19-Zoll-Bereich hat die Firma BenQ (http://www.benq.de) jetzt einen TFT-Bildschirm angekündigt, der mit 12 Millisekunden Reaktionszeit mit seinen kleineren Brüdern oder Röhrenbildschirmen mithält.

Das Modell FP937s verfügt über einen DVI-Anschluss und bietet einen Blickwinkel von 140 Grad vertikal und horizontal. Gemäß der Preisempfehlung des Herstellers soll er rund 700 Euro kosten.

Fritz-Treiber für Kernel 2.6

Der Berliner Kommunikations-Spezialist AVM bietet auf seiner Homepage http://www.avm.de nun auch CAPI-Treiber für Kernel 2.6 an. Die Version 3.11-02 des Treibers ist für SuSE Linux 9.1 gedacht, funktioniert aber auch mit jedem anderen 2.6er Kernel – man muss das Modul ohnehin selbst kompilieren.

Damit schließt AVM eine der größten Lücken beim Umstieg auf die neue Kernel-Version, bisher mussten Besitzer von Fritz-Karten zwangsweise Kernel 2.4 einsetzen, da es für diese Produkte keine freien Treiber gibt.

Überall-Fernsehen mit Linux

Das digitale Überall-Fernsehen (http://www.ueberallfernsehen.de) DVB-T ("Digital Video Broadcasting, Terrestrisch") lässt sich mit dem Videorekorder-Programm VDR (http://www.cadsoft.de/vdr) auch unter Linux empfangen und sogar aufzeichnen.

Der Vorteil von DVB-T ist, dass in den derzeit versorgten Gebieten in Berlin/Brandenburg und Köln/Bonn bis zu 24 digitale Kanäle über die handelsübliche Hausantenne empfangen werden können – bisher war dazu eine Satellitenschüssel erforderlich, da im Kabelnetz lediglich öffentlich-rechtliche Sender digital eingespeist werden.

Voraussetzung für den Empfang von DVB-T ist ein mit mindestens einer entsprechenden Empfangskarte ausgerüsteter PC. Optimal ist eine digitale TV-Karte mit integriertem MPEG-Decoder und eigenem TV-Ausgang wie zum Beispiel die TechnoTrend DVB-T Revision 1.1, die beim DVB-Shop (http://www.dvbshop.tv) ab 210 Euro zu haben ist. Der Nachteil der TechnoTrend-Karte ist, dass ihr Tuner lediglich den UHF-Frequenzbereich abdeckt – in der Zukunft sollen jedoch einige Kanäle im VHF-Band ausgestrahlt werden.

Um zwei oder mehr Programme gleichzeitig aufzuzeichnen oder anzusehen ist eine zweite DVB-T-Karte erforderlich, hier genügt jedoch eine so genannte Budget-Karte wie die Hauppauge WinTV Nova-t (Abbildung 1), die es für rund 100 Euro gibt. Sie enthält keinen MPEG-Decoder und auch keinen Anschluss für den Fernseher und ist daher über die Hälfte billiger als die TechnoTrend-Karte. Beim Tuner der Hauppauge-Karte handelt es sich um den Philips TD1316, der sowohl das UHF- als auch das VHF-Band empfängt und damit für die Zukunft gerüstet ist.

Abbildung 1

Abbildung 1: Mit dem Linux-PC überall digital fernsehen.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

721 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...