Transformationen

Kolourpaint bringt einige Werkzeuge zum Verformen und Verfremden der Bilder mit. Mit dem Befehl EditSkew öffnen Sie einen Dialog, mit dessen Hilfe Sie das das Bild scheren, also parallelogrammförmig verformen (Abbildung 4). Die Neigung geben Sie in die Felder Horizontal und Vertical ein. Ein kleines Vorschaubild oben rechts im Dialog zeigt, wie sich die Verformung auf das Bild auswirkt.

Abbildung 4: Bilder lassen sich verformen.

Weiterhin lassen sich Bilder horizontal und vertikal spiegeln und stufenlos drehen. Auch hier zeigt ein Dialog in einem kleinen Vorschaubild an, was bei der Aktion heraus kommt.

Natürlich lässt sich die Größe von Bildern verändern: indem Sie die Leinwand vergrößern und verkleinern oder alternativ, indem Sie das Bild als Ganzes skalieren. Den Dialog zur Eingabe der Parameter erreichen Sie über ImageResize/Scale. Dort geben Sie die neue Größe des Bildes ein. Auf Wunsch behält Kolourpaint dabei die Proportionen (aspect ratio) des Ursprungsbildes bei.

Zur Fotobearbeitung oder -retusche ist Kolourpaint in der aktuellen Version noch nicht geeignet. Der Entwickler plant für eine der nächsten Versionen die Integration von Werkzeugen zum Verändern von Kontrast und Helligkeit, so dass das einfache Bearbeiten der Urlaubsfotos dann auch mit diesem Programm möglich sein wird.

Fazit

Kolourpaint eignet sich gut dafür kleinere Grafiken zu bearbeiten oder Icons und Logos zu gestalten. Dass es keine Mal-Ebenen besitzt, macht sich besonders beim Arbeiten mit Text störend bemerkbar, hier sollten die Programmautoren noch nachbessern. Ansonsten ist das Programm uneingeschränkt empfehlenswert. Die noch etwas altbacken wirkenden Symbole für die Werkzeuge weichen in der nächsten Programmversion komplett neu gestalteten Icons. Wenn Sie wissen möchten, welche Ideen für die Zukunft der Autor im Kopf hat, werfen Sie mal einen Blick in die Datei TODO im KolourPaint-Quelltextverzeichnis: Viele interessante Neuerungen kommen auf Sie zu.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Brother Drucker DCP-J4120
Achim Zerrer, 09.12.2016 18:08, 0 Antworten
Hallo, ich wollte unter Leap 42.1 den Brother Drucker installieren und dazu das PPD- Datei vom do...
Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 2 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...
Kamera mit Notebook koppeln
Karl Spiegel, 12.11.2016 15:02, 2 Antworten
Hi, Fotografen ich werde eine SONY alpha 77ii bekommen, und möchte die LifeView-Möglichkeit nu...