Die digitale Satelliten-Empfangskarte Hauppauge WinTV Nova-s gibt es in einer Special Edition derzeit besonders günstig bei Mediamarkt. Hersteller Hauppauge und der Satelliten-Betreiber Eutelsat haben eine Special Edition der Nova-s geschnürt, im Paket für 66 Euro ist neben der DVB-S-Karte ein Monat Breitband-Internet über den Eutelsat-Dienst Opensky enthalten.
Der für den Datendienst benutzte Eutelsat-Satellit befindet sich jedoch auf der relativ unattraktiven Position 8 Grad Ost, wo es die üblichen deutschen Fernsehsender nicht gibt – auch lässt sich eine vorhandene Satellitenschüssel, die auf die beliebte Astra-Gruppe auf 19,2 Grad Ost ausgerichtet ist, nicht über die handelsüblichen Doppel-LNB-Halter entsprechend umrüsten – diese Halter sind sind lediglich zum Empfang für Eutelsat Hotbird auf 13 Grad Ost über das zweite LNB gedacht und lassen sich in der Regel nicht verstellen.
Die DVB-Karte aus dem Aktionspaket entspricht technisch der handelsüblichen Hauppauge WinTV Nova-s für 99 Euro und ist mit dem Tuner SU1278/SH ausgestattet – einen MPEG-Decoder oder TV-Anschlüsse hat die Karte nicht, es handelt sich um eine so genannte "Budget". Sie empfängt nicht nur Datendienste, sondern auch das digitale Fernsehprogramm der Satelliten (DVB-S). Eine technische Sperre, so dass die DVB-Karte der Special Edition etwa nur mit Eutelsat-Satelliten arbeitet, gibt es nicht.
Damit eignet sich die Nova-s Special Edition optimal als zweite oder dritte Empfangskarte in Systemen mit dem digitalen Videorekorder VDR http://www.cadsoft.de/vdr oder der Mini-Distribution LinVDR http://www.linvdr.org/projects/linvdr, Treiberprobleme gibt es keine.
Der Multi-Reader FV-401 von Mitsumi ist eine interessante Erweiterung für Notebooks und PCs ohne Diskettenlaufwerk. Neben zwei Kartenschächten für Compact-Flash-Karten (CF), Micro Drives (MD), Smart-Media-Cards (SM), Secure-Data- (SD) und Multi-Media-Cards (MMC) sowie Memory Sticks (MS) hat Mitsumi ein Diskettenlaufwerk in den Multi-Reader eingebaut.
Das USB-2.0-Gerät emuliert insgesamt drei SCSI-Laufwerke an drei SCSI-Bussen. Das erste SCSI-Laufwerk am ersten Bus wird dem Compact-Flash- und Micro-Drive-Schacht zugewiesen, das erste Laufwerk am zweiten SCSI-Bus dem Diskettenlaufwerk und dem ersten Laufwerk am dritten SCSI-Bus dem zweiten Kartenschacht für die übrigen Formate. Die Zuordnung lässt sich sehr einfach mit dem Befehl cdrecord -scanbus überprüfen.
Üblicherweise emulieren andere Kartenleser mehrere SCSI-Laufwerke mit mit identischer Bus-Nummer und SCSI-ID, die sich lediglich in der Logical Unit Number (LUN) unterscheiden. Das macht bei verschiedenen Distributionen Probleme, bei denen der Multiple-LUN-Support im Kernel fehlt – hier wird oft nur ein Kartenschacht erkannt. Beim Mitsumi-Kombilaufwerk hingegen werden stets alle Kartenschächte erkannt.
Ganz unproblematisch war der Testbetrieb im Hardware-Labor jedoch nicht, so durften nicht gleichzeitig in beide Kartenschächte Flash-Medien gesteckt werden – in dem Fall konnte keins der beiden gelesen oder beschrieben werden. Im Zusammenhang mit dem Diskettenlaufwerk gab es keine Schwierigkeiten. Das Gerät gibt es für 55 Euro bei Mediamarkt.
Für den Kampfpreis von knapp 130 Euro will Speer Data http://www.speerdata.com ab Juni den 12-fach DVD-Brenner LDR12844 verkaufen. Mit 16 MByte pro Sekunde ist eine DVD in unter 5 Minuten fertig gebrannt – allerdings nur bei DVD+R, DVD-R soll das Gerät mit maximal 8-facher Geschwindigkeit verarbeiten.
Derzeit dürfte allerdings kaum jemand die hohen Brenngeschwindigkeiten ausnutzen können, bereits bei 8-facher Brenngeschwindigkeit ist die Fehlerrate auf handelsüblichen Rohlingen so hoch, dass man kaum von Datensicherheit sprechen kann. Auch sind Hochgeschwindigkeits-Rohlinge mit bis zu zehn Euro um ein Vielfaches teurer als die handelsüblichen Doublespeed-Rohlinge.