Die Software legt jedes Passwort samt der zugehörigen Zugangsdaten in einem separaten Eintrag ab. Dabei unterscheidet sie zwischen zehn Eintragstypen, die von der Kreditkarte über E-Mail bis zur Website reichen. Zur besseren Übersicht kann der Benutzer seine Einträge in einer Baumstruktur mit mehreren Unterordnern organisieren.
Wählt der Anwender einen Eintrag aus, zeigt das Programm alle zugehörigen Daten in einem separaten Fenster. Das Passwort des Eintrags bleibt auf Wunsch verschlüsselt. Handelt es sich um Einträge vom Typ E-Mail oder Website, reicht ein Klick auf den im Fenster angezeigten Link um die entsprechende Web-Seite ohne weitere Passworteingabe zu laden. Beim Verlassen des Programms speichert Revelation alle Einträge in einer AES-verschlüsselten XML-Datei.
Die aktuelle Version 0.3.0 besitzt im Gegensatz zum Vorgänger die Bearbeitungsfunktionen Kopieren, Ausschneiden, Einfügen und verfügt über eine unbegrenzte Protokollfunktion, die das Revidieren beliebig vieler Arbeitsschritte erlaubt.
Mit Silky sicher chatten
Das Programm Silky ist ein IRC-ähnlicher Chat-Client, der auf dem SILC-Protokoll basiert. SILC steht für Secure Internet Live Conferencing Protokoll und wurde speziell für die sichere Kommunikation im Internet entwickelt. Es gewährleistet neben einer komplett verschlüsselten Kommunikation auch die Authentizität der einzelnen Teilnehmer.
Der Funktionsumfang von Silky ist im Augenblick sehr rudimentär und beschränkt sich auf Standardfunktionen wie Betreten eines Channel oder Eröffnen eines Querys. Kein Vergleich zu IRC-Größen wie X-Chat. Positiv fällt hingegen sofort auf, dass Silky, wie schon X-Chat, alle offenen Channel und Queries als Reiter am unteren Rand des Chat-Fensters anzeigt.
In der aktuellen Version 0.5.1 hat der Anwender die Möglichkeit jeden Reiter mit einem Tastenkürzel direkt anzuwählen. Außerdem überarbeiteten die Entwickler die Systemeinstellungen und vereinfachten so das Interface.
Bei dieser Gelegenheit verliehen sie allen Dialogen ein einheitliches Aussehen, räumten den Quellcode gründlich auf oder schrieben ihn teilweise komplett neu. Das Format der Konfigurationsdateien blieb dabei nicht verschont: Es wurde um einige Attribute reduziert.
Monster Masher sorgt für kurzweil
Auf den ersten Blick wirkt das Spiel Monster Masher ein wenig wie der Klassiker Pac Man. Allerdings ist die Spielidee eine ganz andere. Als kleiner Gnome muss der Spieler eine ganze Höhle pro Level von schwarzen Monstern säubern, die ihn überrollen wollen. Seine einzige Waffe besteht darin, die Monster zwischen zwei Felsblöcken zu zerquetschen.
Hierzu ist Geschick notwendig, da die Steuerung über den Nummernblock etwas gewöhnungsbedürftig ist. Das Spiel lässt sich zu zweit spielen, wobei beide Spieler gemeinsam die Monster bekämpfen. Einen Kombat-Modus gibt es nicht.
Je nach Geschicklichkeit und Selbstvertrauen treten Spieler in drei Schwierigkeitsstufen an. Um in der höchsten zu bestehen, sollte man aber die Steuerung und einige Angriffsstrategien beherrschen. Ansonsten wird es ein sehr kurzer Level.
Die jetzt erschienene Version 1.5.2 erlaubt erstmals das Spielen im Vollbildmodus und bietet eine verbesserte Übersetzung. Das ganze Spiel verfügt über deutschsprachige Menüs und eine deutsche Einführung in die Vorgeschichte.
Familienbande im Überblick behalten
Wer Ahnenforschung als Hobby betreibt, dem hilft das Programm Gramps. Es verwaltet die Daten der Vorfahren, ist hervorragend lokalisierte und arbeitet auch mit großen Datensätzen zuverlässig.
Neben Name, Geburtsdatum oder Adresse erfasst die Software zu jedem Eintrag mehrere Wohnorte inklusive zeitlicher Zuordnung und Informationsquelle. Darüber hinaus ordnet der Benutzer Ereignisse im Leben einer Person entsprechend zu.
Wer zusätzlich Bilder seiner Ahnen besitzt, fügt diese als JPG-Dateien bei. Selbstverständlich erfasst Gramps die Beziehungen der Ahnen untereinander wie beispielsweise Eheschließungen. Eine Ahnentafel stellt den Stammbaum grafisch dar.
Auf Wunsch fertigt Gramps komplette schriftliche Berichte der Ahnenreihen an. Neben OpenOffice unterstützt das Programm HTML, Latex, RTF und Abiword als Ausgabeformate. Last but not least lässt sich der komplette Stammbaum als Web-Präsentation darstellen.
Die jetzt erschienene Version 1.0.3 beseitigt eine Reihe von Fehlern und besitzt eine verbesserte Übersetzung, insbesondere in den Sprachen französisch und russisch. (Uwe Vollbracht/agr)