Zukünftiges

Die lange Entwicklungszeit zur Version 2.0 trotz der auf den ersten Blick kleinen Anzahl neuer Features ist vor allem durch große Veränderungen in der internen Struktur begründet. Diese werden sich erst nach und nach auswirken, da sie den Grundstein für neue Funktionen legen. Neben der Wartung an den bereits vorhandenen Funktionen, arbeiten die Entwickler an einem besseren Bildverarbeitungssystem namens GEGL ("Generic Graphical Library ") [7]. Erst kürzlich sicherte die Shuttleworth-Stiftung [8] diesem Projekt finanzielle Unterstützung zu, wenn es erste brauchbare Komponenten zeigen kann.

Glossar

Quelltext

Die für Menschen lesbare und veränderbare Form eines Programms. Um es ausführbar zu machen, übersetzt ein Compiler den Quelltext in für Maschinen lesbare Form.

Bibliotheken

Eine Bibliothek stellt Funktionen für andere Programme bereit. So verwendet Gimp beispielsweise wie die Desktop-Umgebung Gnome die GTK-Bibliothek zur Darstellung grafischer Elemente.

SVG

Ein Grafikformat, das mit Hilfe einer einfachen Programmiersprache geometrische Figuren beschreibt.

Infos

[1] Gimp: http://www.gimp.org/

[2] Tipps von Entwicklern: Carsten Schnober, "Verborgene Schätze", Linux User 04/2004, S. 71 f., http://www.linux-user.de/ausgabe/2004/04/071-entwicklertipps/

[3] Gimp-Gap: ftp://ftp.gimp.org/pub/gimp/plug-ins/v2.0/gap/

[4] Gimp-Print: http://sourceforge.net/projects/gimp-print/

[5] Gimp-Benutzerhandbuch: http://wiki.gimp.org/gimp/GimpDocs/

[6] Gimp-Perl: ftp://ftp.gimp.org/pub/gimp/plug-ins/v2.0/perl/

[7] GEGL-Projekt: http://www.gegl.org/

[8] Shuttleworth Foundation: http://www.shuttleworthfoundation.org/

Der Autor

Roman Joost studiert Informatik an der Hochschule Anhalt und absolviert zur Zeit sein Praktikumssemester in Rotterdam. Wer möchte, kann ihn unter http://www.romanofski.de/ besuchen. Für den Artikel bedankt er sich für die Hilfe von Freunden und GIMP-Entwicklern.

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