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01.05.2004

Kurz notiert

  • Kurz nach der Veröffentlichung des Major-Release 3.2 gibt es bereits ein Update. Ab sofort steht die Version 3.2.1 (http://download.kde.org/stable/3.2.1/) zum Download bereit. Neben zahlreichen Fehlerbeseitigungen kommen sechs neue Übersetzungen hinzu. KDE versteht nun bengalisch, isländisch, japanisch, lettisch, platt, latein-serbisch und tadschikisch.
  • Wer sich mehr für die grafische Seitedes KDE-Projekts interessiert, dürfte an der neuen Anleitung zu KDE-Icons (http://wiki.kdenews.org/tiki-index.php?page=Icon+Guide) Gefallen finden. Darin finden sich Informationen zum Erstellen von Symbolen, zum Übermitteln von Icons an das KDE-Projekt, der besten Vorgehensweise bei technischen Problemen mit SVG-Symbolen sowie Referenzen, Software und viele Tools, die dem Designer bei der Arbeit an neuen Icons helfen.
  • Große Fortschritte macht derzeit Reaktivate, ein Konqueror-Modul, mit dem sich ActiveX-Steuerelemente in den Datei-Manager einbetten lassen. Doch damit hört der Segen für Web-Designer noch nicht auf, denn die Entwickler spendierten dem Webeditor Quanta einen PHP-Debugger. Kconfedit besitzt seit kurzem einen Eigenschaften-Editor und als Appetithappen auf KDE 3.3 gibt's das neue Kate-Plugin "Document Word Completion" unter (http://kate.kde.org/plugins/docwordcompletion-0.2.tar.bz2) bereits jetzt zum Ausprobieren für die aktuelle KDE-Version.
  • Kein Monat ohne einen Neuzugang beim Independent-Qt-Tutorial. Das neue Kapitel, das unter (http://www.digitalfanatics.org/projects/qt_tutorial/chapter11.html) zur Lektüre bereit steht, beschäftigt sich mit dem Einsatz von Qt-Widgets für technische Anwendungen.Kontakt gesuchtMittlerweile hat sich der Chemnitzer Linux-Tag zu Deutschlands zweitgrößter Veranstaltung der Linux-Gemeinschaft gemausert. Kein Wunder, dass auch die KDE-Community bei einem Ereignis wie diesem nicht fehlen durfte.

Neben vielen KDE-Enthusiasten auf dem Präsentationsstand trafen sich am 6. und 7. März auf dem Campus der Technischen Universität Chemnitz die Mitglieder des KDE-PIM-Teams mit Entwicklern von EGroupware, Exchange4Linux, Kolab und OpenGroupware.

Sie berieten vor allem über die Integration der diversen Groupware-Lösungen in den KDE-Groupware-Client Kontact (Abbildung 1). Und wie zu hören war, diskutierten die Entwickler Pläne für eine Integration von proprietären Lösungen wie beispielsweise Microsoft Exchange 2000.

Abbildung 1: Kontact bietet seinen Nutzern ein übersichtliches Interface.

KDE Community World Summit 2004

Das KDE-Projekt (http://www.kde.org) veranstaltet mit dem "KDE Community World Summit 2004" unter dem Codenamen "aKademy" einen neuen internationalen Event. Dieser findet zum ersten Mal in Ludwigsburg in der Nähe von Stuttgart vom 21. bis 29. August 2004 statt. Das Programm umfasst Vorträge, Präsentationen, Tutorials genauso wie gemeinsame Entwicklungsarbeit, das Beheben von Programm-Bugs und Feinarbeiten an der Desktop-Umgebung.

Das Treffen gliedert sich in vier Bereiche, um jeder Zielgruppe ein eigenes Forum zu bieten: Die Entwickler treffen sich zu einer Konferenz am 21. und 22. August, anschließend steht eine gemeinsame Programmierrunde vom 23. bis 27. August auf dem Programm. Gleichzeitig zu diesen beiden Blöcken laufen vom 23. bis 27. August die Tutorials für Benutzer und Admins. Zum Ende treffen sich dann alle Teilnehmer noch einmal zur großen Benutzerkonferenz am 28. und 29. August.

Zusätzlich findet parallel zu dieser Veranstaltung der erste Internationale Tag der Freien Software (http://softwarefreedomday.org) statt.

Mehr Informationen zum Treffen einschließlich aller Details zur Registrierung finden sich auf der Website (http://conference2004.kde.org). Der KDE Community World Summit 2004 wird gemeinsam organisiert und veranstaltet vom KDE e.V., der Wirtschaftsförderung Stuttgart GmbH (WRS) sowie der Linux New Media AG, die auch als Medienpartner auftritt.

Schul-Linux

Bei Skolelinux (http://www.skolelinux.no/index.php.en) handelt es sich um ein neues, ehrgeiziges Projekt, dessen Macher es sich zum Ziel setzen, Schulen eine flexible und günstige IT-Lösung anzubieten, die auf Linux und KDE basiert.

Was genau Skolelinux ist, was es so besonders macht und welche Rolle KDE in dem Projekt spielt, erklärt KDE-Mitglied Waldo Bastian in einem Interview mit den Skolelinux-Entwicklern Bart Cornelis, Kurt Gramlich, Conrad Newton und Knut Yrvin, das unter (http://edu.kde.org/interviews/skolelinux.php) nachzulesen ist.

Rosegarden

Die Entwickler von Rosegarden (http://www.rosegardenmusic.com), einer KDE-basierten Audio-Software mit professionellem Anspruch, gaben die neue Version 0.9.7 frei. Neu in diesem Release: die umgebaute Audio Layer, zusätzliche Shortcuts im Editor-Programm und erweiterteter Plugin-Support.

Suchmaschine

Große Fortschritte macht derzeit die Implementierung der Google-Suchleiste im Konqueror (Abbildung 2). Das Plugin benutzt ein Standard-Modul für Suchmaschinen, das im Konqueror unter den Web-Kurzbefehlen eingestellt wird, und somit nicht auf Google beschränkt ist.

Abbildung 2: Dank des neuen Plugins googelt es sich künftig im Konqueror noch einmal so schön.

DCOP nutzen

Das "Desktop Communication Protocol" (DCOP), die ressourcensparende Software zur Kommunikation von Applikationen unter KDE, wird derzeit noch von vielen Usern unterschätzt oder erst gar nicht beachtet. Leider, denn die unter der KDE-Oberfläche versteckte Funktionalität versetzt pfiffige Nutzer in die Lage, viele Aufgaben zu automatisieren.

Wie man die Technologie am sinnvollsten nutzt, was es mit dem Protokoll eigentlich auf sich hat und wie das grafische Helferlein KDCOP (Abbildung 3) funktioniert, erläutert Martyn Honeyford mit vielen Beispielen (http://www-106.ibm.com/developerworks/linux/library/l-dcop/index.html?ca=dgr-kdeml01KD).

Abbildung 3: KDE lässt sich mit DCOP skripten.

Friesisch frisch

Rinse de Vries, der Koordinator der holländischen KDE-Übersetzergruppe, rief, inspiriert vom Projekt "KDE auf Platt" (wir berichteten in LinuxUser 03/2004), eine neue Übersetzungsoffensive ins Leben. Er sucht KDE-Fans, die dabei helfen wollen, KDE ins Friesische zu übersetzen. Friesisch wird als zweitoffizielle Sprache in Holland von rund 350.000 Leuten gesprochen, unter denen sich bestimmt einige KDE-Benutzer befinden.

Wie immer bei neuen Projekten ist dem Friesisch-Team jede auch noch so kleine Hilfe willkommen. Interessierte Friesisch-Kenner können sich unter (https://mail.kde.org/mailman/listinfo/kde-i18n-fry) für die neu geschaffene Mailing-Liste des Projekts eintragen. Auf der Projektseite (http://www.kde.nl/frysk/) finden sich weitere Informationen.

KDE-Quality-Team

Mit drei neuen Anleitungen ("Why Build and Maintain KDE CVS?", "Managing your CVS Working Folder" und "The KDE Quality Team HOWTO") versucht das KDE-Qualitätsicherungsteam (http://quality.kde.org), Anwender zur Mitarbeit an dem Projekt zu ermuntern. Eine weitere Seite (http://quality.kde.org/ develop/modules/) gibt darüber Auskunft, bei welchen konkreten Aufgaben man sich beteiligen kann. (Stefanie Teufel/agr)

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