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Freier Treiber für Intel Centrino

Wie gerufen kommt für viele Anwender Intels Centrino-Chipsatz, der Laptops mit Wireless-LAN-Funktionalität ausstattet. Doch die versprochenen Linux-Treiber ließen lange auf sich warten. Da Intel die Spezifikationen nicht bekannt gibt, war es schwer, damit kabellose Netzwerke zu nutzen.

Am 10. März veröffentlichte Intel endlich eine frühe Beta-Version eines Kernel-Moduls unter der GPL auf http://ipw2100.sourceforge.net/. Der Hersteller verspricht, daran weiterzuarbeiten, erhofft sich aber ebenso Hilfe durch die Linux-Community.

Der derzeitigen Version 0.38 fehlen nämlich noch einige für manche unverzichtbare Features: Die WLAN-Verschlüsselung WEP, die wenigstens minimalen Schutz vor unerlaubten Mithörern bieten soll, existiert bisher ebensowenig wie der Ad-Hoc-Modus, der das direkte Vernetzen zweier Rechner ohne Access-Point erlaubt. Alle anderen Funktionen benötigen ebenfalls noch Arbeit, um stabil zu laufen.

Die Installation verlockt Anfänger bisher nicht zum Ausprobieren: Zwar läuft der Treiber sowohl unter Kernel-Version 2.4 als auch unter 2.6, aber bei beiden nur mit einkompiliertem Zusatz-Patch. Eine weitere Hürde bildet das derzeit notwendige Hantieren mit der Firmware der Karte, was auch nicht jedermanns Sache sein dürfte.

Debian für Raser

Selbst modernste Rechner kompilieren einigen Programmierern nicht schnell genug. Auch wer nicht mehr so lange warten möchte, bis das Lieblings-3D-Spiel oder die grafische Oberfläche mit allen erdenklichen Spielereien geladen ist, dürfte sich für die @-Serie von H2O Computer interessieren (http://www.h2o-computer.com/).

Der Name der Firma ist Programm: Alle Computer der @-Serie sind mit Wasserkühlung ausgestattet, die neben effizienter Wärmeabfuhr auch wesentlich weniger Lärm als herkömmliche Luftkühlung verursacht. Ihr Spitzenmodell, den H2O 5000+ (Abbildung 1) bezeichnen die Hersteller als das "wohl schnellste freiverkäufliche PC-System weltweit". Das Herz des Geräts bildet ein auf 3,75 GHz übertakteter 3-GHz-Pentium-4-Prozessor.

Abbildung 1: Der "H2O @-Series 5000+" installiert ein Debian-Basissystem in fünf Minuten.

Auf der diesjährigen CeBit taten sich Debian-Entwickler Alexander Schmehl und die Firma zusammen und installierten darauf Debian Linux: Nach Angaben Schmehls brauchte die Basis-Installation fünf Minuten, die grafische Oberfläche, Spiele und Office-Paket waren nach insgesamt 15 Minuten installiert; die Spaßbremsen spielten dabei allerdings CD-Laufwerk und Netzwerkanbindung, nicht der Prozessor.

Zu kaufen gibt es den 5000+ neben anderen wassergekühlten Komplettsystemen direkt beim Hersteller für rund 1000 Euro. Für einen Aufpreis von weiteren 15 Euro montiert H2O das Paket zusammen.

CDs beschriften direkt im Brenner

Ein neues Verfahren, bei dem CD-Brenner das Beschriften von CDs gleich mit übernehmen, stellten die Firmen HP (http://www.hp.com) und Moserbear (http://www.moserbaer.com) auf der CeBit vor: Lightscribe nutzt den Laser eines CD-Brenners, um auf der Vorderseite speziell beschichteter CD-Rohlinge Texte und Bilder zu brennen.

Der Preisunterschied zwischen Lightscribe-fähigen Rohlingen und Brennern gegenüber ihren herkömmlichen Pendants soll minimal sein; die ersten Geräte sind für Juli 2004 angekündigt.

USB-Outdor-Stick

Wer viel unterwegs ist und trotzdem wichtige Daten mit sich tragen muss, für den bietet sich der Outdoor-USB-Stick von Sharkoon (http://www.sharkoon.com) an (Abbildung 1). Der Speicherriegel ist mit einer Gummihülle überzogen und laut Hersteller stoßfest und spritzwassergeschützt. Er unterstützt USB 2.0 und wird in Konfigurationen von 64 bis 512 MByte Speicherkapazität angeboten. Das Modell mit 128 MByte Arbeitspeicher kostet rund 50 Euro.

Abbildung 2: Der USB-Stick für den Abenteuerurlaub.

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