VDR-Aufnahmen mit VDR-Admin 0.95 verwalten

Fern-Steuerung

Egal ob vom Urlaubsort oder Arbeitsplatz aus, der digitale Videorekorder VDR lässt sich mit VDR-Admin bequem über das Internet programmieren. Die Lieblingssendungen werden sogar vollautomatisch aufgenommen.

Nie wieder brauchen Sie sich abzuhetzen, um noch rechtzeitig zum Abendfilm nach Hause zu kommen. Per VDR-Admin [1] können Sie Ihren VDR mit jedem Browser steuern und komfortabel Aufnahmen programmieren – vorausgesetzt der Videorekorder ist aus dem Internet erreichbar.

Auch ohne Internetzugang hat VDR-Admin seine Daseinsberechtigung, lassen sich doch Aufnahmen sehr komfortabel finden und programmieren. Weitere Schmankerl sind die automatische Aufnahmefunktion sowie die Nachführung, falls sich die Sendezeiten einmal ändern.

Bedienung per Browser

Für die Bedienung von VDR-Admin ist ein Frame- und nach Möglichkeit Javascript-fähiger Browser erforderlich. Im VDR-Portal [2] gibt es jedoch verschiedene Patches, mit denen man VDR-Admin auch auf Organizern vernünftig darstellen kann.

Die Menüpunkte Was läuft jetzt und Programmübersicht zeigen die elektronischen Programmführer (EPG) der Sender an. Die Fernbedienung wird in einem separaten Fenster angezeigt und soll eine Infrarot-Fernbedienung emulieren, und der Fernseher schließlich zeigt in einstellbaren Abständen Screenshots des Fernsehschirms an – im Notfall lässt sich damit sogar eine Aufzeichnung schneiden.

Abbildung 1: Der Autotimer kann mit regulären Ausdrücken sehr vielseitig programmiert werden. Aber Vorsicht, schnell nimmt man das gesamte deutsche Fernsehprogramm auf und der Rechner bricht unter der Last zusammen.

Ampelschaltung

Das Menü Timer zeigt alle derzeit programmierten Aufnahmen. Ein farbiger Punkt zeigt bei aktiven oder automatisch überwachten Einträgen, ob eine Aufnahme mit Sicherheit möglich ist oder ob sich der Zeitraum mit einem anderen Timer überschneidet.

Ein grüner Punkt bedeutet, dass für den Timer in jedem Fall eine freie DVB-Karte zur Verfügung steht. Gelb steht für die volle Ausnutzung der vorhandenen Karten – entsprechend sind bei Systemen mit nur einer DVB-Karte automatisch alle Timer gelb oder rot, grün kommt nicht vor. Ein roter Punkt zeigt an, dass mehr Aufnahmen programmiert sind, als DVB-Karten zur Verfügung stehen – je nach Kanal kann die betreffende Sendung also nicht aufgezeichnet werden.

Die Ampel kann lediglich als Orientierung dienen: Grün markierte Timer funktionieren in jedem Fall. Bei zwei hintereinander liegenden Aufnahmen auf dem gleichen Transponder müssten jedoch beide grün sein – die zweite Aufnahme wird schließlich von der gleichen DVB-Karte bedient wie die erste, eine zweite DVB-Karte bliebe also unbenutzt. VDR-Admin kann jedoch nicht erkennen, welche Kanäle auf welchem Transponder liegen – per SVDRP-Protokoll lassen sich diese Informationen nicht abrufen. Deshalb wird die zweite Aufnahme gelb markiert.

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