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Korner: Gwenview

Nicht nur zuschauen

Gwenview ist – wie eingangs erwähnt – nicht als Ersatz für ein Bildbearbeitungsprogramm gedacht. Daher bringt es von Haus aus nur einfache Operationen, wie das Drehen oder Spiegeln von Bildern, mit. Mit Hilfe des Menüpunkts Bearbeiten oder über das Kontextmenü können Sie ein Bild Nach links drehen, Nach rechts drehen; Spiegeln oder Umkehren.

Noch mehr Funktionalität verbirgt sich hinter dem Punkt Externe Programme im Kontextmenü. Gwenview öffnet beispielsweise bei Wahl des Unterpunktes GIMP das betreffende Bild in Gimp – Voraussetzung dafür ist natürlich, dass dieses Programm auf Ihrem Rechner installiert ist. Gefällt Ihnen eine Grafik oder eine Textur in der Vorschau besonders gut, wählen Sie einfach Externe Programme / Als Hintergrundbild verwenden, und schon füllt das Bild den Hintergrund aus. Dagegen kachelt Gwenview den Desktop mit der Textur, wenn Sie Externe Programme / Als unterteiltes Hintergrundbild festlegen auswählen.

Über den Menüpunkt Einstellungen / Externe Programme einrichten (Abbildung 4) binden Sie externe Programme Ihrer Wahl ein. Verwenden Sie etwa zur Bildbearbeitung ein anderes Programm als Gimp, klicken Sie auf den Button Hinzufügen, tragen im entsprechenden Feld einen Namen dafür ein und suchen über den Punkt Befehl die Anwendung aus. Im Bereich Dateiverknüpfungen legen Sie dann noch fest, ob das Programm auf alle Dateien oder Bilder angewendet werden soll oder die Verknüpfung nur für spezielle Dateitypen gilt. Nach einem weiteren Klick auf Anwenden erscheint der neue Eintrag im Kontextmenü unter Externe Programme.

Abbildung 4

Abbildung 4: Ergänzen Sie Ihre eigenen externen Programme

Konfiguration im Detail

Neben den externen Programmen bietet der Punkt Einstellungen unter Gwenview einrichten (Abbildung 5) Konfigurationsmöglichkeiten für jedes Detail. Wollen Sie das erste Bild eines Ordners automatisch laden oder lieber doch nicht? Soll Gwenview den Dateinamen des aktuellen Bildes rot oder in einer anderen Farbe anzeigen? Gibt der Vollbildmodus den Pfad zur Datei mit an oder können Sie darauf verzichten? Hier stellen Sie es ein.

Abbildung 5

Abbildung 5: Passen Sie Gwenview Ihren persönlichen Präferenzen an

Last but not least verfügt Gwenview natürlich auch über einen Zoom, den Vollbildmodus und eine Diashow-Funktion. Zwischen den einzelnen Bildgrößen zoomen Sie über den Menüpunkt Ansicht / Vergrößern, Ansicht / Verkleinern hin und her. Alternativ klicken Sie auf die verschiedenen Lupen-Icons, um die Grafik stufenweise zu vergrößern oder zu verkleinern.

Wollen Sie das Bild in voller Pracht bewundern, wählen Sie den Punkt Vollbild. Auf normale Größe bringen Sie die Anzeige wieder durch einen Klick auf das Fenster-Icon mit den roten Pfeilen. Entscheiden Sie sich für Diashow..., fragt Gwenview vor dem Start, wie viel Zeit zwischen dem Umschalten der Bilder vergehen soll und ob Sie eine Endlosschleife der Dias wünschen (Abbildung 6). Stellen Sie einfach alles nach Ihren Wünschen ein, und schon heißt es: Film ab!

Abbildung 6

Abbildung 6: Die Parameter Ihrer Diashow bestimmen Sie.

Glossar

Alpha Channel

(deutsch: Alpha-Kanal) ein zusätzlicher Kanal zu den normalerweise in Bilddateien verwendeten RGB-Kanälen (Rot/Grün/Blau). Er legt für jeden Bildpunkt den Grad der Transparenz fest.

KIO-Slave

Die KDE-Input/Output-Slaves sind dafür verantwortlich, dass eine KDE-Anwendung transparent auf so unterschiedliche Medien wie Netzlaufwerke oder gepackte Archive zugreifen kann. Um die Details des jeweiligen Formats kümmert sich der KIO-Server von KDE automatisch.

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LinuxUser 05/2014

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