Home / LinuxUser / 2004 / 01 / Korner: Kaffeine

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Musik und Film für lange Nächte

Korner: Kaffeine

01.01.2004 Von einzelnen Audio- und Video-Dateien über CDs, VCDs bis hin zu DVDs beherrscht der Player Kaffeine so ziemlich alles, was das Herz begehrt – zumindest dann, wenn der Rechner entsprechende Codecs bereithält.

Korner

In dieser Rubrik stellen wir Monat für Monat Tools vor, die sich bei der Arbeit unter KDE als besonders nützlich erweisen, eine Aufgabe erfüllen, die sonst geflissentlich unbeachtet bleibt, oder einfach nur zu den netten Dingen im Leben gehören, die man – einmal entdeckt – nicht mehr missen möchte.

In Zeiten leistungsfähiger Soundkarten, DVD-Laufwerke und schneller Prozessoren ersetzt so mancher Computer DVD-Spieler und CD-Player. Fehlt nur noch die passende Software, um das Multimedia-Feuerwerk stilvoll abzubrennen. Ein sehr leistungsfähiger Kandidat ist Kaffeine von Jürgen Kofler. Dieser auf Xine [1] basierende Player frisst so gut wie alles – seien es CDs, DVDs, VCDs oder AVI-, MOV-, WMV- und MP3-Dateien von der Festplatte. Selbst Multimedia-Streams aus dem Internet stellen den Alleskünstler nicht vor Probleme.

Die aktuelle Version erhalten Sie über die Projektseite unter http://kaffeine.sourceforge.net/. Um klaglos seinen Dienst zu erfüllen, benötigt Kaffeine die xine-libs in der Version 1.0beta4 oder höher. Diese sorgt mit ihren Abhängigkeiten dafür, dass die wichtigsten Codecs an ihren Platz kommen.

Wer in der Download-Sektion kein für seine Distribution passendes Binärpaket findet, muss das Programm aus den Sourcen mit dem allseits bekannten Dreierschritt configure; make; make install selbst kompilieren. Auch bei diesem Programm sollten Sie die Umgebungsvariable KDEDIRS mit den Oberverzeichnissen füttern, die auf Ihrem System KDE-Software enthalten, zum Beispiel

export KDEDIRS=/opt/kde3:/usr/local/kde

Sucht die Build-Automatik partout im Verzeichnis /usr/local/lib nach der Datei libfreetype.la, die in /usr/lib daheim ist (so geschehen beim Test unter Red Hat), umgeht man das Problem mit einem symbolischen Link.

Einmal installiert lässt sich Kaffeine entweder über den KDE-Startmenü-Eintrag Multimedia / Kaffeine (Ein xine-basierender Media Player.) oder per Kommandozeilenbefehl kaffeine & (ggf. mit Pfad) aufrufen. Beim ersten Start fragt Sie das Programm, ob Sie das beiliegende Plugin KDEDIR/lib/kaffeineplugin/kaffeineplugin.so mit Mozilla verwenden wollen. Sagen Sie ja, verknüpft es Kaffeine automatisch mit $HOME/.mozilla/plugins.

Abbildung 1: Kaffeine sagt Hallo

Stückwerk

Spätestens, wenn der Begrüßungsbildschirm aus Abbildung 1 auf abzuspielende Dateien wartet, stellen Sie fest, dass sich in der Menüleiste ein kleines CD-Icon eingenistet hat. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dieses Icon, erhalten Sie ein Menü wie in Abbildung 2, mit dem sich der Player schnell bedienen lässt. Dateien laden Sie über den Punkt Dateien öffnen, ganze Abspiellisten über Stückliste.

Abbildung 2: Über das Kontext-Menü erreichen Sie die wichtigsten Funktionen

So macht Kaffeine via Stückliste / Datei / Importieren von bereits in XMMS oder anderen Programmen erstellten M3U-Listen Gebrauch (Abbildung 3). Auch Noatun-Stücklisten sowie PLS- oder ASX-Dateien verarbeitet Kaffeine klaglos.

Am schnellsten füttern Sie Ihren Player jedoch mit einer Datei, wenn Sie diese via Drag & Drop auf das Disc-Icon ziehen. Dabei müssen Sie sich nicht einmal auf eine beschränken: Kaffeine nimmt auf diesem Wege auch ganze Verzeichnisse oder Playlisten in Empfang.

Letzteres gilt sogar für den Start des Programms: Rufen Sie den Player mit dem Kommandozeilenbefehl

kaffeine /ihr/mp3/verzeichnis

auf, liest er automatisch alle in diesem Verzeichnis vorhandenen Dateien in eine Stückliste ein. Über das Plugin können Sie Multimedia-Dateien zudem schnell aus dem Konqueror heraus aufrufen.

Abbildung 3: xmms-Playlisten sind kein Problem für Kaffeine

Film ab als Briefmarke oder Vollbild

Was Form, Farbe oder Größe des Bildes anbelangt, lässt Kaffeine kaum Wünsche unerfüllt. Im Menüpunkt Ansicht entscheiden Sie sich zwischen Vollbild und Fenstermodus. Wer gerne zwischen beiden Modi hin- und herspringt, merkt sich die Abkürzung über das Tastenkürzel [F]. Im Minimalmodus versteckt das Programm Menü und Kontrollfeld – alle nötigen Punkte erreichen Sie in diesem Fall über das Kontext-Menü der rechten Maustaste.

Manche Dateien (vor allem AVIs) benötigen zur fehlerfreien Wiedergabe Deinterlace, das Sie unter dem gleichnamigen Punkt bei Bedarf einstellen. Dank Seitenverhältnis haben Sie die Möglichkeit, die Datei mit auto in Originalgröße zu betrachten oder zwischen den Seitenverhältnissen 4:3, 16:9 und 1:1 zu wählen. Vergrössern (Tastenkürzel [Z]) zoomt das Videobild bis zu 400 Prozent auf, mit Verkleinern kehren Sie diesen Prozess um, und Originalgrösse schaltet jeglichen Zoom aus.

Möchten Sie – etwa bei Musikstücken – einen Titel mehrfach wiederholen, wählen Sie im Menü Abspielen / Endlos Modus aus. Lassen Sie sich gerne überraschen, ist bei Stücklisten Zufällige Reihenfolge die richtige Wahl.

Neben dem Abspielen von Filmen erlaubt Kaffeine auch das Festhalten besonders schöner Szenen in Form von Schnappschüssen. Sie finden diese Funktionalität unter dem Punkt Datei / Schnappschuss speichern; abspeichern lassen sich die Bilder in den Formaten PNG, BMP oder XMB.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

639 Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...
Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
Klaus Sigerist, 05.02.2012 11:39, 3 Antworten
Hallo Gemeinde! Ich bin nur ein einfacher Nutzer und habe Probleme mit der Installation von Skyp...
8! Anfängerfrage :) Wie finde ich in Ubuntu die Datenträger (Bild, Text)
samuel leusam, 04.02.2012 15:53, 2 Antworten
Ich habe neu Ubuntu. Wenn ich die SD Karte im Laptop einstecke, erkennt er sie und gibt ihr den N...