K-splitter
KDE-Konferenz 2004
Nach dem großen Erfolg der KDE-Contributor-Konferenz "Kastle" im August 2003 [1] plant das KDE-Projekt bereits die nächste Ausgabe für August oder September 2004 an der Filmakademie in Ludwigsburg. Wer bei der Organisation mithelfen oder einfach nur auf dem Laufenden bleiben will, nimmt http://linuxwiki.org/KDEkonferenz in seine Bookmarks auf.
Glossar
Python
Eine Skriptsprache, die Anfang der 90er Jahre von Guido van Rossum entwickelt wurde. Darin geschriebener Code muss nicht kompiliert werden, sondern kann von einem Interpreter sofort ausgeführt werden. Selbst Programmierer mit einer Schlangenphobie dürften ihre Freude daran haben, da sich der Name nicht von der gleichnamigen Schlange, sondern von der britischen Comedy-Gruppe Monty Python ableitet. Python eignet sich ebenso wie Perl dazu, Skripte für die Linux-Kommandozeile zu schreiben und auch ganze Applikationen für den Desktop mit Hilfe des Moduls Tkinter zu entwickeln. Eine Vielzahl an verfügbaren Modulen (z. B. zur Manipulation von Sound- und Bilddateien oder für den XML-Export) sowie die Tatsache, dass der Interpreter für fast alle Betriebssysteme verfügbar ist, machen Python universell einsetz. Der große Unterschied zwischen Python und anderen bekannten Skriptsprachen wie beispielsweise Perl und PHP ist es, dass Python von Anfang an als objektorientierte Sprache entwickelt wurde.
LaTeX
Ein von Leslie Lamport geschriebenes Makropaket für das von Donald Knuth entwickelte Textsatzsystem TeX (sprich: "tech" wie in "Technik"). Es erlaubt dem Autor eines Dokuments, die einzelnen Teile gemäß ihrer logischen Bedeutung, wie z. B. "Überschrift" oder "Aufzählungspunkt", zu markieren. Anhand dieser Markierungen, dem so genannten "Markup" oder der Text-Auszeichnung, kann (La)TeX das Dokument unter Verwendung eines vorgefertigten Layouts in Buchdruck-Qualität setzen und mittels so genannter Geräte-Treiber ausdrucken.
Framework
Mit Framework bezeichnet man sozusagen "vorprogrammierte" Funktionen, die man bei später zu schreibender Software einsetzen will. Auf diese "Rahmen-Funktionen" kann man dann einfach zugreifen und spart so Zeit bei der Entwicklung weiterer Programme.
Infos
[1] Patricia Jung: "Endspurt zum Zieleinlauf", LinuxUser 11/2003, S. 58 f., http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/11/058-nove_hrady/



