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01.01.2004

Tablet-PC

Bei der Einführung erhofften sich die Verkäufer von Tablet-PCs eine kleine Revolution. Diese Erwartungen erfüllten sich bisher nicht; der Markt beschränkt sich eher auf eine Nische.

Die Firma Element Computers (http://www.elementcomputer.com/) setzt bei ihrem neuen Tablet PC ausschließlich auf Linux. Als Distribution für das Modell Helium 2100 wählte der Hersteller die Lycoris Desktop/LX Tablet Edition (http://www.lycoris.com/).

Der Touchscreen, das Herzstück dieses Tablet-PCs, misst 14,1 Zoll. In der Standardausstattung enthält der Mini-Computer einen 1-GHz-Prozessor von Via, 256 MB Arbeitsspeicher und eine 30-GB-Festplatte. Weiterhin integriert sind Sound-Karte, Modem und Netzwerkkarte sowie ein Flashcard-Leser.

Externe Geräte lassen sich per USB oder Infrarotschnittstelle anschließen, ein PCMCIA-Slot nimmt Erweiterungskarten auf. Für ein angenehmeres Arbeiten lässt sich ein externer Bildschirm anschließen. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit drei Stunden an.

Element Computers bietet die Erweiterung des RAM bis zu 1 GB an. Zudem kann der Anwender eine größere Festplatte (80 GB) ebenso werkseitig einbauen lassen wie einen internen Wireless-LAN-Chip.

Im Lieferumfang sind Adapter für verschiedene Stromquellen enthalten, um im Auto oder im Flugzeug zu arbeiten – sofern es die Airline erlaubt. Ohne Zusätze kostet das Gerät rund 1000 US-Dollar.

Abbildung 1

Abbildung 1: Der Tablet PC Helium 2100 läuft mit Linux

Komplett-PC

Linux verbreitet sich auf dem Desktop immer weiter. Folglich zieht der Handel mit Komplettangeboten nach. Fujitsu-Siemens (http://www.fujitsu-siemens.de/) bietet ein monatlich variierendes Aktionsmodell aus ihrer Scenic-P-Reihe mit drei selbst installierenden Distributionen auf einer DVD an: SuSE, Red Hat und Debian Linux stehen zur Auswahl.

Die Scenic-P-Produktlinie gehört zur Business Line von Fujitsu-Siemens. Sie empfiehlt sich für den Einsatz im Büro und in kleineren Netzwerken. Das Dezember-Modell umfasst einen Microtower mit einem 2,6 GHz schnellen Pentium-4-Prozessor, 256 MB Arbeitsspeicher und besonders leiser 40-GB-Festplatte. Dazu gehören ein DVD-Laufwerk sowie Sound-, Grafik- und Netzwerk-Chip on-board. Im Preis enthalten sind 36 Monate Vor-Ort-Service.

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 850 Euro. Die Hersteller-Homepage listet zahlreiche Bezugsquellen für die Linux-Workstation auf.

Abbildung 2

Abbildung 2: Fujitsu-Siemens bietet Linux-Komplettlösungen

Powerline-Ethernet

Die Firma KraftCom (http://www.kraftcom.net/) senkt den Preis für ihren PowerNet-Ethernet-Adapter PN-EW auf 75 Euro pro Stück. Der Testsieger aus dem Linux-Magazin 12/2003 wird mit einer Netzwerkkarte verbunden und direkt in die Steckdose gesteckt. Mit einem weiteren solchen Adapter oder einem Router stellt er dann eine Netzwerkverbindung her.

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