Home / LinuxUser / 2003 / 12 / deskTOPia: twin

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Frei von XFree

deskTOPia: twin

Twin auf Reisen

Immer dann, wenn man doch einmal die grafische Oberfläche gestartet hat oder kurz etwas auf einer anderen Konsole oder an einem anderen Rechner macht, braucht man sicher eine gerade unter Twin laufende Anwendung, beispielsweise das Mail-Programm. Auch dafür ist vorgesorgt: Twin stellt Ihnen Ihre Arbeitsumgebung überall zur Verfügung, sogar, wenn Sie sich zwischenzeitlich ausloggen.

Das Zauberwort heißt detach: Twin koppelt sich von der Konsole ab, auf der Sie ihn gestartet haben und läuft im Hintergrund weiter. Starten Sie zunächst den Socket-Server und wählen Sie dann File / Detach. Ohne Socket-Server verschwindet Twin in den Hintergrund, ohne dass Sie ihn kontaktieren können.

Nun loggen Sie sich aus, starten die grafische Oberfläche oder ein anderes Programm und sobald Sie die Twin-Sitzung brauchen, holen Sie sie mit twattach oder twdisplay wieder auf den Bildschirm. twattach verbraucht weniger Ressourcen, hat aber den Nachteil, dass nur der Ausgabemodus zur Verfügung steht, in dem sich Ihr laufender Twin befindet. Der Versuch, eine auf der Konsole gestartete Twin-Sitzung mit twattach auf die grafische Obefläche zu holen, beschert Ihnen nur Zeichensalat (Abbildung 4).

Abbildung 5: twattach stellt keine auf der Konsole gestartete Sitzung unter X dar

Da twattach bei unseren Tests auch im selben Ausgabemodus gelegentlich zu Fehlern führte, ist twdisplay die bessere Wahl, wenn Ihr Rechner nicht allzu leistungsschwach ist. Der Befehl, um Ihre Twin-Sitzung unter X anzudocken, lautet:

twdisplay --twin@:0 --hw=X

Mit --twin@:0 geben Sie das Twin-Display an; die erste gestartete Twin-Sitzung heißt immer :0twfindtwin die richtige Nummer aus.

Ohne Angabe eines Rechnernamens geht twdisplay davon aus, dass die Sitzung auf dem lokalen Rechner läuft. Wollen Sie eine Sitzung übernehmen, die auf einem anderen Rechner im Netzwerk gestartet wurde, sieht der Befehl mit der Beispiel-IP-Adresse 192.168.0.1 so aus:

twdisplay --twin@192.168.0.1:0 --hw=X

Hinter --hw= legen Sie fest, welchen Ausgabemodus Twin benutzen soll. Arbeiten Sie auf der Konsole, ist tty der richtige Wert, unter X wählen Sie X oder gfx; letzteres beschert Ihnen eine hübsche Dekoration für die Twin-Fenster (Abbildung 5).

Haben Sie mit einer langsamen Netzwerkverbindung zu kämpfen, etwa wenn Sie eine Twin-Verbindung über das Internet aufbauen, hilft die zlib-Kompression. Hinter dem Parameter --hw=X übergeben Sie durch ein Komma getrennt weitere Verbindungsoptionen. Mit

twdisplay --twin@192.168.0.1:0 --hw=X,gz

komprimiert der Window-Manager die zu übertragenden Daten und nutzt dadurch langsame Netzwerkverbindungen optimal aus. Die zusätzliche Leistung, die Sie für die Komprimierung brauchen, ist selbst Rechnern älterer Bauart zuzumuten.

Abbildung 6: Die gfx-Ausgabe macht Twin unter X salonfähig

Werkzeugkasten

Zusätzliche Features soll künftig das twutils-Paket von der Heft-CD oder der Twin-Homepage bieten. Momentan enthält es jedoch nur einen wissenschaftlichen Taschenrechner. Nach dem Entpacken wechseln Sie in das Verzeichnis twutils-0.2 und übersetzen die Software mit den Befehlen ./configure und make. make install als root stellt Ihnen twkalc unter Twin zur Verfügung (Abbildung 7).

Abbildung 7: Der Twin-Taschenrechner twkalc

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 69 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...