Der Globalisierung sei Dank: So langsam entdeckt die Desktop-Entwickler-Fraktion, dass es außer den lateinischen Buchstaben auch noch andere Alphabete gibt. Mit aktuellen Distributionen und aktuellem KDE ist das Schreiben in fremden Zeichen schon wesentlich unkomplizierter als noch vor einiger Zeit.
The Answer Girl
Dass der Computeralltag auch unter Linux des Öfteren Überraschungen bereit hält, ist eher eine Binsenweisheit: Immer wieder funktionieren Dinge nicht oder nicht so, wie eigentlich angenommen. Das Answer-Girl im LinuxUser zeigt, wie man mit solchen Problemchen elegant fertig wird.
Schon eine nicht perfekt ans Deutsche angepasste Distribution macht es deutlich: Auf der grafischen Oberfläche funktionieren die Umlaute noch, auf der Konsole nicht mehr. Wenn’s um Schriften und Zeichensätze geht, gibt es bei Linux und anderen Unix-Betriebssystemen immer zwei vollkommen voneinander unabhängige Hebel: die Konfiguration der Textkonsolen und die der grafischen Oberfläche, des X-Window-Systems.
Kommen fremde Alphabete hinzu, gilt diese Trennung weiterhin, und gerade, wer meist muttersprachliche sowie ab und an fremdsprachliche Texte tippt, nimmt eher die einfachere Umstellung der Textkonsole [1] in Kauf. Doch wie unser Leser Torsten Förtsch in [2] so treffend schrieb: “Viel nötiger ist eine gute Mehrsprachigkeit unter X11.” – sein lesenswertes Tutorial zur deutsch-russischen Tastaturkoexistenz unter X ist unter [3] zu finden.
KDE macht’s einfach
Zum Glück geht es auch einfacher – zumindest für alle, die KDE benutzen. Denn dort gibt es im Kontrollzentrum den Punkt Regional-Einstellungen und Zugangshilfen / Tastaturlayout (KDE 3.1.4; bei anderen Versionen variieren die Bezeichnungen mitunter). Dort enthält der Reiter Layout den Punkt Tastaturlayouts aktivieren (Enable keyboard layouts).
Was da aus dem deaktivierenden Grau auftaucht (Abbildung 1), ist nichts anderes als die Möglichkeit, viele Tastaturen in einer zu haben: Die angeschlossene und unter Tastaturtyp (Keyboard model:) auszuwählende Tastatur (“normale” deutsche Keyboards mit Windows-Tasten zählen zur Kategorie Generic 105-key (Intl) PC) darf einerseits die gewohnten, aufgedruckten Zeichen ausgeben, lässt sich aber auf andere Tastaturbelegungen umschalten. Dann stimmt die Beschriftung zwar nicht mehr, aber einen Tod muss sterben, wer sich nicht mehrere Rechner leistet.
Der Punkt Primäre Belegung beschreibt die Standardbelegung; hier bietet sich Deutsch bzw. Deutsch (Schweiz) an; wer öfter programmiert als Akzente über Buchstaben platziert, wählt zudem noch die Primäre Variante hinzu.
Im Feld Zusätzliche Belegungen kreuzt man jetzt die gewünschte Zweit-, Dritt- etc. -Tastaturbelegung an. In Abbildung 1 sind das zwei russische Belegungen: die phonetische und die “echte” (Kasten 1). Da man später zwischen allen Belegungen durchtoggeln wird, empfiehlt es sich hier, nur wirklich benötigte anzuwählen – nachtragen geht schließlich jederzeit.
Kasten 1: Phonetisch oder nicht?
Die phonetische Tastaturbelegung bietet sich für alle an, die nur sehr selten mal einen kyrillischen Buchstaben brauchen: Es handelt sich dabei praktisch um eine amerikanische Tastatur, der man durch gleichzeitiges Drücken der [AltGr]- und einer Buchstabentaste soweit das geht den phonetisch äquivalenten russischen Buchstaben entlockt. So ergibt [AltGr-s] das russische s, also c. Leider hat diese Belegung den Nachteil, dass sie im Test nicht wirklich alle Buchstaben des kyrillischen Alphabets ausspuckte.
Wer längere russische Texte schreiben möchte, nimmt besser die Mühen auf sich, eine vollkommen neue Tastaturbelegung zu lernen, die mit der deutschen rein gar nichts zu tun hat (Abbildung 2). Bei dieser echten russischen Belegung kommen per Default russische Buchstaben heraus (in Abbildung 2 lila markiert); im Zusammenhang mit [AltGr] erhält man die Buchstaben der amerikanischen Tastatur: [AltGr-Umschalt] plus Taste ergibt von den türkis markierten Zeichen jeweils das obere; einfach nur [AltGr] plus Taste das untere.
Obwohl in Abbildung 1 beide Belegungen angekreuzt sind, empfiehlt sich dies nicht: Da beide von einem und demselben Icon symbolisiert werden, bleibt nur die Reihenfolge beim Toggeln als Unterscheidungsmerkmal.
Obwohl das Feld Umschaltregelung das verlockende Angebot macht, die Tastatur pro Programm oder gar pro Fenster umzuschalten (damit ließe sich das Mail-Programm weiterhin mit deutscher Tastatur, die Textverarbeitung hingegen mit russischer bedienen – oder im Fall von Fenster sogar ein deutsches neben einem russischen Dokument in OpenOffice bearbeiten), funktioniert derzeit nur der Punkt Global.
Bestätigt man die Auswahl nämlich mit Anwenden, erscheint in der Werkzeugleiste links neben der Uhr ein kleines Fähnchen-Icon (Abbildung 3). Mit Mausklicks darauf toggelt man sich in einer “Endlosschleife” durch die gewählten Tastaturbelegungen.
Da man sich zum Klicken immer über der Werkzeugleiste befinden muss, bezieht sich das Umschalten bei nicht-globalen Umschaltregelungen immer nur auf dieses Programm bzw. Fenster, nicht aber auf dasjenige, auf das man eigentlich abzielt. Für Fenster- und Programm-basiertes Umstellen bräuchte es Tastenkürzel.
Abbildung 3: Der “System-Tray”-Teil der Werkzeugleiste mit dem Tastaturumschalter
Der Anwendungsfall
Wer jetzt in einem Web-Browser Google aufruft und mit dem Fähnchen-Icon die richtige Tastatur einstellt, der oder dem eröffnet sich ein Teil des WWW, der Leuten, die nur das lateinische Alphabet benutzen, auf immer verborgen bleibt (Abbildung 4). Damit das auch mit dem Konqueror reibungslos klappt, sollte das System allerdings möglichst aktuell sein: Bei einer SuSE 8.1 mit KDE 3.1.3 mussten wir unter Ansicht / Kodierung festlegen explizit Kyrillisch (koi8-r) einstellen, ehe wir den Google-Suchauftrag auf Russisch abschickten. Da KOI8 die deutschen Umlaute nicht enthält, sieht Googles deutsche Benutzerschnittstelle dabei jedoch leicht falsch geschrieben aus.
Achtung: Zum Bedienen von Shortcuts (und natürlich auch beim Wechsel auf die Kommandozeile) braucht man wieder lateinische Buchstaben. Wenn’s öfter mal piepst und man am Rechner schier verzweifelt, heißt es, ruhigen Kopf zu behalten und in die Werkzeugleiste zu schauen: Vermutlich ist da gerade eine andere Tastaturbelegung eingestellt, als die, mit der man gerade zu tippen versucht…
Auch wer einen der beiden KDE-Editoren kwrite oder kate aufruft und mit dem Fähnchen-Icon die richtige Tastatur einstellt, kann sofort in fremden Zungen lostippen. Natürlich ist es erlaubt, innerhalb eines Textes die Tastaturbelegung umzuschalten, etwa um an Umlaute zu kommen. Der entscheidende Punkt ist das Speichern.
Wer dabei im Dialog aus Abbildung 5 vergisst, im Pop-Down-Menü rechts außen die richtige Kodierung einzustellen, bekommt ein Problem: Die Standardkodierung iso 8859-15 kennt außer dem lateinischen Alphabet zwar auch deutsche Umlaute und den Euro, aber keine anderen Alphabete. Passt man hier nicht auf, speichert man schnell Zeichensalat und beraubt sich so unter Umständen der Früchte mehrstündiger Arbeit.
Für russische Texte bietet sich die Kodierung koi8-r an; wer darin aus irgendwelchen Gründen auch deutsche Umlaute unterbringen will, entscheidet sich besser gleich für eine Unicode-Kodierung wie utf8. Unicode definiert praktisch alle auf der Welt verwendeten Schriftzeichen, auch wenn sich das, was man tatsächlich schreiben kann, darauf beschränkt, was die installierten Schriften hergeben.
So muss, wer etwa Hindi oder Arabisch schreiben möchte, dem Editor im Konfigurationsdialog beim Punkt Schriftarten gezielt sagen, dass als Schrift Clearlyu Devanagari Extra (für Hindi) bzw. Clearlyu Arabic Extra zur Anwendung kommen soll. Diese Schriften gehören mittlerweile zur Standardausstattung des X-Window-Systems (bei Debian sind die entsprechenden Font-Dateien cu-devnag12.pcf.gz und cu-arabic12.pcf.gz im Paket xfonts-base enthalten, bei SuSE 8.1 in xf86-4.2.0). Zeigt jedoch die Vorschau des Schriftdialogs – wie bei SuSE 8.1 mit KDE 3.1.3 der Fall – bei Auswahl dieser Schriften trotz allem nur den lateinischen Testsatz Falsches Üben von Xylophonmusik quält jeden größeren Zwerg, hilft auch das nichts.
Für Russisch erkennen die KDE-Editoren noch selbst, woran sie sind; entsprechende Schriften für X installiert man bei Bedarf nach (bei Debian stecken sie im Paket xfonts-cyrillic, bei SuSE in xfntcyr).
Leider haben all diese Bitmap-Schriften einen Nachteil: Sie sind für den Bildschirm und nicht zum Ausdrucken gedacht. Solange der in [5] beschriebene Bug nicht aus den Distributionen verschwunden ist, drucken KDE-Anwendungen Texte mit nicht-lateinischen Buchstaben nur aus, wenn man passende PostScript-Schriften auswählt.
Office-tauglich
Insofern wird, wer ohnehin darauf abzielt, seine Texte zu Papier zu bringen (statt sie zum Beispiel wie in [1] per Mail zu verschicken), sein Heil schnell bei Star- oder OpenOffice versuchen. Da es immerhin eine russische OpenOffice-Ausgabe gibt, erwartet man, hier nicht auf allzu große Schwierigkeiten zu stoßen.
Tatsächlich hat man es bei StarOffice 6.0 mit dem Russischen ganz leicht: Mit Thorndale bringt es von Haus aus eine Schrift mit, die des Kyrillischen mächtig ist (Abbildung 6). Die restlichen Schriften haben allerdings einen beschränkteren Umfang, so dass für avancierte Schriftstücke etwas Nacharbeit in Form von Schriftinstallation nötig ist.
OpenOffice 1.1.0 enttäuscht dagegen erst einmal: Keine der Standardschriften blickt über den deutschen Tellerrand hinaus, und von den in [5] installierten PostScript-Schriften schreibt das Programm nur die lateinischen Lettern.
Am besten kommt daher, wer sich die Microsoft-Truetype-Schriften in ihren .exe-Dateien von [6] herunterlädt und mit dem ebenfalls dort erhältlichen Installer msttcorefonts einspielt (vgl. Kasten 2; eine Anleitung für’s Recyclen der Fonts aus einer Windows-Installation bietet [7]). Debianer/innen haben es hier besonders einfach, da sie nach dem “apt-get install msttcorefonts“-Aufruf nach dem Verzeichnis mit den heruntergeladenen .exe-Dateien gefragt werden und die Fonts sofort entpackt in /usr/share/fonts/truetype landen. Diesen Pfad dürfen sie noch in der XF86Config-4 oder der Fontserver-Konfigurationsdatei bekannt machen, aber darauf weist die Installationsroutine hin.
Kasten 2: Truetype-Fonts installieren
Für msttcorefonts gibt es unter [6] lediglich ein RPM-Quellpaket. Mit Hilfe des enthaltenen Python-Skripts sammelt das darin versteckte .spec-File die Fonts aus dem Internet zusammen und baut daraus ein mit rpm -ivh installierbares Binärpaket. Red-Hat-Usern sollte ein
rpm --rebuild msttcorefonts-1.2-3.src.rpm
zum Erstellen des RPM-Pakets reichen, vorausgesetzt, sie haben cabextract-0.6-1.i386.rpm von [6] installiert, das auch SuSE-Nutzer/innen verwenden können.
Bei SuSE liegt das vom Spec-File aufgerufene Programm ttmkfdir nicht im Verzeichnis /usr/bin, sondern in /usr/X11R6/bin/. Man installiert daher das Quellpaket mit rpm -ivh msttcorefonts-1.2-3.src.rpm, wechselt ins Verzeichnis /usr/src/packages/SPECS mit den Spec-Dateien und ändert den Pfad zu ttmkfdir in msttcorefonts.spec zu
%define ttmkfdir /usr/X11R6/bin/ttmkfdir
Da SuSE das Programm chkfontpath nicht kennt, kommentiert man zudem alle Bezüge darauf durch ein # am Zeilenanfang aus. Das betrifft die Prereq:-Zeile sowie die kompletten Abschnitte %post und %preun, also alles von %post bis ausschließlich %files. Jetzt erstellt
rpm -bb msttcorefonts.spec
das RPM-Paket msttcorefonts-1.2-3.noarch.rpmund legt es in /usr/src/packages/RPMS// ab. Es lässt sich wie gewohnt mit rpm -ivh installieren.
Anschließend liegen die Schriften in /usr/X11R6/lib/X11/fonts/msttcorefonts und können Open- und StarOffice mit spadmin (siehe Haupttext) bekannt gemacht werden. Wer will, setzt auch das X-Window-System selbst mit einer neuen FontPath/etc/X11/XF86Config von diesem Schriftenverzeichnis in Kenntnis. (Kommt an dieser Stelle ein Fontserver zum Einsatz, erweitert man dessen catalogue-Abschnitt z. B. in /etc/X11/fs/config um den Schriftenordner.) Nach einem X-Neustart zeigt das Programm xfontsel zum Beispiel auch die Familie (fmly) comic sans ms aus Abbildung 8 an.
Anschließend ruft man das Programm spadmin aus dem Star- bzw. OpenOffice-Ordner program auf, klickt auf den Button Schriften…Hinzufügen…Quellverzeichnis den passenden Ordner (bei Debian usr/share/fonts/truetype) an, wählt Alle markieren und kreuzt Beim Hinzufügen nur Softlinks anlegen an. Ein Mausklick auf OK (Abbildung 7), und beim nächsten Start kennt das Office-Programm auch Schriften, die das kyrillische Alphabet beherrschen (Abbildung 8).

Abbildung 8: Für OpenOffice heißt es, erst einmal Schriften besorgen – zum Beispiel Microsofts Truetype-Font Comic Sans MS
Deren Auswahl ist ganz einfach: Zeigt das Office-Programm nur “Kästchen”, Frage- und andere “komischen” Zeichen oder gar Leerzeichen an, wenn man russische Buchstaben tippt, lässt sich der Font nicht gebrauchen. Aber keine Angst: deswegen ist der Text nicht gleich weg. Man markiert die “beschriebenen Stellen” einfach und wählt eine andere Schrift aus – wenn die die richtigen Zeichen kennt, erscheint, oh Wunder, auch der Text wieder.
Kopieren verboten
Wer jetzt allerdings meint, den russischen Text aus dem Browser per Copy & Paste ins Office-Dokument verfrachten zu können, sieht sich getäuscht: Star- und OpenOffice sorgen sich hier nicht um die richtige Kodierung, weshalb das Ergebnis vollkommen unbrauchbar ist.
KDE-Applikationen nehmen auf diesem Weg sogar aus OpenOffice und Co. dankend kyrillische Texte an. Allerdings schlägt hier das in [5] beschriebene Ausdruckproblem zu. Wer besagte Truetype-Schriften auch dem X-Window-System bekannt gemacht hat, kann dieses Problem umgehen.
Sowohl Kate als auch KWrite haben in ihrem SchriftartenDruckerschriftart. Stellt man hier einen der installierten Truetype-Fonts ein, klappt es auch mit dem Ausdruck. Im Zweifelfall druckt man zunächst in eine Datei und schaut nach, ob der Text da ist.
Der Weg einer mit diesen Editoren geschriebenen Textdatei nach Open- oder StarOffice bleibt derzeit leider versperrt: Anders als die KDE-Programme, bei denen man im “Datei / Öffnen“-Dialog die Kodierung der Textdatei festlegt (weshalb es sich lohnt, diese im Dateinamen zu vermerken), erkennen sie die beiden Office-Programme weder automatisch noch darf man sie einstellen.
Nicht verwirren lassen sollte man sich von der Vorschau der KDE-Editoren: Auch wenn man die korrekte Kodierung wählt, zeigt die weiterhin Zeichensalat an. Auch das schnelle Öffnen von Dateien über den Menüpunkt Datei / Zuletzt geöffnete Dateien gelingt mangels automatischer Erkennung noch nicht. Doch wenn man den Entwicklungsstand mit dem noch vor einem Jahr vergleicht, wurde das Leben für Mehrsprachler/innen mittlerweile sehr viel einfacher.
Glossar
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nodeadkeys
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Bei dieser Tastenbelegung werden Akzente wie ` oder ‘ sofort ausgegeben, während eine Belegung mit “toten Tasten” an dieser Stelle darauf wartet, ob noch ein Buchstabe folgt, der akzentuiert werden soll. Im ersten Fall ergibt die Tastenkombination [‘][a] die Zeichenfolge ‘a, im zweiten á. Wie man akzentuierte Zeichen trotz nodeadkeys erhält, beschreibt [4].
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Bitmap-Schriften
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Schriftzeichen sind prinzipiell Grafiken, die man Punkt für Punkt (als Bitmap-Grafik) oder durch Ablegen einer Zeichenanweisung (als Vektor-Grafik) abspeichern kann. Für die Bildschirmanzeige unter X11 kommen oft Bitmap-Fonts zum Einsatz. Vergrößert man sie, geht das nur unter Informationsverlust, denn mehr Informationen als die begrenzte Anzahl abgespeicherter Punkte hat man nicht. Beim Ausdruck kommen daher in der Regel Vektorformate (zum Beispiel PostScript) zum Einsatz. PostScript-Schriften lassen sich ohne Informationsverlust beliebig skalieren.
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.spec-File
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Auch rpm vollbringt beim Installieren und Deinstallieren von Paketen keine Wunder, sondern arbeitet nur das ab, was man ihm beim Erstellen des Pakets in einer Datei mit der Endung .spec mit auf den Weg gibt (siehe auch [8]).
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noarch
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RPM-Pakete dieser Kategorie enthalten ausschließlich Dateien, die sich auf Rechnersystemen (“Architekturen”) mit unterschiedlichen Prozessoren (x86, Alpha, PPC…) nutzen lassen. Dazu gehören reine Textdateien, Bildformate, Schriften, aber keine kompilierten Programme.
Infos
[1] Patricia Jung: “Sprechen Sie Russisch?”, LinuxUser 04/2003, S. 66 ff.
[2] “Leserbriefe”, LinuxUser 05/2003, S. 8 ff., http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/05/008-leser/
[3] http://www.zikurrat.net/Russisch-X/
[4] Patricia Jung: “Die Freiheit, Akzente zu setzen”, LinuxUser 10/2003, S. 78 ff., http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/10/078-answergirl/
[5] Patricia Jung: “Nichts mit WYSIWYG”, LinuxUser 08/2003, S. 76 ff.
[6] MS-Truetype-Schriften: http://unc.dl.sourceforge.net/sourceforge/corefonts/
[7] Tim Schürmann: “Es werde Schrift”, LinuxUser 06/2002, S. 73, http://www.linux-user.de/ausgabe/2002/06/073-truetype/truetype.html
[8] Andrea Müller: “Private Paketzentrale”, LinuxUser 07/2003, S. 74 ff., http://www.linux-user.de/ausgabe/2003/07/074-rpm/










