Die verflixte Sieben
StarOffice 7 und OpenOffice 1.1
Gib Gas
Hinter den Kulissen besteht StarOffice 7 beziehungsweise OpenOffice 1.1 immer noch aus einem monolithischen Block – an der Startgeschwindigkeit haben die Programmierer jedoch kräftig geschraubt. Auch wenn es damit weiterhin nicht so leichtfüßig wie manch anderes Paket daher kommt, wurde doch ein großer Kritikpunkt der Vorversionen spürbar beseitigt.
Die Benutzeroberfläche blieb fast unverändert. Lediglich die grafischen Hervorhebungen eines selektierten Menüpunktes wurden dezent renoviert. Die Fenster genießen zudem mehr Freiheit: So ist der Stylist ab sofort nicht mehr in seinem zugehörigen Anwendungsfenster gefangen. Über die neuen bunten Symbole dürfen sich leider nur StarOffice-Anwender freuen (Abbildung 7).
Käuflich
Seit dem 28. Oktober ist StarOffice 7 für 89 Euro im Handel erhältlich (die Trial-Version bereits jetzt im Internet). Das schon angesprochene Handbuch liegt in gedruckter Form bei. Für die kommenden Monate plant Sun die Veröffentlichung einer Enterprise-Variante, die neben einer Lizenz für den Betrieb auf mehreren Rechnern zusätzliche Werkzeuge für Administratoren sowie ein Software Development Kit für eigene Erweiterungen enthalten soll.
OpenOffice 1.1 erhält man kostenlos auf den Internet-Seiten des OpenOffice-Projektes [5] (und auf der Heft-CD). Dort liegen auch Zusatzpakete für Rechtschreibprüfung, Silbentrennung und einen experimentellen Thesaurus [6].



