Neue Browser-Version: Mozilla 1.5

Mit zweiwöchiger Verspätung erschien Mozilla 1.5 (http://www.mozilla.org). Verbessert wurden in dieser Version unter anderem der Composer, der nun sowohl absolut positionierte Objekte als auch Z-Index-Management unterstützt. Bei letzterem Feature geht es um die Positionierung von Elementen in verschiedenen Ebenen (Vordergrund, Hintergrund, …). Außerdem wurde die Skalierung von Bildern, Tabellen und Objekten verbessert. Ein weiteres Highlight ist die integrierte Rechtschreibprüfung für den Composer und die Mail-/News-Komponente. Auch das Tab-Browsing wurde entscheidend verbessert. Anders als sonst üblich, steht auch sofort eine deutsche Lokalisierung zur Verfügung (siehe Heft-CD). Laut Mozilla-Projekt soll dies die letzte große Version sein, bevor das Projekt in mehrere Kernkomponenten aufgebrochen wird: Schließlich gibt es vom Browser-Nachfolger Firebird (http://www.mozilla.org/products/firebird/) zeitgleich ebenfalls eine neue Version. Im Gegensatz zur letzten Firebird-Version wurden verschiedene Menüpunkte überarbeitet, ein neuer Passwort-Manager eingefügt und eine Whitelist für Cookies integriert. Außerdem wurden zahlreiche Fehler behoben. Ein Test des neuen Firebird lohnt sich, ist er doch durch seinen modularen Aufbau wesentlich schlanker und performanter als Mozilla.

Abbildung 4: Mozilla 1.5 prüft die Rechtschreibung Ihrer E-Mails

Revolution OS

Bücher, die sich mit dem Phänomen Linux und Open Source Software beschäftigen, gibt es schon länger. Von den meisten unbemerkt, wurde jetzt die erste Dokumentation zu diesem Thema verfilmt. Revolution OS (http://www.revolution-os.com/) zeichnet die Entwicklungsgeschichte von Open Source Software im Allgemeinen und Linux im Besonderen durch Interviews mit den Größen der Szene nach. Neben Eric Raymond, Richard Stallmann oder Linus Torvalds kommt aber auch die Gegenseite in Form zitierter Dokumente von Microsoft zu Wort. Die kommerziellen Aspekte im Open-Source-Bereich zeigt der Regisseur am Beispiel des einstmals boomenden Silicon Valley und der dort ansässigen Firmen wie Netscape, Apache und Red Hat. In Deutschland ist die DVD bei ixsoft für ca. 30 Euro, allerdings nur in der englischen Originalfassung, erhältlich. Eine Übersetzung oder deutsche Untertitel sind nicht geplant.

Abbildung 5: Auch Linus Torvalds taucht in der Linux-Dokumentation "Revolution OS" auf

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