httping testet die Übertragungsgeschwindigkeit von Web-Seiten

Die Übertragungsgeschwindigkeit von Web-Servern ist eine wichtige Größe. Httping (http://www.vanheusden.com/Linux) ermittelt die Reaktionszeit des Web-Servers, indem es eine Anfrage schickt und die Zeit bis zum Empfang der Antwort misst. Im Gegensatz zum Befehl ping erfolgt die Anfrage nicht via ICMP, sondern über das TCP-Protokoll direkt an die entsprechende Server-Software. Genau wie ping kann http://httping entweder fortlaufend Anfragen senden oder nach einer bestimmten Anzahl von Anfragen seinen Dienst beenden. Auch ein so genannter Flood-connect, ein Überfluten des Web-Servers mit Anfragen, ohne auf die Antwort zu warten, ist möglich: Das ist eine rudimentäre Art, einen Stresstest durchzuführen. Zu guter Letzt kann der Benutzer http://httping auch einfach zur Prüfung der generellen Verfügbarkeit einsetzen. In Zeiten zunehmender Hacker-Aktivitäten und Port-Scans sperren viele Administratoren ICMP-Ping-Anfragen in der Firewall. Auf den ersten Blick scheint es dann, als wäre der Rechner nicht online – mit http://httping lässt sich diese Hürde umgehen.

Abbildung 2: Die Reaktionszeit der Redaktionsseite ist normal

MP3-Prüfung mit mpck

Defekte Musikstücke in der heimischen Sammlung sind ein Ärgernis. Allerdings ist die manuelle Qualitätskontrolle ab einer bestimmten Anzahl von Musikdateien nicht mehr zu bewältigen. Für mpck (http://mpck.linuxonly.nl) ist dies jedoch kein Problem: Dieses kleine Programm prüft MP3-Dateien in kürzester Zeit auf Beschädigungen. Laut Authr benötigt mpck auf aktueller Hardware weniger als eine Sekunde pro Datei. Zusätzliche Kommandoparameter ermöglichen rekursives Prüfen in Verzeichnisstrukturen sowie die Beschränkung des Suchbereiches auf bestimmte Dateiendungen oder vorgegebene Bereiche einer MP3-Datei. Das Ergebnis der Prüfung schreibt mpck in die Standardausgabe. So lässt sich schnell die Spreu vom Weizen trennen.

Abbildung 3: mpck prüft alle MP3-Dateien auf Schäden

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